Huach zua – Folge 9: Erste Ausgabe 2026. Mit neuer Struktur, aber gleichem Herzschlag
Shownotes
Die Kapitel von Folge 9
00:00 Begrüßung 01:47 Kurzmeldungen 11:38 Thema Großtierrettung 23:27 Brände und Prävention 46:30 Verabschiedung
Unsere Gesprächspartner
- OBI Mag. Gilbert Sandner, MSc., Leiter Sicherheitsmanagement und Bevölkerungsschutz der Stadt Graz
- ABI Stefan Prinz, Abschnittsfeuerwehrkommandant & Kommandant der FF Pöllau
- HBI Wolfgang Findl, Kommandant der FF St. Lorenzen b. Knittelfeld
- LFR Erwin Grangl, Bereichsfeuerwehrkommandant BFV Knittelfeld
- ABI Marc Pacher, MSc., KHD-Kdt. BFV GU & Kommandant der FF Gössendorf
- BR d.F. Dipl.-Ing. Herbert Hasenbichler, Geschäftsführer der Landesstelle für Brandverhütung in der Steiermark, Landessonderbeauftragter für den Vorbeugenden Brandschutz
- ABI Johannes Koch, Abschnittsfeuerwehrkommandant und Kommandant der FF Eisbach-Rein
- BR d.F. Hans Daniel Petrowitsch, MSc., Landessonderbeauftragter für die Entstehungsbrandbekämpfung im LFV Steiermark
Die Gastgeber
Gregor F. Waltl und Tom Meier
Zitate, die in Erinnerung bleiben
**Gregor F. Waltl: **„Konkret starten wir ab sofort mit kurzen aktuellen Meldungen aus dem Feuerwehrwesen zu Beginn. Damit wollen wir vor allem jenen gerecht werden die sich das Wichtigste kompakt und kurz wünschen“.
**Tom Meier: **„Feedback ist wichtig, ist für uns extrem wichtig“.
Herbert Hasenbichler: „Die größte Gefahr bei Bränden geht nicht vom Feuer, sondern vom Rauch aus“.
**Hannes Koch: **„So ein Gerät an der Decke um 25, 30, 40 Euro hat dem jetzt eigentlich das Leben gerettet“.
Daniel Petrovic: „Grundsätzlich kann man nichts falsch machen, solange man etwas macht. Das Einzige, was wirklich falsch wäre, ist nichts zu tun“.
Gilbert Sandner: „Keine Einsatzorganisation und keine Behörde kann sich um jeden Einzelnen kümmern. Wenn ich daheim eine entsprechende Eigenvorsorge getroffen habe, dann braucht es gar keine anderen Mechanismen“.
Stefan Prinz: „Damit haben wir da eine echt eine tolle Möglichkeit geschaffen, dass wir im Blackout-Fall jederzeit auch ohne Funk direkt miteinander kommunizieren können“.
Wolfgang Findl: „Gemeinsam können wir Hoffnung schenken, gemeinsam können wir Leben retten“.
Erwin Grangl: „Helfen ist die Stärke aller Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen. Stehen wir zusammen und helfen wir ganz unkompliziert“.
Marc Pacher: „Wenn man eine Endlosschlinge nimmt, dann bitte nur sehr breite Schlingen, niemals irgendwelche dünnen. Was man bitte niemals beim Tier anwendet, das sind irgendwelche Ketten“.
Der Inhalt
Kapitelbeschreibungen
00:00 Willkommen zurück und neues Konzept Gregor F. Waltl und Tom Meier kommen nach der Pause zurück, bedanken sich für euer Feedback und erklären die neue Dramaturgie. Zuerst kurze und aktuelle Meldungen, die dann immer ausführlicher werden, damit jede und jeder so hören kann, wie es für sie/für ihn am besten passt.
Die Kurzmeldungen
01:47 | Prävention die Leben rettet: Rauchwarnmelder und erste Löschhilfe Herbert Hasenbichler erinnert daran, dass in der Steiermark Rauchwarnmelder in Altbauten nicht verpflichtend sind und warum Eigenverantwortung so wichtig ist. Hannes Koch erzählt von einem Einsatz, bei dem ein vernetzter Melder einem jungen Mann wohl das Leben gerettet hat. Daniel Petrovic ordnet ein, warum Handeln wichtiger ist als Perfektion und warum Zögern der gefährlichste Fehler ist
04:44 | Blackout Berlin – und was Graz daraus lernen kann Sicherheitsmanager Gilbert Sandner erklärt, welche Prozesse Graz im Ernstfall aktiviert werden, wo die Grenzen staatlicher Hilfe liegen und warum Eigenvorsorge für jede Familie ein echter Schutzfaktor ist. Nicht nur für einen selbst, sondern auch als Entlastung für alle Einsatzkräfte.
07:26 | Blackout-Kommunikation aus der Oststeiermark Stefan Prinz berichtet von einem Pilotprojekt rund um Pöllau im BFV Hartberg, dass ein physisches Kommunikationsnetz für den Blackout-Fall aufbaut. Eine Idee, die zeigt, wie viel mit neuer Infrastruktur, klugen Köpfen und regionaler Zusammenarbeit möglich ist.
09:11 | Aufruf für Matteo zur Typisierung und Stammzellspende Ein Moment, der still macht. Wolfgang Findel bittet um Hilfe für Matteo, 12 Jahre alt, Mitglied der FF St. Lorenzen bei Knittelfeld. Landesfeuerwehrrat Erwin Grangl bekräftigt den Appell und erinnert daran, dass Helfen unsere Stärke ist.
Unsere Langformate
11:38 | T 08 – Großtierrettung mit Marc Pacher, FF Gössendorf Im ausführlichen Gespräch mit Gregor F. Waltl erklärt Marc Pacher, warum Großtierrettungen so anspruchsvoll sind, welche Ausrüstung wirklich geeignet ist, warum Tierarzt und Ruhe unverzichtbar sind – und weshalb Sicherheit für Mensch und Tier immer Vorrang hat. Dazu spricht er offen über belastende Einsätze und warum die Nachbetreuung für die Seele im Ernstfall professionell begleitet werden sollte.
23:27 | Warum Prävention immer wichtig ist Zum Abschluss wird der Blick von Tom Meier mit seinen Gesprächspartnern noch einmal weit. Auch wenn die Statistik keinen generellen Anstieg bei den Alarmierungen zu Brandeinsätzen in der Steiermark zeigt, so bleibt klar: jeder Brand kann alles verändern – und vieles wäre mit wenig Aufwand vermeidbar.
46:30 | Ausklang und gute Wünsche für 2026 Tom und Gregor verabschieden sich mit einem Wunsch, der bleibt. Gesund bleiben, zusammenhalten und stets gut und gesund von den Einsätzen und allen anderen Ausrückungen zurückkommen.
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**„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **
Transkript anzeigen
00:00:05:
00:00:06: Die steigischen Feuerwehr Nachrichten.
00:00:09: Für dich, immer nah dran, kurzweilig und informativ.
00:00:13: Hallo und herzlich willkommen.
00:00:14: zur Folge neun von HURCHZUR.
00:00:16: Den steigischen Feuerwehr Nachrichten sagen Gregor F. Wachtel und Tom Meyer.
00:00:21: Nach einer kurzen Pause über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel melden wir uns wieder zurück.
00:00:26: voller Daten dran und natürlich mit der ersten Ausgabe im Jahr.
00:00:30: Neue Themen sind dabei, aber auch ein paar Neuerungen.
00:00:34: Wir haben in den letzten Wochen viel Feedback von euch bekommen.
00:00:37: Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.
00:00:39: Feedback ist wichtig, ist für uns extrem wichtig.
00:00:43: Deshalb haben wir in der produktionsfreien Zeit auch darüber diskutiert und Anpassungen in unserem Produktionskonzept vorgenommen.
00:00:50: Was genau das ist, das erklärt euch noch ein Krieg auch.
00:00:52: Ja konkret starten wir ab sofort mit kurzen, aktuellen Meldungen aus dem Feuerwehrwesen zu beginnen.
00:00:58: Und danach werden die Themen Schritt für Schritt, umfangreich, intensiv und ausführlicher bis hin zum Ende der jeweiligen Ausgabe.
00:01:04: Damit
00:01:04: wollen wir vor allem jenen gerecht werden, die sich das wichtigste kompakter und kurz wünschen.
00:01:10: Für alle Fans von unseren intensiven längeren Gesprächen, die gibt es ja auch, für die gilt natürlich keine Sorge für euch, bleibt alles wie gewohnt.
00:01:18: Das war es jetzt eigentlich nicht im Großen und Ganzen Krieger.
00:01:20: Gehen wir es an?
00:01:21: Ja und das sind die Themen.
00:01:23: Das Unglück von Cromontana.
00:01:25: Feuerwehr ruft zur Prävention auf.
00:01:28: T-Zero acht, die Spezialisten der FF Gössendorf bei Großtierrettungen.
00:01:33: Blackout in Berlin.
00:01:34: Wie sind wir darauf vorbereitet?
00:01:36: Und ein wichtiger Aufruf aus der großen steirischen Feuerwehrfamilie aus St.
00:01:41: Lorenzen bei Knidelfeld.
00:01:43: Und damit gleich ab zu den Kurzmeldungen.
00:01:46: Auch wenn die Zahl der brennender Steiermark nicht gestiegen ist, bleibt der Vorbeug in der Brandschutz.
00:01:51: In mein zentrales Thema auf der Eigenverantwortung weist Herbert Hasenbücher von der Landestelle für Brandfördung in der Steiermark hin, vor allem im Altbaubestand, denn Rauchwarenmeldler sind nur für Neubauten verpflichtend.
00:02:04: Für bestehende Gebäude gilt freiwillige Nachrüstung.
00:02:08: Die Eigenprävention ist somit eine der wesentlichen Dinge, damit wir auch in Zukunft die Brandgeschehen in Zaum halten können.
00:02:16: Man denke hier an die Brände, die in den letzten Tagen in den verschiedenen lokalen Europas passiert sind.
00:02:22: Rauchwaren Meller seien günstig, leicht zu montieren und lebensreitend.
00:02:26: Entscheidern sie auch die richtige Platzierung, denn die größte Gefahr bei Branden geht nicht vom Feuer, sondern vom Rauch aus.
00:02:33: Die meisten Tote bzw.
00:02:35: Verletzte welche in den Brandgeschehen tatsächlich entstehen, durch Rauchgasion nicht durch das Feuer selbst herbeizuführen oder zurückzuführen.
00:02:45: Wie dramatisch das sein kann, zeigt ein Einsatz aus der Praxis.
00:02:49: Hannes Koch, Abschnitts- und Feuerwehrkommandant berichtet von einem Wohnungsbrand, bei dem ein vernetzter Rauchwarnmelder in einem jungen Mann, wo er das Leben gerettet hat.
00:03:00: So, wenn der wirklich vernetzt und in sein Zimmer ist dann auch der Alarm mitabkommen, das war glaube ich sein großes Glück.
00:03:07: Weil dann hat er natürlich auch sich geschaut, was ist da los, was blieb es da und hat gesehen, okay, das ganze Haus ist verraucht und hat die Feuerwehr geholt.
00:03:15: Der Fluchtweg war bereits völlig verraucht, eine Selbstrettung unmöglich.
00:03:20: Die Feuerwehr konnte den Mann nur mit Atemschutz und Fluchthaube aus dem Haus bringen.
00:03:26: Neben den Rauchwarenmeldern spielt auch die erste Löschhilfe eine entscheidende Rolle.
00:03:31: Daniel Petrovic hat längst Österreich weit Haushalt untersucht.
00:03:34: Sein Fazit?
00:03:36: Die Ausstattung ist gut, dass Sicherheitsbewusstsein hoch, doch Wissen und Übungen bleiben entscheidend.
00:03:43: Grundsätzlich kann man nichts falsch machen, solange man etwas macht.
00:03:47: Das einzige, was wirklich falsch wäre, ist nichts zu tun.
00:03:50: Das heißt, wenn ich einen Brand entdecke, so rasch als möglich mit dem Löschangriff beginnen, Und im besten Fall habe ich diesen auch schon gelöscht.
00:04:02: Das Zögern ist eigentlich der größte Fehler.
00:04:04: Für Wohnungen empfiehlt der Schaumlöscher für die Küche zusätzlich einen Fettbrandlöscher, für Garage- oder Heizrambulverlöscher.
00:04:11: Wichtig, regelmäßig prüfen lassen alle zwei Jahre und im Ernstfall rasch handeln.
00:04:17: Aber immer auf die eigene Sicherheit achten.
00:04:20: Sein abschließender Rat?
00:04:22: Auch nach einem erfolgreichen Löschversuch immer die Feuerwehr verständigen.
00:04:26: Versteckte Glutneister und giftige Rauchgase bleiben eine Gefahr.
00:04:31: Unser Fazit, Rauchfahren melder Feuerlöscher und etwas wissen.
00:04:34: All das kostet wenig, aber kann im Ernstfall alles entscheiden.
00:04:38: Die langen Version von diesem Beitrag könnt ihr auch in dieser Podcastfolge hören.
00:04:44: Bis zu einhunderttausend Menschen waren Anfang Jänner in Berlin tagelang bei Eiseskelze ohne Strom.
00:04:50: Das entspricht in etwa der Größe der drei größten Grazerbezirke.
00:04:55: So hat es fast sechs Tage lang gedauert, bis die gesamte Region wieder mit Strom versorgt werden konnte.
00:05:01: Wie die Stadt Graz in so einem Fall vorbereitet ist, das ist die Aufgabe von Sicherheitsmanager Gilbert Sandner und ich habe mit ihm noch während des Stromausfalls in Berlin in der Landeswahnzentrale in Graz darüber gesprochen.
00:05:13: Wenn man die Vorfälle von Berlin auf Graz umlegt, würde das einen der größeren Bezirke Lane, Giacomini-Gries, betreffen.
00:05:21: Das ist eine beträchtliche Anzahl von Menschen.
00:05:23: im Fall der Fälle, wenn so etwas in Graz vorkommen würde.
00:05:27: Wie könnte man sich das vorstellen?
00:05:30: Was würde dann hochgefahren werden?
00:05:32: In Graz haben wir dafür seit Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte einen Black-Hot-Maßnahmenplan für die Landeshauptstadt Graz.
00:05:38: Diesen würden wir dann natürlich aus der Schublade ziehen bzw.
00:05:41: die dort vorgesehenen Prozesse und Mechanismen aktivieren, aber dennoch viele andere Herausforderungen, Stichwort Wasserversorgung, Abwasserentzorgung, aber auch Themen, die derzeit in Berlin aufschlagen, die Wärmeversorgung zum Beispiel vom Pflegeheimen, behinderte Personen, die zu Hause sind, wo natürlich dann es entsprechende Maßnahmen abzuleiten und zu setzen gilt.
00:06:04: Und eines muss man dann auch zur Kenntnis nehmen.
00:06:08: Keine Einsatzorganisation, keine Behörde kann sich um jeden, jede einzelne einzelnen kümmern.
00:06:13: Ja, Eigenvorsorge ist ein sehr wichtiger Stichwort und sehr essenziell allgemein im Katastrophenschutz.
00:06:20: Ich verwende immer gerne die Metapher, wenn ich zu Hause weiß, wie man einen Feuerlöscher verwenden kann, dann braucht es gar nicht so weit kommen, dass die Feuerwehr kommen kann, wenn ich einen Kleinbrand löschen kann.
00:06:29: Umgelegt jetzt auf das Thema Eigenvorsorge, speziell im Blackout Fall, wenn ich da harmensprechende Eigenvorsorge getroffen habe, egal ob jetzt Medikamente, ob ich entsprechende Sicherheitskonzepte mit meiner Familie habe oder auch Lebensmittel vorbereitet habe.
00:06:42: und so über die Runden kommen eine Woche, vierzehn Tage, dann braucht es gar keine anderen Mechanismen, Behörden, Einsatzorganisationen, die dann im Falle des Falles unterstützen müssen.
00:06:52: Und dies führt natürlich dann zu einer wesentlichen Entlastung und spielt wieder Ressourcen auf Seiten der Einsatzkräfte im Behörden frei.
00:06:59: Übrigens, die Energiesteiermark auf Nachfrage versichert, dass man steiermarkweit bis auf ganz wenige sehr entlegene Gebiete jeden Transformator jede Stromleitung zumindest von zwei unterschiedlichen redundanten Stromleitungen bedienen kann.
00:07:14: Dass bei einem lang an dauernden Stromausfall oder gar bei einem Blackout gerade die Kommunikation eine ganz tragende wichtige Säule bei der Bewältigung so einer herausfordernden Situation ist, liegt auf der Hand.
00:07:26: Da gibt es in der Oststeiermark eine Lösung dafür.
00:07:29: Ein Pilotprojekt verbindet die unterschiedlichen Feuerwehren, aber auch die Gemeindeämter in dieser Region rund um Pøllow-Hartberg miteinander.
00:07:37: Und das berichtet uns nun auf Nachfrage ABE und Kommandant der FF Pøllow, Stefan Prinz.
00:07:43: Servus Stefan.
00:07:44: Ja hallo Gregor, wir hatten das Glück hier in der Oststeuermark, dass wir durch unseren Stromnetzbetreiber die Feistrittswirke ein Vorreiter Projekt initiieren konnten, gemeinsam mit einem Feuerwehrkameraden aus meiner Feuerwehr, der bei den Pfeistrizierten angestellt ist.
00:08:01: Somit hat man die Idee geboren, warum nutzten wir dort eigentlich dieses Glasfasernetz, das gerade ausgebaut wird, und versucht ein physisches Blackout-Kommunikationsnetz aufzubauen.
00:08:11: Egal, dann haben wir den Test.
00:08:13: Erst mal ich dann bei uns im Naturberg Böller, da haben wir braucht nur an den Endpunkt eine Stromversorgung, die haben wir im Feuerwehrhaus und die haben wir bei diesen Notanlaufstellen natürlich auch durch Notstromaggregate.
00:08:22: Und die weitere Idee der Feistetzicke war jetzt dann, die gesamte Oststeiermark mit dieser Blackout-Kommunikation zu versorgen.
00:08:29: Und das heißt, wir haben sämtliche Vorhäuser der Oststeiermark mittelfristig dann irgendwann versorgt.
00:08:35: Und die neue Florianstation, die jetzt dann mit, glaube ich, Februar oder März im Betrieb geht, im Bereich Säuferband Hartberg wird dann auch schon erst das Blackout-Telefon erhalten.
00:08:43: Und wir hoffen, dass wir halt dann in den nächsten ein, zwei Jahren dann noch Zick Feuerwehren dazubekommen und dann auch vielleicht wichtige Behörden wie Zicks Hauptmannschaft, Landeskrankenhaus, aber auch vielleicht Polizei und dergleichen.
00:08:55: Und damit haben wir da echt eine tolle Möglichkeit geschaffen, dass wir in Blackout Forever jederzeit auch ohne Funk direkt quasi kommunizieren können.
00:09:03: Es ist wirklich eine tolle Idee und die wäre es wert, vielleicht sogar österreichweit
00:09:08: zukünftig auszuholen.
00:09:11: Ja und ihr habt es vielleicht schon mitbekommen.
00:09:13: Ein junger Feuerwehrkamerad aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld braucht dringend unsere eure Hilfe.
00:09:20: Matthias, zwölf Jahre alt und Mitglied der FF St.
00:09:23: Lorenzen bei Knittelfeld.
00:09:24: Matthias liegt seit Monaten schwer krank im Krankenhaus in Leoben.
00:09:28: Er leidet an einer sehr seltenen und lebensbedrohlichen Krankheit.
00:09:31: Seine einzige Chance auf Heilung ist eine Stammzellenspende.
00:09:35: Dafür braucht es dringend einen passenden Spender oder eine passende Spenderin.
00:09:39: So dürfen wir gerne den Aufruf von HBI Wolfgang Vindl von der Feuerwehr Sankt Lorenzen an euch weiterleiten.
00:09:46: Er braucht dringend gesunde Stammzellen, um wieder gesund zu werden, um seinen Traum weiterzuleben.
00:09:52: Am Freitag, den dreißigsten Jänner, haben wir die Chance, Matteo und vielen anderen Patienten Hoffnung zu schenken.
00:09:58: Von fünfzehn bis achtzehn Uhr wieder dem Turm und Festzahlen in Sankt Lorenzen, siebenundtachzig, fünfzehn Sankt Margareten, eine Typisierungsaktion statt.
00:10:06: Es ist ganz einfach.
00:10:07: Wenn Sie zwischen sechzehn und fünfenvierzig Jahre alt und gesund sind, können Sie mit einem langen Abstrich zum potenziellen Lebensfreter werden.
00:10:15: Gemeinsam können wir Hoffnung schenken.
00:10:17: Gemeinsam können wir Leben retten.
00:10:19: Danke.
00:10:20: Diesen Aufruf unterstützt und bekräftigt natürlich auch der Bereichskommandant Landesfeuerwehrrat Erwin Krangel.
00:10:26: Hilfen ist die Stärke aller Feuerwehrmänner und Feuerwehrfragen.
00:10:31: Daher folgt bitte auch diesen Hilfeaufruf für unseren Jungfeuerwehrmann Matteo.
00:10:37: Stehen wir zusammen und helfen wir ganz unkompliziert.
00:10:41: Danke, euer Atlantis Feuerwehrrat, ich bin krank.
00:10:44: Und wer am dreißigsten jener nicht direkt nach St.
00:10:47: Lorenzen kommen kann, im Internet unter geben für Leben, kann man sich ganz einfach so ein Testkit nach Hause schicken lassen.
00:10:55: Danke für eure Hilfe.
00:10:56: Wir stehen immer zusammen.
00:10:58: Und zum Abschluss unserer Kurzmeldungen ABI Mark Pacher von der FF Gössendorf.
00:11:04: Das sind die absoluten Spezialisten im Bereich Großtierrätzungen.
00:11:07: Mark, welche Hilfsmittel hat bei solchen schwierigen Einsätzen jede Feuerwehr eigentlich?
00:11:12: welche Säumen verwenden, welche ganz sicherlich nicht?
00:11:16: Also wenn man Endlosschlingen nimmt, dann bitte nur sehr breite Schlingen.
00:11:19: Niemals irgendwelche dünnen.
00:11:21: Und auf gar keinen voller B-Schlauch.
00:11:22: Ein B-Schlauch ist einfach von der Belastung her dafür gar nicht ausgelegt.
00:11:27: stellt er riesengroße Gefahr dar und was man bitte niemals beim Tier anwendet, sind irgendwelche Ketten.
00:11:32: Das gesamte Gespräch mit Marc Bachar gibt es gleich im Anschluss.
00:11:36: Das waren die Kurzmeldungen.
00:11:43: Löschebiet rund viertausendstreihundert Einwohner.
00:11:46: Wir gehen über der Kommandant, der Marc Bacher und wir sprechen gleich über C-O-Lacht, über Tierrettung, nämlich über Großtierrettung, aber überhaupt einmal über eure Feuerwehr.
00:11:57: Marc, ihr seid Stützpunktfeuerwehr in mehreren Bereichen.
00:12:00: Genau, also erstens nochmal Danke, dass du da bist, Gregor.
00:12:03: Also die Feuerwehr Kösgendorf hat gleich viele Stützpunkte.
00:12:05: Wir sind im Wasserdienst, vor allem im Bootsdienst, sehr aktiv.
00:12:09: Die Tunnel-Rettung oder der Tunnel-Brandeinsatz ist uns sehr wichtig.
00:12:13: Dann haben wir natürlich auch noch unser Wechsel-Lade-Fahrzeug, mit dem wir immer sehr viel herumfahren.
00:12:18: Und jetzt seit einigen Jahren sehr stark die Großtier-Rettung.
00:12:21: Nur zur Erklärung Tunnel, es gibt den Himmelreich-Tunnel, das ist glaube ich ein guter Kilometer, der hier in unmittelbarer Nähe ist, Großtier-Rettung.
00:12:30: Ihr seid so die Spezialisten, muss man sagen, darf man sagen, Schneimarkweit, Österreich, Schweiz, wie hat sich das ergeben?
00:12:37: Ja, das hat es ja gegeben.
00:12:38: Es sind ja in der Steuermark auf allen Kranfahrzeigen grundsätzlich dieses große Rettungsset.
00:12:43: Wir haben allerdings gemerkt, es ist immer ein bisschen wenig, wenn man nur das Set am Vorzeig hat.
00:12:46: Wir haben uns sehr intensiv damit beschäftigt, haben Schulungen absolviert und haben Gott sei Dank einen guten Bereichskommandanten, den kriege ich auch gerne, gemeinsam mit unserem Bereichs-Veterinär im Heimogren.
00:12:59: Und wir haben erkannt, wir müssen mehr tun.
00:13:02: Und deswegen sind wir hergegangen und haben gesagt, gut.
00:13:04: Wir machen noch mehr Ausbildung.
00:13:06: Wir schaffen uns auch die notwendige Ausrüstung, die dafür notwendig ist.
00:13:09: Wir haben das Geld gemeinsam mit dem Bereich investiert und sind jetzt in diesem Bereich sehr, sehr aktiv, muss man sagen, ja.
00:13:16: Bevor wir über Technik, bevor wir über Taktik reden bei Großtierreizungen, im Vorgespräch habe ich dir schon kurz erzählt, von einem eigenen Einsatzwahl-Service-Einsatzleiter schon ein bisschen gefordert, vielleicht überfordert war, eine Kuh über, ja, so ein zweihundert Meter nach oben zu... bringen.
00:13:35: Was ist so die spezielle Großdirettung, also mehrere hundert Kilo?
00:13:40: Was ist die große Herausforderung an so etwas?
00:13:42: Ja, die große Herausforderung sind im Prinzip die unberechtenbaren Tiere.
00:13:46: Akur ist meistens noch genügsamer, sagen wir mal, als wir Abwehrt.
00:13:52: Abwehrt ist wirklich unberechenbar und wir waren jetzt erst im November in Werndorf, da ist er pferd, in einem Ja, eigentlich hin an Zumpf hinein.
00:14:01: Wie man hinkommen und sagen war es auf der linken Seite.
00:14:03: Wie man die Ausrüstung hergerecht haben, hat das Pferd beschlossen.
00:14:06: Es geht auf die rechte Seite, was den Einsatz um ein Vielfaches erschwert hat plötzlich.
00:14:11: Und das hat sich dann dort festgefahren.
00:14:12: Das war einer der, will man sagen, der spektakulärste Einsatzsäme, die die letzten Jahre gehabt haben.
00:14:17: Auch der Herausforderungste.
00:14:18: Aber auch den haben wir gemeistert.
00:14:20: Dem Pferd geht es gut.
00:14:21: Das Pferd ist nach mehreren Stunden dann heraus gewesen und rennt wieder brav herum.
00:14:26: Das würde gerne mit dir ein bisschen schon über die Technik sprechen.
00:14:29: Vielleicht können wir hin und wieder auch den Hinweis geben, so eine Feuerwehr, die in einer euren Gerätschaften nicht zur Verfügung stehen, was du empfehlen würdest.
00:14:37: Aber bleib mal zum Beispiel bei der Technik.
00:14:39: Was habt ihr jetzt mehr als diese Standardausrüstung, die in einem WLFK halt mit dabei ist?
00:14:44: Also wir haben mittlerweile auch gleich mehrere große Rettungssets.
00:14:48: Jedes Tier passt in jedes Set hinein.
00:14:50: Wir haben mehrere Schlingern.
00:14:51: ein bisschen zu Hirten steben, also genannte Fährhilfe.
00:14:55: Meistens liegen die Tiere irgendwo ungut an.
00:14:58: Das heißt, man kann nicht so einfach diese Schlaufen einfadeln.
00:15:01: Wir haben spezielle Rutschplatten gekauft, um die Tiere auch irgendwo hinzuziehen, ohne dass man sie dabei verletzt.
00:15:08: Und das Ganze ist bei uns verlastet auf dem Rollkontainer.
00:15:11: Schnell einsatzbereit.
00:15:13: Da bin ich schon bei der Frage, wenn es mich betrifft, als freiwillige Feuerwehr in der Stärmerk.
00:15:18: und darüber hinaus.
00:15:19: Und ich habe das nicht zur Verfügung.
00:15:21: Was willst du aus der Praxis sagen?
00:15:23: Das, was mich nur einfällt, sind Endlosschlingen.
00:15:26: Ist ein B-Schlauch, wie er immer.
00:15:28: Was kann man nehmen?
00:15:29: Also wenn man Endlosschlingen nimmt, dann bitte nur sehr breite Schlingen.
00:15:33: Niemand ist irgendwelche dünner.
00:15:34: Und auf gar keinen Fall ein B-Schlauch.
00:15:36: Ein B-Schlauch ist einfach von der Belastung her dafür gar nicht ausgelegt.
00:15:40: Stellt eine riesengroße Gefahr da.
00:15:41: und was man niemals beim Tier anwendet, sind irgendwelche Ketten.
00:15:45: Also wir haben selber auch nur eine einzige Kette und die ist für den Greifzug oder für den Hebezug gedacht und dieser war nie am Tier.
00:15:53: Also bitte niemals irgendwelche Ketten, sonst irgendwas.
00:15:56: Da kann sich das Tier ernsthaft verletzen.
00:15:58: Klassische Vorgangsweise bei einem Feuerbeeinsatz, es ist zuerst die Erkundung und es sind Einsätze, wo zu rechnen ist, das dauert länger.
00:16:06: Das heißt, da hinten sieht, nehme ich an, auch bei der Erkundung, bei der Ermittlung der richtigen Taktik ausreichend Zeit.
00:16:13: Wie gehst du es an?
00:16:14: Also, wenn wir hinkommen, ja, schauen uns tatsächlich auch das Ganze einfach einmal an.
00:16:19: Wir besprechen die komplette Vorgehensweise mit der Mannschaft.
00:16:22: Das heißt mit meiner eigenen Mannschaft, aber auch mit der Mannschaft vor Ort.
00:16:26: Wir binden immer auch die anwesende Feuerwehr mit ein.
00:16:29: Wir sind nicht die, die dann hinkommen und einfach sagen, jetzt geht es weg, jetzt geht es auf die Seite und jetzt sind die Profis da.
00:16:35: Wir machen das dann gemeinsam, das ist uns einmal sehr wichtig.
00:16:39: Wir gehen uns dann an, wichtig ist diese Taktik zu besprechen, wirklich durchzugehen, zu sagen, so holen wir das Tier aus und das Ganze auch immer unter Ruhe.
00:16:48: Was man nie vergessen darf, bitte, und es gilt wirklich für jeden Tierreitungseinsatz ist der Tierarzt.
00:16:54: Es hat immer ein Tierarzt dabei zu sein.
00:16:57: Das Tier muss ruhig gesteuert werden.
00:16:59: Auch wenn es im Moment vielleicht ruhig irgendwo liegt, sobald man es anfängt zu bewegen, sobald da ein Mensch zum Beispiel zubegeht, die werden unruhig und wenn so ein Tier mal ausschlagt, die Verletzungen sind einfach der Großteil, das leider dann wirklich ... sehr, sehr schmerzhaft.
00:17:14: und das wollen wir auf alle Fälle verhindern und das ist auch unser oberste Prämisse.
00:17:18: Wir setzen zum Beispiel einmal einen sogenannten Sicherheitsoffizier ein, der wirklich von außen die Lage beobachtet und jedem sagt, hey, geh an Schritt zurück, du bist gerade im Gefahrenbereich beim Tier.
00:17:28: Das heißt, das ist eine zusätzliche Position von der Einsatztaktiker zum Einsatzleiter, der quasi ist ein bisschen den Blick von der Seite auf das geschehen hat.
00:17:36: Genauso ist das.
00:17:37: Wie gesagt, der steht wirklich außen und schaut sich rein nur die Lage an.
00:17:40: Der arbeitet nicht mit, sondern der tut nur sagen, hey, da einen Schritt zurück.
00:17:44: Pass auf, du bist zu nah am Hof, du bist zu nah im Kickbereich beim Pferd zum Beispiel, geh wieder einen Schritt zurück.
00:17:51: Nimm mal Werkzeug.
00:17:53: Wir haben diese spezielle Werkzeuge zum Beispiel Hirtenstäbe.
00:17:57: Mit diesen Hirtenstäben können wir mit entsprechender Abstand zum Tier arbeiten, ohne dass wir uns in Gefahrenbereich begeben.
00:18:04: Dazu muss man sagen, wenn es jetzt irgendwo auch aus der eigenen Erfahrung ums Abrutschen von so einem Tier geht, mit mehreren hundert Kilo ist natürlich der Gefahrenbereich unter dem Tier, das ist Lebensgefahr.
00:18:14: Ja, genau.
00:18:15: Und da wieder mit entsprechender Ausrüstung.
00:18:19: Vor allem zum Beispiel diese Hirtenstäbe.
00:18:21: Gemeinsam mit der Fädelhilfe, zum Beispiel, bringen wir die Schlaufen eine, ohne dass wir irgendwie in den Kickbereich oder in diesen lebensgefährlichen Bereich müssen.
00:18:29: Fädelhilfe, auch daran, wäre unser Einsatz, mein Einsatz, beinahe gescheitert.
00:18:35: Gibt es da irgendwas, wo du sagst aus der Praxis, das könnte man dazu verwenden?
00:18:41: Ja, eher schwierig.
00:18:41: Also wir haben uns auch selber was entworfen.
00:18:44: Wir haben Gott sei Dank einen guten Schloss in unserer Feuerwehr.
00:18:46: Und der entwickelt das Teil auch immer weiter, muss man ganz ehrlicherweise sagen.
00:18:52: Es gibt einen Morgten, einen oder anderen Anbieter, aber sie sind relativ teuer, einfach mal für den einen Einsatz im Jahr anzuschaffen.
00:18:59: Solche Einsätze dauern länger.
00:19:02: Das ist ja durchaus eine Belastung für die Mannschaft, auch da übliche Feuerwehrgeschichte.
00:19:08: Vielleicht nötig Reserven zu bilden?
00:19:10: Also, gerade jetzt zum Beispiel beim Einsatz in Berndorf, wir haben auch unsere eigene Mannschaft noch einmal nachalarmiert.
00:19:16: Das war, sag ich mal, so eine ungünstige Zeit, wo wir am Anfang relativ wenig Kräfte waren in der eigenen Währ.
00:19:22: Wir haben dann auch nachalarmiert und dann auch wirklich Kräfte aufgebaut, zumal man dort sagen muss, ich bin zum Beispiel selber dort im Wasser gesteckt und das Wasser war heute.
00:19:32: Wenn man so schön sagt, wirklich sehr, sehr kalt, ja, gerade mal Hause zehn Grad ungefähr worden ist, dann stehst du nicht lang drin.
00:19:40: Also da haben wir wirklich geschaut, ich habe das gemacht und habe ansonsten dort nichts mehr gemacht an dem Einsatz.
00:19:44: Marc, habt ihr schon gesagt, ist das jetzt so Starmark, vielleicht Österreich weit führen, habt ihr einen Tierschutzpreis für eure Bemühungen bekommen?
00:19:51: Wenn es jetzt darum geht, wird noch zwei Dinge gern mit dir besprechen.
00:19:53: Hilfeleistung, wenn sie jetzt die Feuerwehr XY mit einer grossen Rettung betrifft.
00:19:59: Inwieweit kann ich da aus der Ferne quasi eure Erfahrung, eure Hilfeleistung mit in Anspruch nehmen?
00:20:07: Kommt immer wieder mal vor, dass auch Kontakt mit uns aufgenommen wird, meistens über die Landesleitzentrale, über den Florian Steuermarkt, der mit einem Anruft Kontakt herstellt.
00:20:16: Wir können versuchen mit Werkzeugen, die die Feuerwehr zur Verfügung hat, Hilfestellung zu geben.
00:20:22: Ansonsten, wir kommen auch gerne überall hin.
00:20:24: Ich weiß, die Ausrüstung ist nicht überall da.
00:20:27: Wir haben sie, also wir sind da, wenn man uns braucht.
00:20:31: Noch mal nachgefragt, für alle die das Werkzeug nicht haben und gerade in unserer ländlich strukturierten Stärmerk sind diese Einsatzzeuge durchaus da.
00:20:39: und mit den immer mehrwertenden Pferden, glaube ich, kann das auch noch öfters vorkommen.
00:20:44: Was würdest du an ein Feuerwehrempfehl mit so einer Standardausrüstung, den man halt so um einen Handstand hat, was kann ich verwenden?
00:20:52: Ja, was kann ich verwenden?
00:20:53: Also außer den üblichen Hebebändern bleibt schon gar nicht mehr viel über, was man jetzt wirklich einsetzt.
00:21:00: Wir werden das immer wieder gefragt, ja, muss ich mal diese Ausrüstung auch an kaufen?
00:21:04: Nein, ganz einfach.
00:21:05: Das geht einfach zu sehr ins Geld.
00:21:07: Man hat üblicherweise als normale Feuerwehr zu wenig Einsätze, um da jetzt wirklich Geld zu investieren.
00:21:14: Deswegen gibt es, wie bei anderen Bereichen auch, nehmen wir den Gefahrstoffeinsatz her, da holt man die Sonderkräfte und genauso sehen wir uns auch.
00:21:23: Auch in Richtung Ausbildung.
00:21:24: Die Frage, wenn sich Feuerwehrinteressiert wird in der Richtung gerne mal was machen, kann man da auch auf eure Expertise zurückgreifen?
00:21:32: Ja, natürlich sehr gerne.
00:21:33: Jederzeit sind immer wieder auch bei Feuerwehren zu.
00:21:36: Winterschulungen eingeladen oder so.
00:21:39: Oder irgendwelche Abschnittsschulungen, was auch immer.
00:21:43: Also jederzeit natürlich auch dafür.
00:21:46: Marc Kroost, die Erreitung.
00:21:47: Aber wir haben zu Beginn gesagt, wie viele Schwerpunkte ihr habt, die eine Geschichte auch mit eurem Chat.
00:21:52: Boot.
00:21:53: Ich war euch bei diesem Einsatz bei der Autobahnbrücke mit dabei, was ihr leider ein Todesopfer gegeben habt.
00:21:59: Sicherlich auch für euch erfahrene Kameradinnen und Kameraden kein einfacher Einsatz.
00:22:05: Solche Wasserdiensteinsätze mit Todesopfern sind leider immer, sag ich jetzt mal wirklich, meistens mit dramatischem Ausgang.
00:22:11: Das war es mal leider oft schon in der Alarmierung, wenn man es ganz ehrlich sagen, Wasserdiensteinsätze.
00:22:17: Es ist selten etwas zu holen, wenn man so schön sagt.
00:22:21: Auch da die Nachfrage, indem man das bei uns im Podcast durchzieht, in der vielleicht nächsten übernächsten Folge kommen wird, wie siehst du das als erfahrener Kommandant, Nachbetreuung für die Kameradene und Kameraden nachbelastenden einsetzen.
00:22:35: Bist du der Meinung, dass es wenigstens nötig ist, dass man sie professioneller Hilfe dazuholt?
00:22:40: Ja, unbedingt.
00:22:41: Also klar, das Gespräch nach dem Einsatz ist einmal der Anfang, aber wenn man wirklich merkt, dass das auf die Psyche von den Kameraden geht, dass das ein äußerst belastender Einsatz war, unbedingt professionelle Hilfe hinzuziehen.
00:22:55: Wir haben vor sechs Jahren selber ein Todesfall zwar außerhalb der Feuerwehr, aber dennoch von einem Kameraden gehabt und auch dort haben wir dann in der und zusammen kommen das Kit vom Eroden Kreuz mit eingebaut, weil wir einfach sagen, da braucht es Profis.
00:23:10: Ja, Marc, ich sage lieben herzlichen Dank für das Gespräch und ich glaube noch einmal, ja, Aufforderung bitte, Angebot, wenn wer was wissen möchte, ganz einfach bei dir oder den Kameraden melden.
00:23:22: Genauso ist das.
00:23:22: Ich danke ebenfalls für das Interview und viel Spaß.
00:23:27: In den letzten Wochen konnte man leicht den Eindruck bekommen, dass es ständig irgendwo brennt.
00:23:31: Kleine, größere Einsätze, dramatische Bilder und natürlich die Katastrophe von Cromontana, die wohl viele von uns erschüttert hat.
00:23:39: Wir sind diesem Gefühl nachgegangen und haben gemeinsam mit der Landesleitzentrale die Zahlen der Brandeinsätze der vergangenen Jahre verglichen.
00:23:46: Das Ergebnis, ja einen Anstieg gibt es eigentlich nicht.
00:23:50: Dennoch bleibt wohl klar, jeder einzelne Brand kann schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall tödliche Enden.
00:23:56: Dieses Spannungsfeld zwischen subjektiven Eindruck und objektiven Fakten war kürzlich auch Thema in einem OF-Stirmer-Käutebeitrag von meiner Kollegin Bettina Zeyert.
00:24:06: Für den Podcast greifen wir nun dieses Thema noch einmal bewusst auf mit dem Schwerpunkt auf Prävention.
00:24:12: Thomas spricht dafür mit Herbert Hasenbichler von der Landesstelle für Brandverhütung, mit ABI Hannes Koch über einen Einsatz, bei dem ein vernetzter Melder wohl einem jungen Mann das Leben gerettet hat und mit ABI Daniel Petrovic über Feuerlöscher.
00:24:27: Hierbei unsere Einsatzstatistiken zeigen im Vergleich zu den Feuern keine generelle Zunahme vom Brennen.
00:24:33: Warum ist die Prävention trotzdem ein wichtiges Thema?
00:24:36: Auch wenn wir heuer keine generelle... Zunahme von Brenten in der Einsatzstatistik oder bei uns in einer Brandschadenstatistik haben ist die Prävention ein wichtiges Thema.
00:24:45: Dies liegt vor allem daran.
00:24:47: dass die Gesetzgebung in Bezug auf die Schutzmaßnahmen immer mehr zurückgeht und auf Eigenprävention setzt.
00:24:53: Die Eigenprävention ist somit einer der wesentlichen Dinge, damit wir auch in Zukunft die Brandgeschehen in Zaum halten können.
00:25:02: Man denke hier an die Brände, die in den letzten Tagen in den verschiedenen lokalen Europas passiert sind.
00:25:07: Wir wissen, dass in der Steinmark die Rauchbahnmelder nur in Neubauten verpflichtend sind.
00:25:13: Was bedeutet das eigentlich in der Praxis für Altbauten, vor allem in der Steiermark, mit dem hohen Altbaubestand?
00:25:19: In Österreich ist es tatsächlich so, dass mit Ausnahme des Bundeslandes Kernens nur die Neubauten mit Rauchanmellern aus der Stadt sinkt.
00:25:27: Kernen ist das einzige Bundesland, wo eine Nachrüstung auch für bestehende Bauten erforderlich ist.
00:25:34: In der Steyrmark ist das Übergangsdatum mit erst mal, um es zu nennen.
00:25:39: Ab hier sind alle Neuprauten, welche eingereicht werden, mit Rauch und Mälen auszustatten.
00:25:45: Hier kommt wieder die Prävention und die Eigenverantwortung der Personen zu tragen.
00:25:50: Altprauten sollten tatsächlich mit Rauch und Mälen nachgerüstet werden, dies auch in Eigenverantwortung der Personen.
00:25:58: Wenn man eine Rauchverantwortung meldet, hat er freiwillig montiert.
00:26:01: Vorher sollte man eigentlich besonders achten, damit sie im Ernstfall wirklich leben retten.
00:26:06: Wenn man heute Rauchernmeller montiert, sei es gesetzlich vorgeschrieben oder freiwillig in Altbaute, dann bitte darauf achten, dass diese mit seinen CE-Kennzeichen ausgestattet sind.
00:26:17: Die Rauchernmeller sind jedenfalls entsprechend in Mandageanleitungen, welche mitgeliefert werden müssen, zu montieren.
00:26:23: Dort ist unter anderen verankert, dass Rauchwarnmäler fünfzig Zentimeter von der Wand entfernt zu montieren sind.
00:26:30: Weiters hat ein Rauchwarnmäler eine Prüftaste zu enthalten, sodass der Rauchwarnmäler jährlich geprüft werden kann.
00:26:37: Ein qualitativ hochwertiger Rauchwarnmäler ist schon etwa zwanzig Euro erhältlich.
00:26:43: Bitte die
00:26:44: Rauchwarnmäler in Aufenthaltsräumen, das sind zum Beispiel Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer.
00:26:50: aber auch in Gängen über die Fluchtwege von Aufenthaltsräumen führen, montieren.
00:26:55: Viele Brände passen ihr nachts im Schlaf.
00:26:57: Kannst du uns kurz erklären, warum der Brand raucht und nicht das Feuer selbst die Gäste Gefahr darstellt?
00:27:03: Der Vorteil ist, wenn es tagsüber brennt, dass wir den Brand im Griff haben selbst löschen können oder zumindest unverletzt das Gebäude verlassen können.
00:27:11: Die Brände in der Nacht sind insofern tückisch, da diese zum Beispiel hervorgerufen durch.
00:27:17: Offenes Licht und Feuer wie zum Beispiel Kerzen oder durch die elektrische Energie unbemerkt bleiben und die Lebensgefahr in Wahrheit durch die Rauchgase entsteht.
00:27:27: Diese Rauchgase können nur durch Rauchanmeller vernünftig und zuverlässig direktiert werden.
00:27:33: Somit sind die meisten Tote bzw.
00:27:35: Verletzte, welche in den Brandgeschehen tatsächlich entstehen durch Rauchgase und nicht durch das Feuer selbst herbeizuführen oder zurückzuführen.
00:27:45: Und deswegen ergeht ein klarer Appell unsererseits, dass wir die Neubauten mit Rauchanwältern ausstatten, aber auch, und hier meine ich ganz große Bitte und Empfehlung, die Altbauten, auch wenn keine Rauchanwälter Pflicht besteht, diese freiwillig mit diesen Rauchanwältern nachzurüsten.
00:28:03: Die Rauchanwälter sind Wie gesagt, ab ca.
00:28:06: zwanzig Euro erhältlich und bieten einen zuverlässigen Schutz gegen Rauchgasvergiftungen im Brandfall.
00:28:11: Bitte auch daran denken, die Verpflichtung der Rauchermälder in Neubauten ist jetzt ca.
00:28:17: vierzehn Jahre her, die Batterien bzw.
00:28:20: Rauchermälder, welche längstens alle zehn Jahre zu tauschen sind, tatsächlich auch zu tauschen.
00:28:25: Danke herberter für das Gespräch.
00:28:26: Was das Thema Rauch beim Meldenden der Praxis ganz konkret bedeutet.
00:28:29: Darüber spreche ich jetzt mit Abiharnes Koch aus dem.
00:28:33: Der ist vollverwandt, gerade so ein Gehung.
00:28:35: Anders Koch ist Kommandant vom Abschnitt Sex und Vollwahlkommandant vom Eisbach rein.
00:28:40: Er war längst Einsatzleiter bei einem Brand, bei dem ein Vernetzter oder auch ein Meldter einem jungen Mann das Leben gerettet hat.
00:28:46: Anders, bitte nimm uns ganz kurz mit zu diesem Einsatz.
00:28:49: Was ist damals genau passiert?
00:28:50: Erzähl, was habt ihr bei eurem Eintreffen vorgefunden und wie kritisch war die Lage zu diesem Zeitpunkt?
00:28:57: Ihr seht was damals.
00:28:58: Wir sind alarmiert worden von der Landesleitzentrale.
00:29:02: zu einem Zimmerbrand mit einer vermissten Person sind dort nur so angefahren, sie ist ein bisschen weiter weg von uns da, mit der Nachbarfeierwehr haben die Lage erkundet, dabei hat sie herausgestellt, dass die Person am Balkon gestanden ist und eigentlich Kontakt zu uns gehabt hat, sprich zu mir.
00:29:22: Also wir haben wieder Zeit gewungen, der Fluchtweg war aber leider komplett verraucht.
00:29:27: Das heißt, die Person hat vor selber sie nicht retten können.
00:29:31: Also die Eigenretung war nicht möglich.
00:29:33: Sie hat wirklich braucht ein Leiterweg oder sprich, wir haben den auch mit einer Fluchthaube und den Atemschutz-Trupp herausgekühlt.
00:29:41: Seinlich, glaube ich, war dort schon die von dieser Person, dass er vernetzt die Rauchwaren-Moltocop hat, weil da Brand war im Wohnzimmer ausgelöst durch einen Bellets-Kamin.
00:29:54: Das ist ein Tageskamin, wo so ein Tagesvorrat drin ist, ein Belletsvorrat.
00:30:00: Dort hat die Person irgendwas aufgekriegt und das hat dann leider zum Brennen und zum Rauchen angefangen.
00:30:05: Welche
00:30:06: Rolle hat der vernetzte Rauch?
00:30:07: Waren Mälder da ganz konkret gespielt ohne ihn?
00:30:10: Wie hätte da da Einsatz ausgehen können?
00:30:12: Es ist ja in seinem Kinderzimmer gewesen.
00:30:15: Ich glaube, heutzutage ist es auch so.
00:30:17: Die Jugend für heute hat einfach schon ... Erpots verschwindet auf den sehr Minecraft-World, die Computer-World.
00:30:24: Also wenn der Rauch beim Mölder weiter weg ist, sprich in Keller oder auch jetzt da im Wohnraum, in Erdgeschoss, und die sind obergeschoss, glaube ich, nicht mehr, dass er den gehört hat.
00:30:35: So, an der man wirklich vernetzt und in sein Zimmer ist dann auch der Alarm mitabgangen.
00:30:40: Und das war, glaube ich, sein großes Glück.
00:30:42: Weil dann hat er natürlich auch sich geschaut, was ist denn los, was blieb es da?
00:30:45: und hat gesehen, okay, das ganze Haus ist verraucht und hat die Feuerwehr geholt.
00:30:50: Ich frage dir jetzt ganz persönlich an, was geht eigentlich einem Einsatzleiter durch den Kopf, weil man weiß, ein paar Minuten später und es wäre zu spät gewesen.
00:30:59: In diesem Zeitpunkt geht gar nicht so viel durch den Kopf, sondern nur, wie kann ich rasch schnell, effizient helfen?
00:31:06: Da ist, glaube ich, erst nachher überlegst du, wow, das war eigentlich schon ziemlich knapp für dich.
00:31:14: Oder, also ein Gerät an der Decke um um fünfundzwanzig, dreißig, vierzig Euro, hat den jetzt eigentlich das Leben gerettet.
00:31:20: Gibt es von diesem Einsatz eigentlich einen Moment, der dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
00:31:26: Ja, der Moment ist schon jetzt der Mache dreißig Uhr Feierwehr.
00:31:29: Also ich habe bis jetzt noch nie einen Kopf wirklich in meiner Karriere, wo wir auch mit der Flucht haben, wirklich gerettet haben.
00:31:36: Also das war für mich schon ein Moment, okay, das hat wirklich super funktioniert, weil es wäre dort auch ziemlich blöd gewesen, ein Schiebeleiter aufzumstellen oder ein Hubrettungsgerät wäre dort auch nicht möglich gewesen, also es hat mir so einen verrauchten Weg durchgegangen werden müssen.
00:31:52: Und ja, das ist schon ein Moment, das sagst du, okay.
00:31:56: Das hat super funktioniert.
00:31:57: Auf das haben wir hintrainiert, jahrelang.
00:32:00: Und das ist abgerufen worden von Ordenschutz-Trupp und zack hat hinkaut.
00:32:05: Was möchtest du eigentlich unseren Hörerinnen und Hörern persönlich mitgeben, wenn es um das Thema Rauchfahrenmeldler gilt?
00:32:11: Ja, ich kann nur mitgeben.
00:32:13: Erstens haben wir unsere Feuerwehrleute, jetzt kommt die Zeit wieder zu den Haussammlungen, drogt es da auch ein bisschen Erwerbung mit aus sich so.
00:32:20: Wie gesagt, der Unterdeckenraum, der rettet Leben, der Mörder.
00:32:24: Und auch an die Personen, die, was ich sonst noch den Podcast auch hören, bitte so, da kaust du jetzt wirklich nicht viel und ist eine Versicherung fürs Leben in den Nordischen Ländern.
00:32:34: Selbstverständlich, weil oft ist der Feuerwehrweg viel länger dort zu downford.
00:32:38: Und in anderen Bundesländern, da muss man schon sagen, das sind da glaube ich ein bisschen weiter wie wir, dort ist die Nachrüstpflicht, leider muss man halt alles verpflichten.
00:32:47: In Österreich ist dort gegeben, ich glaube da hängt man ein bisschen in der Steiermark sicher noch noch.
00:32:52: Aber sie sind noch die Frage an dich, weil in unserem Vorgespräch hast du ja gemeint, dass dir das Thema CO Warenmelder auch ein sehr wichtiges Thema ist.
00:33:00: Bitte Hannes, was möchtest du uns noch mitgeben?
00:33:03: Ich glaube, eine wichtige Geschichte, vor allem bei einer Gasdärme, auch wenn die Gasdärme schon älter ist, oder auch von aufeinander.
00:33:10: Verbrennungsstädte, also sprich einen offenen Ofen oder offenen Kamin.
00:33:15: Ich glaube sehr, sehr wichtig.
00:33:16: Also wir haben jetzt unangst bei der Nachbarfeuerwehr in die Unterstraßengel, hat uns die Rettung Kurven zum Einsatz nach, also die sind jetzt ausgestattet, waren ganz neu mit CO-Wahn gerettet, dort haben die dann angesprochen und tatsächlich, ja, war das ganze Haus eigentlich mit CO, sprich Kohlmonoxid, verseicht.
00:33:36: Der Kamin ist dazu gewachsen.
00:33:38: Hets tut... Nicht die Kinder, der wisch schneller murt, als die geokt haben über Schwindel.
00:33:44: Wenn die schlafen gehen, glaube ich, würde die Familie heute nicht mehr sein.
00:33:47: Also eine ganz wichtige Geschichte.
00:33:48: Zuerst die O-Mälder bei Gas, Thermen oder auch bei offenen Kaminä.
00:33:53: Danke dir für das Gespräch, Hannes.
00:33:54: Danke, Tom, fürs Kommen.
00:33:55: Daniel,
00:33:56: du bist ein Landes-Sonderbeauftragter für die Entstehungsbrandbekämpfung im Landesverband Steinmark.
00:34:01: Und du hast im Rahmen deiner Studium Sonder Universität für Weiterbildung, CREMS.
00:34:04: Das ist die Donauunui.
00:34:06: Für deine wissenschaftliche Arbeit, erst online.
00:34:09: österreichweite Umfrage durchgeführt, wo es um die Sicherheit in deinen eigenen Verwenden geht.
00:34:14: Dein bzw.
00:34:15: euer Ziel ist es ja herauszufinden, wie gut österreichische Haushalte mit Geräten wie Feuerlöscher oder Löschtecken ausgestattet sind und wie sicher sich die Bevölkerung in deren Anwendung fühlt und zu sehr jetzt auf die Inhalte der Arbeit vorzugreifen.
00:34:29: Aber was sind für dich die wichtigsten Erkenntnisse in Bezug auf das Thema der ersten Löschhilfe?
00:34:33: Wie gut ist jetzt die Ausstattung der Haushalte?
00:34:36: Ist es zufriedenstellend oder braucht es da eigentlich jetzt noch mehr Initiative?
00:34:40: Lieber Thomas, wie du richtig erwähnst, bin ich gerade mitten in der Forschungsarbeit zum Thema Sicherheit im Haushalt und primär erforsche ich mit meinem Studienpartner, die Thematik in Befern sind Feuerlöschgeräte.
00:34:54: zur Verfügung in dem Privathaus halten und inwieweit kennen sich die teilnehmenden, die handelnden Personen damit aus.
00:35:01: Die erste Erkenntnis ist sehr positiv.
00:35:03: Das heißt, wir haben primär... mit gut siebzig-achtzig Prozent in den Haushalten sehr wohl.
00:35:09: Feuerlöscher als auch weitere Löschgeräte wie Löschdecke und auch Rauchwanmelder installiert.
00:35:16: Das ist schon mal sehr, sehr gut zu erwähnen.
00:35:19: Wohlgemerkt muss ich dazu sagen, dass ich auch festgestellt habe, dass in den Haushalten, wo Feuerwehrmänner und Frauen zu Hause sind, entsprechend auch die Ausstattung und das Wissen darüber besser vorhanden ist.
00:35:34: Also in Summe muss ich sagen, dass die Haushalte sehr gut ausgestattet sind.
00:35:39: Zu erwähnen ist auch, dass, obwohl bereits sehr viel Wissen in den Haushalten vorhanden ist, dennoch der überwiegende Teil der Teilnehmer bei der Umfrage erwähnt hat, dass sie laufend interessiert sind an weiteren Fortbildungen und Ausbildungen und auch die eigene Feuerwehr als professionellen Ansprechpartner hier gerne annehmen bzw.
00:36:03: sich gerne in der eigenen Feuerwehr darüber informieren.
00:36:07: Wenn du eine klare Empfehlung abgeben müsstest, bei dir Grundausstattung solltet ihr die Haushalt haben oder anders gefragt, Wasser, Schaum, Pulver, CO² oder Fettbrand tauglich, warum ist die Auswahl des richtigen Feuerlöschers eigentlich so entscheidend?
00:36:23: Wie du weißt, Thomas, haben wir leider keinen Universal-Feuerlöscher, mit dem wir jedes Feuer, jeden Brand bekämpfen können.
00:36:30: Als Grundausstattung für jeden privaten Haushalts- heim, empfehle ich grundsätzlich für den Innenbereich immer den Schaumlöscher gekennzeichnet mit dem Brandklassen AB und zusätzlich für den Bereich der Küche einen kleinen Fettbrandlöscher.
00:36:48: Weil der Schaumlöscher selber für Fettbrände ja nicht geeignet ist, ist hier besonders darauf zu achten, dass dieser Fettbrandlöscher für die Brandklasse F entsprechend zertifiziert ist.
00:37:00: Im Außenbereich, sei es Garage, Carboard, Geräteraum, Gerätelschuppen oder wenn auch ein Heizraum vorhanden ist, ist der Pulverlöscher das ideale Gerät dafür.
00:37:11: Nur mit dem richtigen Feuerlöscher kann ich entsprechend der Brandklasse auch das Feuer bekämpfen bzw.
00:37:18: löschen.
00:37:18: Sollte ich einen falschen Löscher mit einem falschen Löschmittel verwenden, kann es unter Umständen zu Ausbreitungen kommen oder sogar zu Stichflammen oder explosionsartigen Verpuffungen, Beispiel Wasser und Speiseölbrand.
00:37:33: Deshalb ist es unumgänglich, immer den richtigen Feuerlöscher mit der richtigen Klassifizierung für die Brände zu nehmen.
00:37:40: Wie
00:37:40: viel Zeit kann man mit einem Feuerlöscher deiner Einschätzung auch eigentlich im Erstfall gewinnen?
00:37:44: Und warum ist genau diese Zeit so wichtig?
00:37:47: Mit dem Einsatz vom richtigen Feuerlöscher kann ich bestenfalls nicht nur wichtige Zeit gewinnen, sondern vor allem das Feuer den Brand in der Entstehungsphase löschen.
00:37:59: Wir wissen, ein Brand beginnt von einem Schwellbrand ausgehend ganz klein.
00:38:04: Erste Flammen zeigen sich, erste Glutenester bilden sich und wenn man hier rasch agiert mit dem Löscher, dann kann man bereits diesen Entstehungsbrand sehr schnell und sehr leicht erfolgreich löschen.
00:38:17: Wenn man diesen Zeitpunkt allerdings übersieht und hier Zeit verstreicht und da genügend auch oftmals schon wenige Minuten, dann kann es natürlich auch sein, dass ich mit meinem Feuerlöscher diesen Brand nicht mehr ausreichend löschen kann.
00:38:31: Dann empfehle ich natürlich hier diesen Löschversuch im Eigenschutz zu starten.
00:38:36: Wenn ich Erfolg habe, gewinne ich wichtige Zeit.
00:38:38: Wenn ich diesen Erfolg nicht habe, dann unbedingt entsprechend diese Schadstelle, diesem verrauchten Bereich, gefahren Bereich verlassen und natürlich umgehend die Feuerwehr alarmieren.
00:38:51: Viele haben Angst, etwas falsch zu machen.
00:38:53: Was sagst du Menschen, die zögern, ein Feuerlöscher einzusetzen?
00:38:57: Gibt es da eigentlich Fehler, die Menschen beim Einsatz eines Feuerlöschers machen können?
00:39:01: Und wenn ja, wie können diese vermieden werden?
00:39:04: Grundsätzlich kann man nichts falsch machen, solange man etwas macht.
00:39:08: Das einzige, was wirklich falsch wäre, ist nichts zu tun.
00:39:11: Das heißt, wenn ich einen Brand entdecke, so rasch als möglich mit dem Löschangriff beginnen und im besten Fall habe ich diesen auch schon gelöscht.
00:39:21: Das Zögern ist eigentlich der größte Fehler, denn ein Brand, speziell jetzt in der Weihnachtszeit über einen Christbaum, breitet sich innerhalb ein, zwei Minuten über das ganze Wohnzimmer aus.
00:39:32: Deshalb, der einzige Fehler, den man machen kann, ist zu Zögern.
00:39:35: Die klassischen Fehler in der Handhabung des Feuerlöschers sind meistens, dass wir nicht den richtigen Feuerlöscher verwenden, deshalb immer wieder die Empfehlung, entsprechende Schulungen und Ausbildungen wahrzunehmen.
00:39:48: Wie in der Steiermark haben wir das Glück, dass wir über den Landesfeuerwerferband ein eigenes Sachgebiet gegründet haben, wo über Ausbilder der Feuerwehren hier entsprechende Schulungen auch für die Zivilbevölkerung angeboten werden.
00:40:02: Und diese sind kostenlos.
00:40:05: Ich darf hier einfach empfehlen, sich bei der Ortszuständigen Feuerwehr zu melden und hier das Angebot zu prüfen, wo und wann die nächste Schulungsmöglichkeit stattfindet.
00:40:15: Was sind klassische Fehler in der Handhauung?
00:40:18: Zum einen ist das meistens der Abstand.
00:40:20: Ich sage immer, bleiben wir mit dem Feuerlöscher gute Fünfschritte entfernt und beginnen mit diesem Löschangriff.
00:40:26: Wir haben bei jedem Feuerlöscher Nassfeuerlöscher, sei es Schaum, oder Fettbrandlöscher ohne weiteres fünf Meter Wurfweiten, sodass wir immer aus der Sicherheit, aus der sicheren Umgebung hier mit der Brandbekämpfung beginnen können.
00:40:40: Wenn ich merke, dass ich das Feuer eindämmen kann, mache ich entsprechend einen Schritt näher ran oder zwei, bis ich das Feuer ausmachen kann.
00:40:49: Die zweite Geschichte ist natürlich, wenn wir im Außenbereich tätig sind, gibt es Wind.
00:40:53: Natürlich immer mit dem Wind angreifen, weil ich mich so einerseits schütze davor, dass giftige Rauchgase zu mir kommen, aber auch die Temperatur, die Hitze.
00:41:03: Und zum anderen geht es auch darum, wenn ich mit einem Beispiel Pulverlöscher oder Schaumlöscher gegen den Wind angreifen würde, dann kommt mein Löschmittel nicht zum Brandherd zur Brandstelle, sondern weht mir schlimmstenfalls ins Gesicht.
00:41:17: Und die dritte Geschichte ist immer, was ich sehe bei meinen Schulungen und Fortbildungen, dass die Personen, die erstmalig mit einem Feuerlöscher agieren, sehr gerne in die Flammenspitzen des Feuers sprühen.
00:41:30: Wichtig ist es aber, wie du weißt, wir müssen die Glut bekämpfen.
00:41:33: Das heißt, das Feuer immer von unten und vorne beginnen und so dann von sich weg löschen.
00:41:39: Sollte ich wirklich mal einen Tropf oder Fließbrand haben und das kann auch ohne weiteres ein Vorhang sein, der im Wohnzimmer ist, dann muss ich natürlich auch immer dort, wo die Wurzel ist, wo das Feuer herkommt, beginnen, damit es mir dann nicht entsprechend weiterbringt.
00:41:53: Und ein kleiner Tipp noch für alle, grundsätzlich beim Feuerlöscher drauf drücken und oben bleiben.
00:41:59: Das heißt, das Löschmittel soll dauerhaft rauskommen und ich kann dauerhaft löschen.
00:42:04: Stoßweise löschen ist grundsätzlich nicht so empfehlen, weil immer wenn ich aufhöre, Löschmittel an aufzubringen auf meine Brandstelle, hat das Feuer, die Flammen, die Glut, wieder die Möglichkeit neu zu entfachen.
00:42:18: Das heißt grundsätzlich drauf drücken und drauf bleiben bis das Feuer aus ist.
00:42:22: Und wenn ich sehe, dass ich Erfolg habe, dann entsprechende Nachlöscharbeiten durchzuführen, sei es mit Wasser oder anderen Löschmittelmöglichkeiten.
00:42:31: Und in jedem Fall empfehle ich, auch wenn ihr erfolgreich einen Brand gelöscht habt, trotzdem die Feuerwehr anrufen, die Feuerwehr hat entsprechende Wärmebildkameras, kann Nachschau halten, gibt es noch wo versteckte Glutnester, hat sich wo was ausgebreitet?
00:42:45: oder denken wir an die giftigen Rauchgase.
00:42:48: dass wir entsprechend mit unseren Druckbelüftern diese Rauchgase.
00:42:53: Entfernen können.
00:42:54: Du bist Fachmann.
00:42:55: Daniel, wie oft sollte ein Feuerlöscher eigentlich überprüft werden?
00:42:59: Und woran ist zu erkennen, dass er nicht mehr einsatzbereit ist?
00:43:02: Beziehungsweise wo kann diese überhaupt überprüft werden?
00:43:05: Feuerlöscher sind alle zwei Jahre zu überprüfen.
00:43:08: Jeder Feuerlöscher hat einen Aufkleber, eine Plakette, grundsätzlich in gelb dargestellt.
00:43:14: Als Fünfeck-Bischofsmütze sagen wir auch gerne dazu oder auch Rechtekikwenz ein.
00:43:19: bei der Erstauslieferung beim neuen Feuerlöscher und ich habe dort immer zwei Datumeintragungen gestanzt, einmal Monat und Jahr der letzten Überprüfung und immer den Monat und das Jahr für die nächste Überprüfung.
00:43:34: Das heißt, wenn ich jetzt einen Feuerlöscher heute überprüfen lassen würde, dann würde ich eingestanzt sehen Jänner, zwanzig, sechsundzwanzig und nächste Prüfung Jänner, zwanzig, achtundzwanzig.
00:43:46: Das heißt, alle zwei Jahre sind Feuerlöscher zu überprüfen und das liegt natürlich in der Verantwortung des Eigentümers, des Besitzers.
00:43:54: dass das Feuerlöscher besitzt.
00:43:58: Augenscheinlich von außen erkennen, ob ein Feuerlöscher einsatzbereit ist oder nicht, kann man so nicht beurteilen.
00:44:05: Ich muss davon ausgehen, wenn der Löscher überprüft wurde, dass entsprechend Drucktreibmaterial vorhanden ist und dass dieser auch funktioniert.
00:44:14: Manche Feuerlöscher haben auch kleine Anzeigen, Manometer drauf, wo man entsprechend sehen kann, ob noch Druck vorhanden ist.
00:44:21: Auch diese sind nicht hundertprozentig sicher, weil wir wissen, dass diese auch manchmal gerne hängen bleiben, stecken bleiben.
00:44:28: Wenn ich einen Feuerlöscher habe, der natürlich von außen schon rostige Stellen hat, der Beschädigungen aufweist, der vielleicht schon viele Jahre nicht überprüft wurde, dann empfehle ich dringend.
00:44:39: diesen beim nächsten Fachhandel zu überprüfen oder so wie wir es von den freiwilligen Feuerwehren gerne anbieten, dass wir alle Jahre, alle zwei Jahre im Rahmen eines Feuerwehrfestes, im Rahmen eines Florianes-Sondags oder dergleichen auch entsprechend mit Partnerbetrieben solche Überprüfungen bei der jeweiligen Feuerwehr anbieten.
00:45:00: Ich kann hier nur empfehlen, sich wiederum bei der ortszuständigen Feuerwehr zu melden, mal nachfragen, wann so eine Überprüfung wieder ansteht und dort diese Und im Regelfall bieten wir dort dann auch gleichzeitig an über diese Kooperationspartner, über diese Partnerfirmen, dass man entsprechend auch Feuerlöscher kaufen kann und ihr alle habt die Möglichkeit euch entsprechend zu informieren.
00:45:23: welcher Feuerlöscher passt zu meinen Gegebenheiten, welcher wird mir empfohlen, kann entsprechend dann meistens auch welche erwärmen.
00:45:31: Und wir bieten im Rahmen dieser Entstehungsbrandbekämpfung Schulung oftmals bei solchen Veranstaltungen gleichzeitig an, den richtigen Umgang mit diesen Feuerlöschern zu lernen und zu trainieren.
00:45:43: Ich lade euch hier wirklich ein, melde durch bei der zuständigen Feuerwehrkommandanten oder Stellvertreter und fragt nach, ob und wann solche Schulungsangebote wieder zur Verfügung stehen.
00:45:54: Danke dir für das Gespräch Daniel.
00:45:55: Lieber Thomas, vielen Dank, dass ich mit diesem Interview wieder bei euch ein Podcast mitwirken durfte und ich freue mich darüber, dass wir mit unserer gemeinsamen Arbeit die Sicherheit in dem Privathaushalten damit auch ein Stück weit erhöhen können.
00:46:11: Alles Gute, vielen Dank.
00:46:12: Natürlich kann man Brände nicht immer verhindern.
00:46:15: Ihre Folgen oft schon.
00:46:16: Prävention beginnt aber zu Hause, Rauchwanmelder, CO-Melder, Feuerlöscher und ein wenig Wissen kosten wenig, können aber Leben reiten.
00:46:24: Danke Tom und ein besonderes Dank an Herbert, Hannes und Daniel für eure Expertise.
00:46:30: Ja und das war's euch schon wieder mithurch zur erste Ausgabe, im nach euren Wünschen angepassten neuen Gewand.
00:46:39: Danke fürs dabei sein und bitte auch weiterhin gerne weiterempfehlen und weitersagen.
00:46:44: Kriege und ich, wir wünschen euch ein erfolgreiches, entspannendes und vor allem ein gesundes.
00:46:50: Bis zum nächsten Mal und wie immer kommt gut von eurem Einsetzen und Ausrückungen
00:47:07: zurück.
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