Huach zua - Folge 7: Mentale Stärke. Moderne Feuerwache. Menschlichkeit.
Shownotes
Die Kapitel von Folge 7
00:00: Intro 00:13: Waltl: Start in Folge 7 00:51: Mentale Stärke im Einsatz: Hermann Zengerle im Gespräch mit Tom Meier über Resilienz und Kameradschaft 14:19: Feuerwache Ost: Neuer moderner Standort für die BF Graz – BD Ing. Gernot Ranftl im Interview mit Gregor F. Waltl 18:27: Wenn Verwirrung zur Einsatzlage wird: Tom Meier spricht mit GF Mag. Peter Rosegger über demenzielle Erkrankungen und die richtige Hilfe 29:09: Die GAB 2: Der Sprung ins aktive Feuerwehrleben **33:19: **neue LFV App: Die Sieger des Gewinnspiels stehen fest
Unsere Gesprächspartner
- Hermann Zengeler, Geschäftsführer von Brand Punkt, Heilpraktiker für Psychotherapie und erfolgreicher Podcaster
- Ing. Gernot Ranftl, Branddirektor Berufsfeuerwehr Graz
- Mag. Peter Rosegger, GF Wegweiser Demenz Steiermark
- HBI Jürgen Happer, Sachgebiet Ausbildung BFV Leibnitz
- LM d.S. Ing. Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schröttner, BSc. vom Arbeitskreis EDV
Beitrag 1 – Mentale Stärke
Hermann Zengerle, eine der wichtigsten Stimmen im deutschsprachigen Podcastwesen für Einsatz- und Rettungskräfte, spricht über Resilienz, Kameradschaft und die mentale Widerstandskraft, die Feuerwehrkräfte brauchen – gerade in einer Welt, die schneller, komplexer und fordernder wird. https://brand-punkt.de/ https://brand-punkt.de/einsatzlebenpodcast/
Beitrag 2: zu Gast in der neuen "Feuerwache Ost" der BF Graz
Branddirektor Ing. Gernot Ranftl gibt Einblicke in die neue Feuerwache Ost der BF Graz – ein Ort, an dem Tradition nun auf Moderne trifft und mit dem die Stadt Graz ein deutliches Signal für Sicherheit, Technik und Zukunft setzt.
Beitrag 3: - Demenz im Einsatz
Mit Mag. Peter Rosegger tauchen wir in ein Thema ein, das im Einsatzfall eine wichtige Rolle spielen könnte: Wie gehen wir mit (älteren) Menschen um, die verwirrt und orientierungslos wirken oder nicht zugänglich sind? Was bedeutet Demenz im Einsatzkontext und wie helfen wir richtig? https://www.wegweiser-demenz-steiermark.at/
Beitrag 4: GAB 2 in Lebring – auf dem Sprung in den Aktivstand
Im Fokus steht außerdem die GAB – der entscheidende Schritt ins echte Feuerwehrleben. Wir begleiten mit GAB-Beauftragtem HBI Jürgen Happer aus dem BFV Leibnitz über 60 Kameradinnen und Kameraden aus den Feuerwehrbereichen Leibnitz und Radkersburg auf ihrer letzten Station in die Praxis. Technik, Eigensicherheit, Teamwork und die unverzichtbaren Grundlagen des Handwerks sind gefragt.
Beitrag 5: LFV-App-Gewinnspiel aufgelöst
Zum Abschluss sprechen wir mit den Gewinnern der LFV-App-Mitgliederbefragung. Über 6.200 Kameradinnen und Kameraden haben mitgestaltet, mitgedacht und mitentschieden – ein starkes Zeichen für digitale Zukunft im Feuerwehrwesen. Und wir sprechen in diesem Beitrag auch mit LM d.S. Ing. Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schröttner, BSc. vom Arbeitskreis EDV und Landesfeuerwehrkommandant-Stv. Christian Leitgeb.
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„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten.
Transkript anzeigen
00:00:07: Die steigischen Feuerwehr Nachrichten.
00:00:09: Für dich,
00:00:09: immer nah dran, kurzweilig und informativ.
00:00:13: Hoch zur zu, Hoch zur Folge sieben.
00:00:15: Schön, dass ihr wieder mit dabei seid.
00:00:17: Ich mach's kurz zu Mai und ich hab wieder viel spannendes für euch vorbereitet.
00:00:22: Und das sind die Themen.
00:00:24: Mentale Stärke im Einsatz.
00:00:26: Hermann Zengeler in Gespräch über Resilienz und Kameradschaft.
00:00:29: Feuerwache Ost, neuer moderner Standort für die BF Graz.
00:00:34: Wenn Verwirrung zur Einsatzlage wird, tommen wir ja im Gespräch über demenzielle Erkrankungen und die richtige Hilfe.
00:00:41: Die GAP, der Sprung ins echte Feuerwehr leben und die neue LFV-App, die Sieger des Gewinnspiels und weitere Schritte.
00:00:51: Im ersten Beitrag hörte er nun ein Gespräch mit einer Persönlichkeit, die viele aus dem Feuerwehr- und Rettungswesen kennen.
00:00:57: Hermann Zengeler.
00:00:58: Seit Jahren begleitet er Einsatzkräfte mit seiner Stimme, seinen Gedanken und seinen Erfahrungen.
00:01:04: Mit seinem Podcast Einsatzleben erreicht er tausende Feuerwehr- und Rettungskräfte im deutschsprachigen Raum und schafft auch Raum für Themen wie mentale Stärke, Belastbarkeit, Stressbewältigung und echtes Miteinander.
00:01:17: Tom hat mit Hermann auch darüber gesprochen, wie es ist, selbst einmal interviewt zu werden, was Resilienzin wirklich bedeutet, welche Denkfehler uns dabei oft im Weg stehen und wie wir das Zusammenspiel der Generationen und Rollen in den Feuerwehren stärken können.
00:01:33: Viel Freude beim Zuhören.
00:01:34: Wenn man sich im Deutschsprachigen Feuerwehren der Einsatzwesen mit Podcasts beschäftigt, so stößt man zwangsläufig früher, später auf einen Namen auf den von Hermann Zengeler.
00:01:45: Seit vielen Jahren teilt Hermann seine Einsatzerfahrungen, seine Gedanken zur hermentalen Belastbarkeit und seine Leidenschaft fürs Helfen.
00:01:53: Im Einsatz leben Podcasts.
00:01:55: Das ist einer der reichweitenstärksten Podcasts für Einsatzkräfte in Deutschland und auch da drüber hinaus.
00:02:01: Mit seinen über vierzigjährigen Erfahrungen als Feuerwehrmann und Offizier, seiner klaren Sprache und seinem Fokus auf mentale Stärke, auf Resilienz und Kameradschaft hat der tausende Feuerwehr- und Rettungskräfte erreicht und inspiriert.
00:02:14: Ich freue mich sehr, Herr Mann, dass du heute bei uns zu Gas bist.
00:02:17: Herzlich willkommen!
00:02:19: Ja, Tom, danke dir.
00:02:20: Freu mich sehr, dass ich dabei sein darf.
00:02:23: Und ehrlich gesagt, das fühlt sich schon sehr, sehr gut an in der alten Verbundenheit mit dem ÖBFV, aber auch mit den Feuerwehren in Österreich, denn nachdem wir gemeinsam mit vielen Kameradinnen und Kameraden aus der Führung unterwegs waren, haben dort unsere Themen präsentiert, haben mich noch andere Feuerwehren angesprochen.
00:02:41: Ich habe den einen oder anderen Workshop bei euch gemacht und das ist eine kameradschaftliche Verbundenheit, die ist schon wirklich sehr stark.
00:02:49: Wie fühlt sich eigentlich für dich an, diesmal nicht der Gastgeber zu sein, sondern derjenige, der heute von mir interviewt wird?
00:02:56: Ja, wie fühlt sich das an?
00:02:57: Es ist ungewohnt, aber auf eine sehr, sehr positive und gute Art.
00:03:01: Normalerweise habe ich ja den roten Fahrten bei Interviews hinteran.
00:03:04: Aber heute darf ich einfach mal zuhören und auf deine Fragen reagieren.
00:03:08: Und da kommt natürlich auch wahrscheinlich manches zum Tragen, was ich so als Thema nicht anspreche.
00:03:14: Und deswegen ist es hochinteressant.
00:03:17: Wir kennen uns ja schon eine ganze Weile her, man.
00:03:20: Nämlich von den ÖBV-Führungseminaren, wo wir beides Referenten tätig gewesen sind.
00:03:25: Besonders das Thema Krisenkommunikation hat uns dort fachlich verbunden.
00:03:30: Ich denke noch oft an die spannenden Diskussionen und dein enormes Erfahrungswissen aus dem Einsatz Alltag.
00:03:37: Fangen wir zunächst mit den Podcasten an.
00:03:40: Du bist mit dem Insetsleben-Podcast seit Jahren eine fester Stimme im deutschsprachigen Feuerwehr- und Rettungswesen.
00:03:47: Was hat dich eigentlich damals dazu gebracht, deinen Podcast für Einsatzkräfte zu starten?
00:03:52: Und warum gerade dieses Format?
00:03:54: Das war so, dass die Geschäftsführer und ich als Geschäftsführer zwei bei Brandpunkt damals gesagt haben, wie bekommen wir denn unsere Themen?
00:04:03: Motivation, Resilienz vor allem, Konfliktfähigkeit.
00:04:07: Also all das, was auf der mentalen Ebene abläuft.
00:04:10: Wie bekommen wir das in die Feuerwehren?
00:04:13: Natürlich kannst du jetzt jeden anrufen, aber das ist ein bisschen schwierig.
00:04:16: Und so kamen wir auf die Idee mit dem Podcast.
00:04:18: Am Anfang von wenigen Leuten genutzt haben wir heute mehrere Tausend Zuhörerinnen und Zuhörer sind in Deutschland der erfolgreichste Podcast im kompletten Rettungsdienstbereich.
00:04:29: Da sind wir auch sehr stolz drauf.
00:04:31: Und dieses Format ist halt klasse, weil du kannst es überall hören.
00:04:35: Egal wo du bist, kannst ein Handy anwerfen und kannst ein Podcast hören, was wir halt wollen.
00:04:40: Es ist einfach ein Begleiter für Feuerwehrleute zu sein, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger.
00:04:45: Was viele, natürlich inklusive mir auch an deinem Podcast so sehr schätzen, ist die klare, ruhige und deine professionelle, aber gleichzeitig sehr fesselnde und berührende Art und deine Bereitschaft, über Themen zu sprechen, die im Feuerwehralltag oft zu kurz kommen.
00:05:03: Über mentale Stärke, über den Umgang mit Belastung, über die Kameradschaft oder auch über das Thema Führung.
00:05:09: All das speist sich ja aus den über vier Jahrzehnten Feuerwehr- bzw.
00:05:13: Einsatzerfahrungen.
00:05:14: welche persönlichen Stärken haben dich dabei eigentlich am meisten geprägt, so als Bordcaster, aber auch in deiner Arbeit mit Führungskräften und Einsatzteams.
00:05:25: Das ist eine Frage.
00:05:26: Da muss ich jetzt einen ganz kleinen Moment drüber nachdenken.
00:05:30: Ich glaube, es ist meine emotionale Klarheit.
00:05:34: Ich schräg die Dinge nicht schön.
00:05:36: Aber ich verteufel sie auch nicht und ich bleibe respektvoll und vor allem eins kameradschaftlich.
00:05:42: Auch dann, wenn es mal unangenehm wird.
00:05:45: Das ist jetzt weniger im Podcast der Fall, weil bei Interviews haben wir oft eine gemeinsame Gespräche eben und auch ein gemeinsames Ziel.
00:05:53: Das haben wir Feuerwehrleute übrigens ja überall.
00:05:55: Aber im Umgang mit Führungskräften und Einsatzteam habe ich natürlich eine Menge Erfahrung sammeln dürfen und ich durch meine jahrelange Verantwortung kenne ich Konflikte in den Mannschaften mentale Schwächen, wenn man sie so überhaupt nennen darf, aus eigener Erfahrung und aus dem, was mir kommuniziert wird.
00:06:16: Ich bin aber auch, ich glaube, das ist sehr wichtig, lernbereit geblieben.
00:06:21: Das heißt, all das, was ich mitbekomme in meinen Vorträgen, in meinen Workshops und das, was wir auf unser e-Learning rückgespiegelt werden, das nehme ich und pack es dann auch in meine Erfahrungen.
00:06:34: Mich das und bring sie in den Podcast.
00:06:36: Ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig.
00:06:40: Du arbeitest ja auch mit Einsatzkräften in Seminaren, in Workshops und Coachings an ihrer mentalen Widerstandskraft.
00:06:47: Wenn du Resilienz für Feuerwehrleute in einem einzigen Satz erkehren müsstest, wie würdest du sie eigentlich definieren?
00:06:55: Es muss aber nichts.
00:06:56: in deiner Antwort jetzt genau Einsatz sein.
00:07:00: Resilienz ist die Fähigkeit.
00:07:03: Trotz all der Belastung, die Feuerwehrleute haben, beweglich zu bleiben innerlich und sich wieder neu aufzurichten, sich wieder neu zu motivieren und nicht zu verrohen, die ganzen Belastungen, die inzwischen auf Feuerwehrleuten einwirken.
00:07:19: sind ja nicht nur die Einsatzlage oder das Leid der Menschen nach dem Einsatz der Bekannten, der Verwandten oder schreckliche Bilder, sondern es geht um viel mehr.
00:07:30: Es geht darum, dass wir im Beruf mehr Druck haben, dass wir kaum noch Freizeit haben.
00:07:35: Es geht darum, dass wir in der Gesellschaft inzwischen eine andere Kommunikationsform haben.
00:07:41: Früher direkt und menschlich miteinander, heute mehr online.
00:07:45: Das verändert unsere Gesellschaft gerade hin zu mehr.
00:07:49: Das alles spüren Feuerwehrleute und daher muss man Feuerwehrarbeit neu definieren.
00:07:57: Ich denke, dass viele glauben, dass Resilienz gleichzusetzen ist mit Härte.
00:08:02: Und ich gehe davon aus, dass du das sicher anders sehen wirst, welche Missverständnisse begegnen dir eigentlich am häufigsten, welche typischen Denkfahren sollte man da bestmöglich vermeiden.
00:08:13: Das größte Missverständnis ist bei Resilienz, dass es mit Härte verwechselt wird.
00:08:19: Das heißt, viele glauben, Wer belastbar ist, wer das nicht zeigt, was ihn belastet, wer das runterschluckt und dadurch keinen Wind darum macht, einfach weitermachen, der ist resilient.
00:08:30: Ne, es ist genau das Gegenteil der Fall.
00:08:33: Wer dauerhaft alles wegdrückt, der wird früher oder später hart, der wird vielleicht zynisch oder sakastisch und das Schlimmste ist, wird krank.
00:08:42: oder sieh natürlich.
00:08:43: Wir haben inzwischen eine Quote von zehn Prozent in Feuerwehren bei der Entwicklung von Traumen.
00:08:50: Die Chance, also ein Trauma zu fangen, liegt bei zehn Prozent, also jeder Zehnte von uns.
00:08:56: Und dann weiß ich, wie viel Feuerwehrchefs durchziehen sagen.
00:09:00: Nö, das ist bei mir eigentlich nicht der Fall.
00:09:02: Ne, die Feuerwehrleute drehten auch nicht mit der Begründung aus Feuerwehren aus.
00:09:07: Ich bin krank geworden oder es geht mir total schlecht.
00:09:10: Oder ich habe einen Trauma erlitten, sondern in den allermeisten Fällen mit der Begründung.
00:09:16: Ich habe keine Zeit mehr.
00:09:17: Wenn man das aber mal hinterfragt, was verschiedene Universitäten auch der Deutsche Feuerwehrverband getan hat.
00:09:24: dann bekommt man sehr schnell raus, dass es eben auch ganz viel damit zu tun hat.
00:09:28: Ich glaube auch, dass wir, wir arbeiten ja im Einsatz auch im Trupp.
00:09:32: Emotional verhalten wir uns aber ganz oft als Einzelkämpfer.
00:09:37: Und drittens bin ich der Ansicht, dass manche glauben, Resilienze angeboren.
00:09:41: Nee, das ist es nicht.
00:09:42: Es kommt über die Erziehung, es kommt über das, was wir erleben.
00:09:46: Und wenn was sich digern kann, dann können wir es auch trainieren, damit wir es im Griff behalten.
00:09:52: Und das... Ich glaube, es schaffen wir mit einer äußeren Gesprächskultur.
00:09:56: Die Frage liegt mir eigentlich ganz besonders am Herzen her, man.
00:10:00: In den Feuerwehren arbeiten ja, wie wir wissen, viele Charaktere zusammen.
00:10:04: Und durch dieses Miteinander von vielen, da entstehen ja natürlich auch unterschiedliche Sichtweisen, nennen wir es so.
00:10:11: Und gerade zwischen den Generationen oder Rollen und Funktionen.
00:10:15: Was sind da deine Erfahrungen und gute Möglichkeiten, um diese unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen?
00:10:21: und um ein starkes Miteinander zu fördern.
00:10:24: Ja, die Möglichkeiten sind aus meiner Sicht, dass wir in Anführungsstrichen Räume brauchen, in denen wir zugehört bekommen.
00:10:31: Und das ist jetzt nicht der Stuhlkreis, in dem ich nach einem Einsatz gefragt werde, wie fühlst du dich jetzt?
00:10:40: Denn die Themen, die mentalen Themen, diese unterschiedlichen Perspektiven, sind immer noch zum Teil Tabu.
00:10:48: Körperliche Erkrankungen werden sofort diskutiert und besprochen.
00:10:52: Mentale, seelische Konflikte, das ist immer noch ein großes Tabuthema in unseren Feuerwehren.
00:11:00: Und ich erlebe aber auch, dass Menschen sich nicht mehr so gut zuhören.
00:11:04: Gerade der Konflikt jung versus alt.
00:11:08: Wenn da Generationen aufeinander prallen, dann haben wir kein starkes Miteinander mehr.
00:11:14: Und da brauchste eben gemischte Formate, also ältere mit Jüngeren in Projekten, Übungen, Arbeitsgruppen, nicht nebeneinander, nicht übereinander, sondern bewusst miteinander.
00:11:24: Und wenn die Führung das vorlebt, das ist das Entscheidende.
00:11:27: Führung muss es vorleben, sonst braucht man sich über eine Spaltung nicht zu wundern.
00:11:34: Was wünschst du dir für die Zukunft der Feuerwehren im Hinblick auf Kameradschaft, auf mentale Gesundheit und auf Zusammenhalt?
00:11:41: Ich wünsche mir für unsere Feuerwehren, dass diese seelichen Belastungen genauso selbstverständlich angesprochen werden wie die körperlichen oder wie neue Fahrzeuge oder Einsatzstatistiken oder ähnlich.
00:11:55: bedeutet nämlich auch Kameradschaft, dass wir nicht nur zusammen feiern oder Einsätze fahren, sondern auch schauen, ey, es geht ihr grad nicht gut, lass uns kurz darüber quatschen.
00:12:05: Das muss kein hochpsychologisches Gespräch sein.
00:12:08: Das muss keine mental komplizierte Aneinanderreihung von Fachbegriffen sein, ganz im Gegenteil.
00:12:15: Das einfache Gespräch ist schon die halbe Miete.
00:12:18: Und was ich mir wünsch, ist, dass Führungskräfte sich eben fachlich weiterbilden, dass sie an ihrer inneren Stabilität also an der eigenen selbst arbeiten, sich Unterstützung holen, bevor sie ausbrennen.
00:12:29: Denn mit Führungskräften fängt es an bei der Belastung, bei der Verantwortung.
00:12:33: Da wünsche ich mir Strukturen in Österreich, wie in Deutschland, in denen die mentale Gesundheit kein Luxus ist, sondern als Teil unserer Ausbildung verstanden wird.
00:12:45: Wenn du einer jungen Feuerwehrfrau oder einem jungen Feuerwehrmann Ein einziger Botschaft mitgeben könntest du langfristig gesund motiviert und mit Freude im Dienst zu bleiben.
00:12:57: Welche wäre das dann?
00:12:58: Meine Botschaft wäre, nimm dich so wie du bist.
00:13:03: Lern dein Handwerk, bleib neugierig, such dir Vorbilder, aber hör auf deine eigenen Grenzen und Warnsignale.
00:13:11: Das wäre mein Tipp an die Menschen in Feuerwehren.
00:13:16: Das war wieder ein Unglaublich wertvolles und sehr inspirierendes Gespräch mit dir.
00:13:20: Ich freue mich auf alles, was wir gemeinsam noch mit unseren Podcasts bewegen können.
00:13:26: Hab herzlichen Dank dafür, Herr Mann.
00:13:28: Tom, ich danke dir ganz herzlich und auch den Menschen im österreichischen Bundesfeuerwehrverband.
00:13:33: Das ist eine gute und gewachsene Zusammenarbeit.
00:13:36: Und ganz ehrlich, ich denke ganz oft an die Menschen, mit denen ich zusammen in Österreich arbeiten dürfen.
00:13:41: Da sind Freundschaften entstanden.
00:13:43: Ich erinnere mich nur an Deutsch, Feistritts.
00:13:47: Das war ein so toller Workshop und eine so kameradschaftliche Zusammenarbeit werde ich nie vergessen.
00:13:52: Und es ist natürlich toll zu sehen, dass Menschen über Grenzen hinweg an den gleichen Themen arbeiten in unseren Feuerwehren.
00:13:59: Das ist stark.
00:14:00: Das gibt eine positive Kultur, in der die Helfenden eben nicht auf der Strecke bleiben.
00:14:06: Vielen Dank und viele Grüße.
00:14:08: Herr Mann, nochmals herzlichen Dank.
00:14:10: Danke, Thomas, für das interessante, intensive Gespräch und vor allem an Hermann Zengeler, für deine Offenheit und deine starken Einblicke.
00:14:19: Viel Neues gibt es auch bei unseren Freunden der BF Graz, der Berufsfeuerwehr Graz.
00:14:24: Nicht nur ein neuer Branddirektor, nämlich Ingenieur Gernot Ranftl.
00:14:29: Gernot ist ja, vielleicht wisst ihr das ja auch, OBI bei der Freiwilligen Feuerwehr Keinbach, sondern es gibt auch eine neue Feuerwache Ost am Grazer Dietrichsteinplatz.
00:14:40: Eine moderne Feuerwache, die neu gebaut wurde.
00:14:44: Ein geschichtliches Ereignis, denn die Wurzeln dieser Feuerwache Die reichen tatsächlich zurück bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis
00:15:05: in die Jahre,
00:15:05: bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis
00:15:14: in die Jahre, bis in die Jahre,
00:15:16: bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre, bis in die Jahre.
00:15:24: Was hat das jetzt für dich als Planbereich für eine Bedeutung, wenn man den gesamten
00:15:27: Bereich
00:15:28: gerade sieht?
00:15:29: Ja, dieser Standort hat jetzt nicht nur für mich eine Bedeutung, sondern generell für die Stadt Graz und für die Bevölkerung unserer Landeshauptstadt.
00:15:37: Wie das Thema aufgekommen ist, dass wir eine neue Wache glauben, war natürlich auch immer ein bisschen die Standortdiskussion im Vordergrund.
00:15:43: Und wir sind sehr froh, dass wir diesen Standort hier am Titlisch-Steinbarzeichen haben können.
00:15:48: Es ist für uns da täglich sehr wichtig, wir haben natürlich den Hälfte in Innenstadt, aber auch zu den Landsbezirken, wie man dort Ost riecht, Sankt-Weter und Wackendorf.
00:15:56: Und somit sind wir so möglich, dass wir hier weiter am Titlisch-Steinbarzeichen
00:15:59: können.
00:16:00: Was kommt denn da rein hinten, um eine DK-A-R-Twenty-Zwölf stehen, damit es nicht ganz leer ist?
00:16:06: Da haben natürlich noch mehrere taktische Fahrzeuge, dann eher Platz.
00:16:10: Hardware-Software.
00:16:12: Was kommt
00:16:12: denn da rein in das Haus?
00:16:14: Ja, in das Haus.
00:16:15: Und dann ist das gleiche da, wie so schon bei der vorliegenden Wache war, nur jetzt ein bisschen geordnet
00:16:19: da, ein bisschen mehr Platz, ein bisschen freudlicher.
00:16:22: Und dann werden hier stazitiert sein zwei Durchgruppenfahrzeuge, ein zusätzliches Seriodurchfahrzeug, unsere Drehleiter und auch die Sonderdienste wie die Ölnrettung, unsere Schiffsführer
00:16:31: und
00:16:32: unsere Tierrettung.
00:16:33: Da gibt es hinten so einen eigenen versperrbaren Strang für das Narkosegewirr.
00:16:38: Hoffentlich ist er versperrt.
00:16:39: Ich habe es probiert.
00:16:40: Er ist auch versperrt, aber ich glaube, Sie sollten noch nichts erinnern.
00:16:43: Jetzt haben
00:16:43: wir
00:16:44: einen neuen Bau.
00:16:45: Wir feiern werden und sind ja viele Kameradinnen und Kameraden auch
00:16:49: da.
00:16:49: Sie sind
00:16:50: immer
00:16:51: genötigt am Puls der Zeit, auch technischerseits.
00:16:54: sein, wenn wir jetzt ein bisschen
00:16:57: an den Feuerwehrdienst
00:16:58: jetzt oder in die Zukunft becken, versünden so aus seiner Sicht die erschribigste und wichtigste
00:17:03: Herausforderung
00:17:04: von den Einsätzen, von der Technik.
00:17:06: Es kommt immer mehr auf uns zu, ich glaube, das kann man
00:17:08: so sagen.
00:17:08: Es kommt mit Sicherheit immer mehr auf uns zu.
00:17:11: Ich finde, das Wort herausfordernd ist immer so ein bisschen demotivierend, wie wir da vorgesehen
00:17:17: sind.
00:17:17: Wir
00:17:17: kommen verschiedene Einschaften,
00:17:19: verschiedene
00:17:19: Umstände auf uns zu, und für die heißt es gerade vor
00:17:22: allem unsere Einsatzorganisation,
00:17:23: dass wir uns auf diese Umstände auch
00:17:25: vorbeleiten.
00:17:26: Irgendwo auch, unser Ausbildungsoffizier hat uns immer geprägt und wir sind vor die Lage gekommen.
00:17:30: Und ich glaube,
00:17:31: das
00:17:32: sollte auch unser Sinch noch sein.
00:17:35: Egal, was auf uns zukommt, es kommt
00:17:37: ja nicht von heute auf
00:17:38: morgen.
00:17:38: Natürlich muss man nicht unterscheiden, kann man nicht raus wissen, dass die
00:17:41: schnell kommen.
00:17:42: Aber auch jetzt, dass aber was immer in Alamonte ist, mit Budget oder die Megatrends sind in Zukunft immer wärmer.
00:17:48: Auf das werden
00:17:49: wir uns als Einsatzkräfte
00:17:49: einfach
00:17:50: einstellen müssen.
00:17:50: Egal,
00:17:51: ob das jetzt da die Feuerwehr ist, das werden auch die anderen wissen.
00:17:54: Und ich glaube, und ich darf von dieser Stelle auch sagen, Mit so einer Mannschaft wollen wir zusammen mit unseren
00:17:58: Offizierenden und mit
00:17:58: den Kollegen, die schnell vorwärtsgegeben hat, Angst vor den sogenannten Herausforderungen, wenn
00:18:05: sie auf uns zukommen.
00:18:07: Wir wünschen unseren Freunden von der BF Graz alles Gute.
00:18:11: Auch bei euch gilt natürlich, bitte kommt immer wieder auch gesund zurück von euren Einsätzen.
00:18:16: Und wir bedanken uns auch, das gehört auch erwähnt, einmal für die gute Zusammenarbeit, nicht nur im Einsatzfall mit euch.
00:18:23: Danke und gut heil.
00:18:27: Jetzt sprechen wir über ein Thema, das im Einsatzallzeug der Feuerwehr eine immer größere Rolle spielt und das auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich erscheint.
00:18:36: Demenz.
00:18:37: Immer wieder begegnen wir Menschen, die verwirrt, orientierungslos oder nicht ansprechbar wirken.
00:18:42: Und häufig steckt eine demenzielle Erkrankung dahinter.
00:18:45: Für uns Einsatzkräfte bedeutet das, wir brauchen Wissen, Empathie und das richtige Vorgehen.
00:18:50: Um darüber zu sprechen, haben wir in dieser Folge einen besonderen Gast eingeladen.
00:18:54: Jemanden, den Tom schon länger kennt und dessen Arbeit er sehr, sehr schätzt.
00:18:59: Danke, Gregor.
00:19:00: Ich freue mich heute sehr, Magister Peter Rossecker, Geschäftsführer von Wegweißer Demenz Ausdreher bei uns zu Gast zu haben.
00:19:08: Bitte unseren Team leisten in der Steilmark wertvolle Aufklärungsarbeit.
00:19:12: Unterstützen Betroffenen und Angehörige.
00:19:14: und helfen uns als Einsatzorganisationen mit dem Thema besser umzugehen.
00:19:19: Peter, danke, dass du dir die Zeit nimmst.
00:19:21: Schön, dass du da bist.
00:19:22: Vielen herzlichen Dank für die Einladung.
00:19:24: Ich freue mich sehr, heute mit Ihnen, mit den Mitgliedern der Feuerwehr, mit den Hörerinnen und Hörern über das Thema Demenz zu sprechen.
00:19:32: Es ist ein Thema, das uns alle angeht, das sozusagen brennt.
00:19:36: Lass uns gleich einsteigen.
00:19:38: Peter, wir kennen uns ja schon länger, aber... Viele unserer Feuerwehrkameraden hören vielleicht jetzt gerade zum ersten Mal vom Wegweiser Demenz-Steiermark.
00:19:48: Kannst du bitte kurz erklären, wie ihr seid, was ihr genau macht und wofür steht?
00:19:53: Im Netzwerk Demenz-Steiermark ist es unsere Aufgabe, über die Erkrankung zu informieren, also Wissen zu vermitteln, was ist Demenz, was sind Wahnsignale, was kann man tun?
00:20:05: Zum Zweiten ist es unsere Aufgabe, Menschen in Verbindung zu bringen, die mit Demenz befasst sind und unsere dritte Aufgabe ist es Vorschläge zu machen, wie kann man die Versorgung für Demenz verbessern?
00:20:17: Unsere Grundhaltung dabei ist uns zu überlegen, wie können Menschen mit Demenz möglichst lange und selbstständig zu Hause leben und wie können ihre Bedürfnisse gut in die Versorgung eingebracht werden.
00:20:30: Wie bist du eigentlich zu diesem Thema gekommen und warum liegt dir die Demenzarbeit so am Herzen?
00:20:37: Mit dem Thema Demenz bin ich Deswegen beschäftigt, weil meine Eltern beide an Demenz leiden bzw.
00:20:44: sie gelitten haben, da meine Mutter nicht mehr lebt.
00:20:47: Und durch den Umgang mit ihnen und durch die ganzen Fragen und Herausforderungen, die das auch für unsere Familie gebracht hat.
00:20:55: Und gleichzeitig durch meine Arbeit bei den Elisabethinern, die einen großen altersmedizinischen Schwerpunkt haben, ist meine Verbindung mit dem Thema Demenz gewachsen.
00:21:06: Und ich habe gesehen, dass man wirklich für tun muss, um den Menschen dabei in den Mittelpunkt zurück und das System auch der Versorgung so zu verändern, dass es für den Menschen passt und nicht umgekehrt.
00:21:20: Ich weiß schon, dass du kein Mediziner bist, aber mit dem Thema ... sehr vertraut.
00:21:24: Voran können wir unabhängig, ob im Alltag oder im Einsatz geschehen, im Erstkontakt erkennen, dass eine Person möglicherweise an Demenz leider oder stark desorientiert ist.
00:21:35: Hinweise darauf, dass ein Mensch Demenz hat, können sein, dass er sich nicht adäquat verhält in Situationen, also dass er zum Beispiel Kleidung trägt, im Winter, die für den Sommer geeignet ist und umgekehrt, dass er nicht in der Lage ist, einen Gesprächsfaden aufrecht zu erhalten, dass er Situationen nicht gut einschätzen kann, vor allem im Blick auf Gefahren, dass er gewohnte Dinge nicht mehr verrichten kann.
00:22:01: Das ist natürlich vor allem im Erstkontakt eine Herausforderung.
00:22:05: Wichtig ist es, möglichst behutsam, sofern es in einer Akutsituation möglich ist, ruhig und gelassen mit der Person umzugehen und zu versuchen, achtsam mit ihr ins Gespräch zu kommen.
00:22:20: Nächste Frage.
00:22:20: Wie beeinflusst Demenz das Verhalten einer Person in Gefahrensituationen und damit vielleicht auch unsere Arbeit als Feuerwehr?
00:22:27: Die Demenz beeinflusst das Verhalten einer Person in Gefahrensituationen so, dass sie erstens einmal die Schwierigkeit der Lage nicht einschätzen kann.
00:22:36: Das bedeutet, dass sie gar nicht aufnehmen kann oder versteht, dass hier Gefahr lauert, dass man zum Beispiel weglaufen muss oder eben die Feuerwehr rufen muss oder ähnliches, also dass sie sich Ja, zum Beispiel nicht, dass dem Haus bewegt, wenn man sich eigentlich aus dem Haus bewegen sollte.
00:22:53: Und das kann die arbeit der Feuerwehr insofern beeinflussen, wenn man jetzt zum Beispiel jemanden aus dem Haus rausholt, dass der wieder reingeht, weil er nach Hause will.
00:23:00: Weil er diese Besonderheit versteht, dass hier Gefahr lauert.
00:23:04: Also, dass sich Personen verstecken oder weglaufen oder zurück ins Haus reinlaufen oder ich sage mal auch, vielleicht in den ersten Stock raufgehen und so weiter, weil sie eben dort ihre Heimat haben.
00:23:17: Das kann eine große Herausforderung sein.
00:23:19: Gibt es eigentlich typische Fehler, die wir Einsatzkräfte oft vielleicht meist gut gemeint machen, die Betroffenen aber verunsichern?
00:23:26: Gut gemeinte Fehler und Anführungszeichen im Umgang mit Menschen mit Demenz können sein, dass man versucht, eine Sachlage zu erklären.
00:23:35: Und die Person aber gar nicht in der Lage ist, diese Sache so aufzunehmen, weil das Erklärungsmuster nicht mehr greift.
00:23:42: Wenn man jetzt zum Beispiel immer erklärt, dass es da breitend und dass das gefährlich ist und die Person das aber nicht einschätzen kann, dann wird das nicht funktionieren.
00:23:51: Das heißt, die Grund.
00:23:52: Schwierigkeit ist immer die, dass wir gewohnt sind, rational zu agieren, sachlich zu agieren und das aber die Betroffene gar nicht aufnehmen kann.
00:24:03: Da ist es wichtig, zu versuchen auf die Emotionen einzugehen.
00:24:06: Also möglichst behutsam und möglichst ... herzlich auf die Emotion des Betroffenen einzugehen.
00:24:12: Wie sollen wir eigentlich reagieren, wenn Betroffenen weglaufen, nicht kooperieren oder sogar aggressiv werden?
00:24:18: Wichtig im Umgang mit Betroffenen ist immer, möglichst auf sie einzugehen, möglichst aufzunehmen, was sie sagen, was sie tun, also einen Schritt in die Welt des Betroffenen einzugehen und nicht den Betroffenen in unsere Welt und am Anfang sagen zu holen, weil das geht nicht.
00:24:35: Man spricht einfach zwar unterschiedliche Sprachen.
00:24:37: Das ist natürlich gerade in einer Akutsituation, wo es auch noch dazu umleben und dort geht es sehr schwierig und eine große Herausforderung.
00:24:44: Zugleich sollte man dennoch versuchen, möglichst achtsam, möglichst sorgsam mit den Betroffenen umzugehen.
00:24:51: Dann ist die Bereitschaft höher, dass sie kooperieren, wo es natürlich immer hilfreich ist.
00:24:57: Das ist gerade, sagen wir mal, vielleicht am Laund, wo ich auch selber herkomme, mit den Feuerwehren ein großes Thema, ein gutes Thema, dass man die Leute auch kennt, also dass man sagt, okay, Dieser Person ist dieses und jenes wichtig, der hat in seinem Leben dieses und jenes erlebt, mit dem kann ich auch reden.
00:25:12: Also da habe ich vielleicht Erfahrung, wie geht es dieser Familie, wie geht es dieser Person?
00:25:19: Was können wir es vorher bei tun?
00:25:20: Was kann man als Privatperson tun und Menschen mit Demenz ein sicheres Umfeld zu bieten?
00:25:25: Das
00:25:25: Wichtigste, um Menschen mit Demenz ein sicheres Umfeld zu geben, ist, ihnen herzlich und empathisch entgegenzutreten.
00:25:33: Also so, wie man selber würde, dass mit einem umgegangen wird, so sollte man mit Menschen mit Demenz umgehen.
00:25:39: Ist auch nun für sich recht einfacher Zugang und zugleich gerade in Akutsituationen so schwierig umzusetzen.
00:25:46: Zuhören, in die Augen schauen, langsam sprechen, gerade vor der Person stehen und mit ihr sprechen und wirklich auf das eingehen, was sie sorgt, das aufnehmen, was sie sorgt, nicht einfach sagen, na das ist nicht so, das ist alles nicht wahr, das ist Das bildet die Studie ein, das bilden sie sich ein.
00:26:02: Das sollte man vermeiden.
00:26:04: Und das zweite, was gerade wichtig ist in der Praxis ist, von der Biografie des Menschen auszugehen.
00:26:11: Also was ist der Person wichtig im Leben?
00:26:14: Was hat die gemacht, hat die besondere Vorlieben und Hobbys?
00:26:18: Ich sehe zum Beispiel mein Vater, der ist bei der Feuerwehrmusik, gewesen, solange ich bis er durch die Erkrankung nicht mehr marschieren konnte, dann konnte er auch nicht mehr mitgehen.
00:26:27: Und wenn man ... auf diese musikalische Leidenschaft zu sprechen kommt, dann kann der Papa auch noch reden und sich ausdrücken, aber einer sonst nicht mehr reden kann.
00:26:35: Das ist allerdings das Wichtigste zu sagen, okay, ich versuche den Menschen wirklich als Person zu sehen und das, was ihm wichtig ist, im Gespräch aufzunehmen.
00:26:44: Die Emotionen, die Haltungen, die ihm wichtig sind.
00:26:47: Bitte dir Schulungen, Materialien oder Kooperationen speziell für Feuerwehren an.
00:26:51: Im Netzwerk Dimens Steiermark bieten wir Fortbildungen, Informationsmaterial.
00:26:56: und Schulungen in Kooperationen an, so auch mit dem Landesfeuerwehrverband.
00:27:02: Hier hat es bereits erste Gespräche mit dem Landesfeuerwehrarzt und mit der Schulleitung gegeben, im Hinblick darauf wirklich eine praktikable, sinnvolle Schulung für die Feuerwehr anzubieten.
00:27:14: Ich hoffe, dass uns das im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig gelingt.
00:27:18: Zugleich ist es so, dass wir darüber hinaus Vorträge, Infomaterialien auch Denn Demenz-Wegweiser Digital und Imprint führen die Bevölkerung zur Verfügung stellen.
00:27:28: Hier darf ich auf die Webseite Wegweiser, bindestrichdemenz, bindestrichstein.it.
00:27:33: hinweisen.
00:27:34: Wenn du den Feuerwehrleuten drei zentrale Tipps im Umgang mit Demenz mitgeben könntest, welche wären das ganz konkret?
00:27:41: Erstens, achtsam hören und sehen, was die Person tut und sagt.
00:27:47: Zweitens, Versuchen darauf einzugehen, was ist dieser Person wichtig, welches Bedürfnis äußert sie?
00:27:53: Und drittens zu versuchen, zu verstehen, wenn eine Person mit der Mensch etwas tut, dass wir nicht verstehen, dass wir vielleicht ungut oder herausfordernd finden.
00:28:03: Die Person ist nicht bewusst schwierig, sondern das Verhalten hat immer einen Grund.
00:28:09: Und das Wichtige ist, zu versuchen auf den Grund zu kommen, warum der Mensch das tut.
00:28:12: Das ist eigentlich nicht anders als im täglichen Umgang.
00:28:16: Wenn Menschen etwas tun, hat das immer einen Grund und wenn wir auf den Grund kommen und mit dem Grund arbeiten, geht es uns allen besser.
00:28:24: Was möchtest du unseren Feuerwehrmitgliedern bzw.
00:28:26: unseren Hörern und Hörern zum Abschluss als zentrale Botschaft mit auf den Weg geben?
00:28:31: Demenz ist nichts für was man sich schämen muss.
00:28:34: Demenz kann uns alle treffen.
00:28:36: Man kann etwas tun und zugleich hat man es nicht in der Hand, ob man es kriegt, es kann wirklich jeden treffen und gemeinsam kann es uns gelingen.
00:28:45: über die Kranke zu informieren, aufzuklären, Strukturen zu vertiefen und das Menschen mit Demenz in der Gesellschaft so leben können, wie wir alle gemeinsam leben wollen.
00:28:54: Peter, herzlichen Dank für das Gespräch, für deine Zeit, für deine Arbeit und vor allem für die vielen wertvollen Hinweise, die du uns heute gegeben hast.
00:29:02: Danke vielmals.
00:29:03: Danke auch Thomas für die Einladungen, für die Möglichkeit, hier heute zu sprechen.
00:29:09: Übungen, Schulungen, Ausbildungen.
00:29:12: Das wohl
00:29:13: wichtigste Grundwerkzeug bei den Feuerwehrkameradinnen und Kameraden.
00:29:17: Bin ja gerade unterwegs, man hört es an meinem Schnaufen.
00:29:20: Es ist nämlich auch ziemlich kalt am Gelände der Feuerwehr- und Zuvielschutzschule in Lebring.
00:29:25: Denn heute ist für viele Kameradinnen und Kameraden aus den Bereichen Leibniz und Radgersburg ein ganz großer Tag.
00:29:32: Es steht die GAP II an und damit die abschließende, wichtige Ausbildung hinein in den aktiven Feuerwehrdienst.
00:29:41: So, jetzt bin ich auf der Suche nach dem Ausbildungsleiter an der Nürnhaber.
00:29:45: Ich kenne den alle von der Freiwilligen Feuerwehr Keindorf, auch Gabbeauftragter im Bereich Leibniz und natürlich auch profunder Ausbilder an der Feuerwehr- und Zivinschutzschule Leibring.
00:29:56: So, und jetzt habe ich ihn gefunden in Nürn.
00:30:02: Ja, es ist kalt.
00:30:04: Wir stehen hier in Lebring mitten in der GAB II.
00:30:07: Sech Stationen.
00:30:08: Einen Sechzig Mann und Frau von den Bereichsfeuern der Verbänden Leibniz und Radkersburg gemeinsam.
00:30:15: Die GAB II dieser Sprung hinein in das echte große Feuer, weil einem ist, glaube ich, ein extremst wichtiger Schritt.
00:30:22: Volle Fälle.
00:30:23: Wie gesagt, die GAB besteht einmal aus zwei Teilen aus der GAB I, wo man das Ganze einmal im Trockenen lernt.
00:30:28: Schlauch zum Auslegen, Traffahrer zum Auslegen.
00:30:31: Einfach mal das Handwerk kennenlernen.
00:30:32: Und da gab es zwei, da geht es dann ins Eingemachte, wenn man dann diese Schlauchleitung dann mal unter Druck setzen und dann mal gespürt, was passiert da wirklich am Strahler war.
00:30:41: Welchen Druck muss man da wirklich standhalten?
00:30:43: Und warum man dann vier Leute zum Beispiel einen Bestrauer braucht?
00:30:46: Das macht uns schon Sinn, dass man das vorab mal in Ruhe mal mitkriegt, dass mit einem Einsatzfordern gerüstet ist.
00:30:51: Du sagst jetzt, und das ist mit dieser Ausbildung, ist mein M. drinnen im aktiven Feuerwehrlehm.
00:30:57: Das heißt, da geht es wirklich auch um Extremsziel, um Technik, auch um natürlich die Eigenssicherheit und es wird halt alles da ausprobiert.
00:31:05: Das Handwerk, das Feuerwerk, die Grundausbildung wird hier erlernt, also nicht nur Brand wird dort durchgemacht, sondern auch die technische Komponente, also dass man wirklich vielseitig einsetzbar ist, wenn es dann wirklich für die Teilnehmer dann in den realen Einsatz geht, dass man da besortenfest ist und man weiß, weil kann man angreifen, wie greift man an, dass man da wirklich alle Angriffe, dass die dann sitzen.
00:31:27: Überhaupt in der Ausbildung wird sehr viel natürlich immer wieder neu gemacht, innovativ, neue Sachen kommen dazu.
00:31:32: Was hat das Grundhandwerk, was man bei der GAAP lernt?
00:31:35: Das ist halt trotzdem das einmal eins, das man mal erkennen muss.
00:31:39: Das einmal eins ist das Wichtigste, weil wenn das mal funktioniert, dann kann man in richtige Spezialausbildungen dann weitergehen, weil ohne das Fundament in der Grundausbildung, das man da lernen, hilft das alles nichts, wenn man dann Richtung Spezialausbildungen geht, das muss man mal sitzen, dann kann man drauf auffahren.
00:31:54: Wir haben sehr viele logischweise junge Kameradinnen, Kameraden, aber auch erwachsene Quernsteigermitz dabei.
00:32:00: Das ist miteinander, Ashopa da gab, alt und... Jung und ein bisschen älter.
00:32:05: Das macht uns Feier weh aus.
00:32:07: Auf alle Fälle.
00:32:08: Der Mix, man merkt bei den Teilnehmern, das Alter ist komplett egal.
00:32:12: Es ist auch die Ausbildung, die sie im privaten Leben haben, auch komplett egal.
00:32:15: Da ist es auch schön, dass miteinander jeder den gleichen Handgriff macht.
00:32:19: Und es ist wirklich komplett egal, ob das ein Fünfzehnjähriger ist oder bis hin zu Sechzigjährigen.
00:32:24: Jeder gefreut sich, jeder hat die gleiche Motivation.
00:32:27: Somit weiß jeder, was zum Angreifen ist.
00:32:29: Das geht richtig hand in hand.
00:32:31: Irgendwas würde es so als Tipp mitgehen, wenn jetzt die Damen und Herren nach Hause kommen mit der abgeschlossenen Gab.
00:32:37: Was braucht es noch, um sie dann in der eigenen Feuerwehr dann in den aktiven Dienst mit hineinzubringen?
00:32:43: Das Wichtigste ist einmal das, was jetzt erlernt haben, dass man schaut, dass man diesen Level haltet.
00:32:47: Das heißt, einfach mit Übungen stärkt festigt, damit das Wissen da bleibt.
00:32:52: Und vor allem aber ganz wichtig ist, mit den eigenen Gerätschaften daheim sich natürlich vertraut zu machen.
00:32:57: Jedes Gerät ist ein Bild anders zum Handhaben.
00:32:59: Und das kann er dann beübt, damit es dann wirklich im Einsatz vor events zu kommt.
00:33:03: Der Handgriff wirklich sitzt und die eigenen Gerätschaften natürlich wirklich, sagen wir mal, im Schlaf, damit man die bedienen kann.
00:33:10: Und wir beide gehen jetzt kurz in das Warme hinein, denn es hat knapp über null Grad hier in Lebring an der Muhr.
00:33:19: Tom, erinnerst du dich eigentlich noch, was wir Anfang Februar gemacht haben?
00:33:22: Genau, die große Mitgliederbefragung zur neuen LV Steiermark-App ist damals gestartet.
00:33:28: Wir waren mitten in den Kommunikationsvorbereitungen, haben abgestimmt, produziert, veröffentlicht.
00:33:34: Es war damals eine sehr intensive Phase, oder?
00:33:36: Ja absolut, du hast damals die ganzen Videos gedreht, ich habe die Texte geschrieben und alles veröffentlicht und das Ergebnis dieser Mitgliederbefragung war wirklich beeindruckend.
00:33:45: Über sechstausend zweihundert Kameradinnen und Kameraden haben sich beteiligt.
00:33:49: Ja und diese sechstausend zweihundert Kameradinnen und Kameraden haben richtig guten und wirklich wertvollen Inputs geliefert.
00:33:56: Top Themen waren die Einsatzübersichtskarte, digitale Feuerwehrpass, Kursinfos, Erinnerungsfunktion, Wetterwarnungen, Self-Check-In und vieles vieles mehr.
00:34:06: Man hat wirklich gesehen, wie groß der Bedarf wirklich bei uns ein digitalen Werkzeug mittlerweile ist.
00:34:11: Und das Gerneß, danke schön, hat der Landesfeuerverband unter allen Teilnehmern, drei Mobiltelefonen verlost.
00:34:17: Die Übergabe hat in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule stattgefunden und wir von Hochzuhuhr waren natürlich dabei.
00:34:24: Genau und dort haben wir mit den Gewinnern gesprochen, wie sie vom Anruf überrascht wurden, warum sie mitgemacht haben und Was ihnen an der Umfrage wichtig war, das hört ihr jetzt.
00:34:33: Und wir starten gleich mit Kai Röhrig von der FF Judendorfstraße Engel.
00:34:38: Zum Denkai hast du ja du als erstes persönlich angerufen.
00:34:42: Krieger, du sagst das, Kai habe ich im Beisein von Werner Strohmeier von unserer ETV-Abteilung, meine V, als erstes kontaktiert.
00:34:49: Und sagen wir mal, Kai war mitten im Arbeitsmodus, als wir ihn erreicht haben, wie er den Moment erlebt hat und warum er bei der Umfrage überhaupt mitgemacht hat.
00:34:58: Das erzählt euch jetzt selbst.
00:35:00: Da war ich auf der Baustelle und habe gerade einen Kundengespräch gehabt und konnte es erst mal mit dem Moment nicht glauben und habe dann gesagt, zum Kunden klaren Moment, ich muss mal kurz rausgehen.
00:35:09: Und dann haben sie es mir eher erzählt, dass ich da doch dabei nicht mehr dran, ganz ehrlich, weil im Moment sehr viel zu tun ist, da ich selbstständig bin und von daher war schon eine kleine Überraschung.
00:35:21: Und was war dir wichtig, wie du bei dieser Umfrage mitgemacht hast?
00:35:25: Ja, die Gestaltung ist halt so, dass man sagt, okay, passt, dass man halt die Kurse sieht, dass man das besser ein bisschen ... Das ist halt, wo ich sag, das war mein Thema, wo ich gesagt hab, die Kurse.
00:35:36: Ich bin erst zwei Jahre dabei, hab ein, zwei Jahr mehr gemacht als manch andere bei uns bei der Freiburg.
00:35:41: Ich hab schon Technik, Eins Technik, zwei Maschinisten, hab ich alles hinter mir.
00:35:45: Und von daher muss ich sagen, eigentlich, das hat eigentlich so passt, dass man da gesagt hat, passt, unser Kommandant hat das weitergeschickt.
00:35:52: Und halt gesagt, da mach und ... Schaut, dass er mitmacht, dass wir da vernünftige App zusammenbringen, alle miteinander.
00:35:59: Dass wir da alle denneihr durchsteigen.
00:36:01: Nach unserem Kai war dann Patrick Repoulosk von der FF Steyer-Rick bei Wies an der Reihe.
00:36:06: Bei ihm war es spannend, weil er hat zuerst gedacht, dass er ein ganz normaler dienstlicher Anruf und dann kommt plötzlich diese Nachricht, dass er ein Smartphone gewonnen hat.
00:36:15: Auch er hat uns erzählt, warum ihm die Umfrage wichtig war.
00:36:18: Ja, äh,
00:36:20: ganz ehrlich, man muss es mal zuerst sagen.
00:36:21: Als Kommandant hat man ja schon ab und zu was mit der Feuerwehrschule zusammen mit dem Landesfeuerwehrverband.
00:36:27: Also ich war jetzt einmal nicht überrascht, dass ich angerufen habe.
00:36:31: Überrascht war ich dann, wie du dann gesagt hast, du hast eine Hände gewonnen, bis dann auf die drei Gewinner, aber ich dachte, war auch wundern, habe ich noch gar nichts und dass ich jetzt wirklich eine Hände gewinnen, hat mich sehr überrascht, ganz ehrlich.
00:36:40: Warum war es dir wichtig, an dieser Umfrage mitzumachen?
00:36:43: Mir war es insofern wichtig, da ich vom alten App M gesehen habe, dass das eine Erleichterung ist.
00:36:49: Man kann jederzeit seine Daten einsetzen vom Vorüberpass.
00:36:54: Und es war mir wichtig, dass es eben im neuen App auch so ist und dass auch ein neues App ausgeholt wird, dass das Audio auch nicht mehr größer unterstützt wird von den neuen Generationen von Smartphones.
00:37:03: Und der dritte Gewinner war Andreas Tscheppe von der FFVN-Burg am Sassbach.
00:37:07: Er hat ja zur Sicherheit selbst doch am Tag die Übergabe angerufen, damit er den Termin zur Übergabe ja nicht verpasst.
00:37:14: Es war eine sehr sympathische Geschichte.
00:37:16: Auch er hat uns verraten, warum ihm die Teilnahme an der Befragung so am Herzen gelegen
00:37:38: ist.
00:37:43: Rückmordegang klären
00:37:44: und
00:37:44: nur so kann man
00:37:45: eigentlich lernen
00:37:46: an der Fahrt und Input mitnehmen.
00:37:49: Damit kommen wir jetzt zu jemanden, der all diese Rückmeldungen aus technischer Sicht wirklich braucht, Hans-Jürgen Schröthner vom Arbeitskreis EDV.
00:37:57: Er erklärt, wie wertvoll die mehr als six tausend zweihundert Antworten für die weitere Entwicklung sind und welche Erkenntnisse er uns der Arbeitskreis daraus mitgenommen haben.
00:38:07: Also
00:38:07: wir haben
00:38:08: ganz groß davon profitiert, weil als AKEDVs haben wir natürlich ein bisschen eine Zusammengefahr der Partie von EDV-Bereichsbeauftragten teilweise.
00:38:17: Und da hat man ein bisschen eine Vorstellung.
00:38:19: Wie soll so ein eigenes App
00:38:20: ausschauen?
00:38:20: Was könnte man brauchen?
00:38:21: Was war es, was wir aus dem Feierwehrdienst aus dem Aktiven?
00:38:24: Und dann haben wir trotzdem gesagt, machen wir die Umfrage.
00:38:27: Weil man geht ja noch immer irgendwie
00:38:29: mit Schuhe,
00:38:29: glaubt man ein bisschen einer Linie noch.
00:38:30: Und so haben wir gesagt, na wir schauen
00:38:32: wirklich,
00:38:33: dass wir draußen von den Feierwehrlern, die tagtäglich irgendwo im Einsatz sind,
00:38:37: wissen, was brauchen sie.
00:38:38: Dass man nicht einfach nur uns was ausdenkt und sagen, das machen wir jetzt, sondern wir holen uns die Idee in definitiv einer Sonne in teilweise eine Punkt, die wirklich bestätigt war und das ist ein richtiger.
00:38:46: Weg ist und haben wir viel Input
00:38:48: gekriegt,
00:38:49: was wir an Ideen noch einbauen könnten, soweit es halt technisch möglich ist.
00:38:53: Du bist natürlich sicher froh, dass jetzt so viele Rückmeldungen kommen und dass wir das Gewinnspiel jetzt auch zu einem guten Ende gebracht haben.
00:39:00: Auf alle Fälle.
00:39:01: Und man sieht es auch in der Verteilung, es ist, die Gewinner sind über die Steiermark quer
00:39:05: verteilt.
00:39:06: So waren auch die Zusendungen, also haben wir halt wirklich von der Obersteiermark, Aussteiermark, Weststeiermark, Gratzerraum und so, haben wir Leid dabei gehabt.
00:39:14: Also man hat wirklich
00:39:14: gesehen,
00:39:15: durch die Bandbreite,
00:39:16: dass die Leid interessiert
00:39:17: sind, da seiner Feedback zu geben, was wünschen sie für ein eigenes
00:39:20: App.
00:39:21: Und das haben wir jetzt geschaut, dass wir so
00:39:23: einbinden können.
00:39:24: Zu gewinnen gab es ja drei Mobiltelefoners, seit sie ja mit dem Gewinn zufrieden.
00:39:29: Ja, danke sehr.
00:39:30: Eigentlich sehr.
00:39:30: Ich habe was anderes erwartet.
00:39:33: Und kriegt das iPhone jetzt die Frau oder beurteilt das selber?
00:39:37: Nein, das geht in die Firma.
00:39:39: Das Private bleibt privat und das bleibt in die Firma.
00:39:42: Und zum Abschluss haben wir noch mit Landesfeuerwehrkommann an Stellvertreter Christian Leidgeb gesprochen.
00:39:47: Er war bei der Übergabe der Preise dabei und hat uns erzählt, wie die Auswahl der Gewinner abgelaufen ist und warum dies mal sogar künstliche Intelligenz im Einsatz war.
00:39:56: Wir haben uns viel Gedanken gemacht darüber wie wir jetzt hier gerecht
00:40:00: die Auswahl
00:40:01: dieses Gewinnspiels verziehen.
00:40:03: Ich glaube in der heutigen Zeit
00:40:04: ist das nichts für ein außergewöhnliches, wenn man ein bisschen eine Unterstützung von der KI
00:40:09: bekommt.
00:40:10: Und ich glaube, dass man eine sehr gute
00:40:13: Auswahl getroffen hat.
00:40:14: Der Hans Jürgen hat schon angesprochen, es ist aus der ganzen Steinmark verteilt, also war ein toller Entscheider.
00:40:18: Das Wand ist Stimmen der Gewinner uns der Verantwortlichen und man merkt wie viel Energie in diesem Projekt steckt.
00:40:25: Denn wenn über sechstausend Zweihundert Feuerwehrleute sagen, was sie brauchen, dann wird sicher gut.
00:40:30: Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnen und Danke an alle, die damals im Februar bei der Umfrage mitgemacht haben.
00:40:37: Und ihr euch, gebe es diese wertvollen Einblicke einfach nicht.
00:40:41: Aktuell, damit ihr auch auf dem laufenden Zeit, gibt es intensive Gespräche und Abstimmungen, in denen geprüft wird, ob und wie eine App im weiteren Entwicklungsprozess von Vera dem Nachfolgeprogramm von F-Disk eingebettet werden kann.
00:40:57: Und in diesem Sinne, wir bleiben dran und berichten weiter.
00:41:02: In unserer nächsten Folge, einmal hoch zur gibt es noch vor dem Jahreswechsel Passend zur Jahreszeit, ein wenig weihnachtlich, aber auch grundsätzlich feuerwerfachlich.
00:41:11: Wir sprechen über Entstehungsbrandbekämpfung.
00:41:15: Ihr kennt das Kürzel.
00:41:17: Wie kleine Brände entstehen, wie man sie früher kennt und wie man richtig reagiert, gerade rund um die Feiertage mit Chrisbäumen, Adventgrenzen, Kerzen und und und ist das wohl hochaktuell.
00:41:28: Aber es begleitet uns natürlich das ganze Feuerwehrjahr über.
00:41:31: Und dann brauchen wir auch eure aktive Mitarbeiter im Rahmen einer Umfrage für eine umfassende Masterstudie.
00:41:38: Also dann... Bis zum nächsten Mal, sagen Thomas und Gregor F. Weitl.
00:41:43: Alles Gute und ihr wisst es, ich sage es immer wieder gern dazu, kommt immer wieder gesund vom Einsatz
00:42:01: zurück.
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