Huach zua – Folge 17 – Die Jubiläumsausgabe: Grenzenlose Kameradschaft. Richtige Adresse. Zukunft Feuerwehr.

Shownotes

Ein Jahr „Huach zua“ und bereits Folge 17. Gregor und Tom nehmen dieses kleine Jubiläum zum Anlass, Danke zu sagen. An die Hörerinnen und Hörer, an die bisherigen Gesprächspartner und an alle, die den Podcast weiterempfehlen, Rückmeldungen geben und Themen einbringen. Gleichzeitig geht der Blick nach vorne. Denn auch zum Start ins zweite Jahr stehen wieder Menschen, Erfahrungen und Fragen im Mittelpunkt, die das Feuerwehrwesen beschäftigen.

Beitrag 1

Im ersten Gespräch führt uns der Weg zu unseren Kameradinnen und Kameraden nah Kroatien. Petar Prpic von der Feuerwehr Petrinja spricht mit Gregor in Leutschach über die Unterschiede zwischen dem österreichischen und kroatischen Feuerwehrsystem, über Berufs- und Freiwillige Feuerwehren und über die Erfahrungen aus dem verheerenden Erdbeben von Petrinja im Dezember 2020. Sehr persönlich schildert er, was es bedeutet, wenn plötzlich Kommunikation und Stromversorgung zusammenbrechen und selbst unklar ist, wie es der eigenen Familie geht. Gleichzeitig erzählt er, welche Lehren die Feuerwehren daraus gezogen haben. Auch Waldbrände sind in diesem Gespräch ein Thema. Petar erklärt die unterschiedlichen Bedingungen im kontinentalen und mediterranen Raum und warum Erfahrungsaustausch, spezielle Ausrüstung und internationale Zusammenarbeit immer wichtiger werden. Seine Botschaft bringt das Gespräch auf den Punkt: Kameradschaft kennt keine Grenzen.

Beitrag 2

Danach geht es um eine vermeintlich einfache Frage. Ist mein Haus oder meine Wohnung im Notfall wirklich gut zu finden? Andreas Rieger erzählt im Gespräch mit Tom über die österreichweite Initiative #DieRichtigeAdresse. Zugewachsene oder schlecht sichtbare Hausnummern, unübersichtliche Wohnanlagen, fehlende Namen an Klingelschildern oder geänderte Zufahrten können Einsatzkräfte wertvolle Zeit kosten. Die Initiative von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Österreichischer Post, Gemeinde- und Städtebund will dafür Bewusstsein schaffen.

Beitrag 3

Zum Abschluss richtet sich der Blick auf die Zukunft des österreichischen Feuerwehrwesens. Bei der 367. Präsidialsitzung des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes in Kufstein spricht Tom mit Feuerwehrpräsident Robert Mayer über komplexere Einsätze, steigende Kosten, Finanzierung, Ehrenamt und gesellschaftliche Veränderungen. Es geht um die Frage, wie lange das bestehende System unter diesen Rahmenbedingungen funktionieren kann und was getan werden muss, damit Menschen auch künftig bereit sind, einen erheblichen Teil ihrer Freizeit für die Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.
FPräs Robert Mayer spricht dabei auch unbequeme Themen an. Feuerwehren dürften nicht zum „Mädchen für alles“ werden. Steigende Einsatzanforderungen, Bürokratie und gesellschaftliche Erwartungen könnten freiwillige Kräfte zunehmend belasten. Gleichzeitig brauche es mehr Zusammenarbeit, eine bessere Verteilung von Aufgaben, flexible Möglichkeiten für junge Menschen und neue technische Werkzeuge zur Entlastung.
Am Ende steht ein Gedanke, der sich durch die gesamte Jubiläumsfolge zieht. Gemeinschaft und Kameradschaft bilden den Sockel, auf dem Feuerwehr funktioniert.

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„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten.

Transkript anzeigen

00:00:07: Die steigischen Feuerwehr Nachrichten.

00:00:09: Für dich

00:00:09: immer nah dran,

00:00:10: kurzweilig und informativ!

00:00:14: Und wir wollen nicht immer Bittsteller sein sondern wir leisten für dieses Land einen wesentlichen Beitrag für Sicherheit.

00:00:20: Sicherheit hat auch einen Preis, kostet auch Geld... ...und das kann nicht immer sein dass man so sagen hier ein Bittstell

00:00:26: ist.

00:00:34: So, firefighting Brothers don't have borders.

00:00:37: Da gibt es zum einen die Herausforderungen bei den Häusern das der Hausnummern zugewachsen sind nicht gut ersichtlich sind auf dem Dunkeln dann auch nicht gutersichtlich sind und nicht beleuchtet sind.

00:00:48: Und Gemeinschaft ist so für mich und dieses Kameradschaftliche ist trotzdem ein wesentlicher Sockel damit Vochliches gut funktionieren kann.

00:00:56: Was du eigentlich was wir ziemlich genau vor einem Jahr gemacht haben.

00:01:02: Ich nehme jetzt aber nicht an, dass du wissen wirst was ich für einem Jahr zum Vorstück gegessen habe oder?

00:01:07: Nein vor einem Jahr haben wir zum ersten Mal gesagt hoch zu und jetzt sind wir tatsächlich schon bevor siebzehn.

00:01:14: Das

00:01:14: ist eigentlich unglaublich.

00:01:15: aus einer Idee ist inzwischen ein Jahr von Hoch zu geworden.

00:01:19: es ist ein Jahr gewesen mit vielen Geschichten mit vielen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern Und ich denke mal vor allem auch mit ganz unterschiedlichen Blicken auf das Feuer bei Wesen.

00:01:30: Ja, und deshalb sagen wir an dieser Stelle auch einmal ganz aufrechtig und herzliches Danke.

00:01:36: An alle die uns zuhören, die uns Rückmeldungen geben folgen weiter im Fan – und uns immer wieder Themen mitgeben!

00:01:42: Ich glaube, wir können beide das Versprechen abgeben, dass wir genauso weitermachen werden.

00:01:46: Denn in unserer Folge siebzehn geht es wieder um Themen, die auf den ersten Blick ziemlich unterschiedlich sind aber am Ende doch viel miteinander zu tun haben….

00:01:55: Zum heute schauen wir über die Grenzen nach Kroatien und sprechen darüber, was Feuerwehrn nach Katastrophen wie dem schweren Erdbeben.

00:02:09: Wir

00:02:10: beschäftigen uns mit einer vermeintlich ganz einfachen Frage – ist es bei einem Haus?

00:02:14: Ist es eine Wohnung im Notfall eigentlich wirklich gut zu finden?

00:02:17: Die Initiative, die richtige Adresse zeigt, warum eine sichtbare Hausnummer und eine gute Wohnungskennzeichnung im Ernstfall wertvolle Zeit sparen kann.

00:02:27: Wir sprechen mit Österreichs Feuerwehrpräsident Robert Meier über die Zukunft unseres Feuerwehressystemes, über Ehrenamt, Finanzierung steigende Anforderungen und darüber wie viel wir unseren freiwilligen Feuerwehrmitgliedern eigentlich überhaupt noch zumuten können?

00:02:42: Es sind drei Gespräche, drei unterschiedliche Perspektiven und ziemlich viele Fragen, die uns alle betreffen.

00:02:54: Hoch

00:03:23: zu.

00:03:24: Peters englische Antworten haben wir vor euch übersetzt und mit einem Oberleih versehen.

00:03:30: Ja, liebe Hochzuhörerinnen und Hörer!

00:03:33: Jetzt melde ich mich quasi aus meinem Heimrüsters in Leutscherch an der Weinstraße.

00:03:38: Sie ziehe im Kommando und mir ging über Peter Prbitsch von der Feuerwehr Petrenja.

00:03:47: We met us together, I think it was the massive earthquake in two thousand and twenty in December.

00:03:54: Das war das Erdbeem im Dezember zwanzig bei euch und wir sind dann im Jänner darauf in Kontakt gekommen und damals haben wir als FF Leutscher mit dir gemeinsam versucht euch zu unterstützen wenn man ein bisschen Werkzeugen und Material und Spezialgeräte organisiert Und seitdem sind wir eigentlich in sehr gutem Kontakt geblieben und deswegen ist es für mich echt eine große Freude und Ehre, die ich heute hier bei uns in Leutschach zu haben.

00:04:19: Peter, könntest du dich und die Feuerwehr Petrenja zu Beginn vielleicht ganz kurz vorstellen?

00:04:24: Also Petrenjan liegt übrigens so in der Nähe von Sisak etwa eine Stunde von Sagreb entfernt.

00:04:49: Es ist für mich eine große Ehre, heute hier zu sein.

00:04:51: Ich bin Kommandant-Stellvertreter der Berufsfeuerwehr in Petrinja und gleichzeitig Kommandante der Freiwilligen Feuerwehren meiner Heimatstadt Boratka Kostainica.

00:04:59: Im Petrinjag gibt es neben den BerufsFeuerwehr elf freiwillige Feuerwehnen.

00:05:03: Die Notrufe laufen zentral bei den Berufsfeuern ein die in der Regel auch als erste Ausrück.

00:05:08: Wenn weitere Kräfte benötigt werden, kommen die freiwilligen Feuerwehnen dazu.

00:05:12: Gerade für Freiwillige ist es aber oft schwierig hier der Arbeitsplatz für den Einsatz zu verlassen.

00:05:17: Seit dem Erdbeben hat sich hier einiges verbessert.

00:05:20: Wir arbeiten enger zusammen, haben neue Ausrüstung bekommen, investieren viel in Ausbildung und auch das Bewusstsein für die Bedeutung der Feuerwehr ist wieder

00:05:28: gestiegen.".

00:05:29: Und wenn man in einer Industrie arbeitet, ist es wirklich schwer für die Volunteer-Five zu gehen aus ihren Jobs.

00:05:51: Das sind einige Herausforderungen, die wir haben.

00:05:56: Ich denke, die Situation ist besser und besser, weil wir viel mit den Volunteer-Fighting-Departements gearbeitet haben.

00:06:03: Wir haben viele neue Equipments, viele neue Traininge für sie und eine Erwärmung der Neigung von Firefightern und Professionellen.

00:06:13: Die Erwährung ist größer und größer.

00:06:16: Das ist wirklich gut, denn mehr und mehr Leute sind in den Volunteeringefightingdepartementen im

00:06:26: Bereich involviert.

00:06:27: Wenn wir jetzt irgendwie versuchen das mit Österreich beziehungsweise der Steiermarkt zu vergleichen, dass Feuerwehrwesen, wir haben ja vorher schon ein wenig darüber gesprochen.

00:06:37: Was sind nicht so nach deiner Meinung die größten Unterschiede für Lieferances?

00:06:41: So main difference is that we have a lot of professional fire brigade.

00:06:44: when you compare it to Austria in all over the Croatia around seventy-five professional fire brigades.

00:06:55: Ein wesentlicher Unterschied zu Österreich ist die große Anzahl an Berufsfeuerwehren, in Kroatien gibt es rund fünfundsebzig Berufsfeuhrwehren und mehr als ein tausend siebenhundert freiwillige Feuerwehren.

00:07:05: Je nach Region ist das System unterschiedlich organisiert.

00:07:08: In manchen Gebieten arbeiten Berufs- oder Freiwillige Feuerwehr zusammen – in anderen wie etwa in meiner Heimatregion werden sämtliche Einsätze ausschließlich von Freiwilligen bewältigt.

00:07:18: Gerade im ländlichen Raum ist das eine Herausforderung, weil man nie genau weiß wie viele Einsatzkräfte tatsächlich verfügbar sind.

00:07:25: Trotzdem funktioniert dieser System sehr

00:07:46: gut!

00:07:50: Also ich denke irgendwie verbindet uns auch das.

00:07:53: Und wir haben alle dieselben Probleme, wenn wir jetzt ein bisschen über den Feuerwehralltag sprechen wie organisiert ihr das Trainingübung und so weiter?

00:08:02: Wie sieht es mit der technischen Ausrüstung aus?

00:08:04: Wir haben ja gerade unser Rüsters und unsere Fahrzeuge angeschaut.

00:08:08: Wie siehst du das bei euch in Kroatien?

00:08:11: We got big support from state level.

00:08:21: Der

00:08:29: Akkuatische Feuerwehrverband ist heute eine öffentliche Institution und Teil des staatlichen Systems.

00:08:34: Schon davor gab es aber eine große Unterstützung durch den Staat vor allem bei der Beschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstungen.

00:08:41: Organisiert ist das Feuerwehrwesen über mehrere Ebenen vom nationalen Verband, über den Bezirk bis zu den Städten und Gemeinden.

00:08:47: In der Kommission haben wir die Bundesverwaltungs- und Profis-Universität.

00:09:12: Es geht um den Tag-a-dag-Routine, aber in einem professionellen Brigade gibt es natürlich einen täglichen Routinen, wenn nicht alle fünf anderen sind.

00:09:30: Sie wissen, was für eine Reste ist und was für ein Kuchen ist.

00:09:35: Was für einen Übungszeichen ist es?

00:09:38: Was ist das für eine Kleineung?

00:09:40: So gibt es die tägliche Routine für alle Fire Departments.

00:09:51: In dem Volunteer Fire Department natürlich... Bei einem

00:09:58: Berufsfeuerwerk gibt es natürlich einen klar geregelten Tagesablauf mit Ausbildung, Übung, Arbeiten in der Wache und Bereitschaft.

00:10:05: Bei den Freiwilligen funktioniert das anders.

00:10:07: Dort gibt es Wochen- und Monatsübungen und verschiedene zusätzliche Aufgaben.

00:10:11: In meiner Heimatregion versorgen wir Im Sommer beispielsweise Menschen, Gebieten und öffentliche Wasserversorgung.

00:10:17: Allein dafür fahren wir mit unserem Tanklöschfahrzeug rund hundertmal aus.

00:10:21: Auch das Thema Hochwasser beschäftigt uns regelmäßig.

00:10:24: Dazu sind in den vergangenen Jahren ein großer Erdrutsch und natürlich das schwere Erdbämmen gekommen.

00:10:39: maybe just chalk a little bit about the earthquake, bevor wir vielleicht ein wenig über das Erdbeem und auch über Themen wie Waldbrände sprechen.

00:10:48: Denn besser in Österreich hatten wir, würde ich sagen die höchste Zahl an Waldbränden in unserer Geschichte – und ihr wisst in Kroatien was das bedeutet!

00:10:57: Vielleicht beginnen wir mit einigen Gedanken zu diesen unglaublichen verheerenden Erdbämen?

00:11:02: Es war der Dezember zwanzig.

00:11:04: Was sind jetzt auch heute, sechs Jahre später so die ersten Gedanken, wenn du an diesen Tag denkst?

00:11:19: Das Erdbeben ist für mich bis heute ein sehr emotionales Thema.

00:11:22: So etwas kann man sich vorher kaum vorstellen, keine Ausbildung und keine Erfahrung aus dem Feuerwehr-Dienst können wirklich darauf vorbereiten.

00:11:29: Plötzlich funktioniert nichts mehr!

00:11:30: Die Kommunikation bricht zusammen es gibt keiner Strom und man weiß nicht wie es der eigenen Familie geht.

00:11:35: Für mich war das die größte Herausforderung meines bisherigen Lebens.

00:11:38: Gleichzeitig haben wir aus dieser Katastrophe sehr viel gelernt.

00:11:41: Sie hat dazu geführt dass wir heute besser vorbereitet sind haben.

00:11:46: Acht Menschen sind damals am Leben gekommen, viele weitere wurden verletzt.

00:11:50: Gleichzeitig hatten manche Menschen großes Glück und haben nur knapp überlebt.

00:11:54: Das Erdbeben hat uns gezeigt dass man Gefahren nicht verdrängen darf.

00:11:57: Wir hatten lange vergessen das wir in einer Region leben in der schwere Erdbem möglich sind.

00:12:02: Innerhalb kurzer Zeit gab es dann zuerst das große erdbe mit Zagreb Und anschließend jene sind Betrinier Dass er gar bei euch in Österreich zu spüren war.

00:12:09: Für die Hilfe die wir damals bekommen haben sind wir bis heute sehr dankbar.

00:12:14: Wir haben viel Glück und viele Menschen sind verletzt, weil sie Glück sind.

00:12:20: Sie sind jetzt alive, weil es Glück ist.

00:12:23: Erdquake ist etwas, was du bereitst.

00:12:29: Wir vergessen oft diese Herausforderungen, die du während deiner Lebenszeit erwarten kannst.

00:12:49: Wir haben in Croatia vergessen,

00:13:01: dass wir auf dem Bereich leben, das möglich ist.

00:13:06: Wir haben im Jänner darauf versucht, einige Dinge zu finden die ihr vielleicht gut benötigen könnt.

00:13:12: Wenn du heute zurückblickst, wie wichtig ist es bei so einem massiven Erdbeem bei so einer Katastrophe auch Hilfe von außen zu bekommen?

00:13:34: Gerade bei der Katastrofe dieser Größenordnung ist Unterstützung von Außen unverzichtbar.

00:13:39: Kein Land kann solche Ereignisse vollkommen alleine bewältigen, deshalb müssen wir künftig noch stärker zusammenarbeiten über die europäischen Katastrophenschutzmechanismen ebenso wie bei den Feuerwehrverbänden.

00:13:50: Wir müssen uns darauf einstellen dass große Katastrophe häufiger auftreten und gegenseitige Hilfe noch wichtiger wird.

00:14:02: Das führt

00:14:03: mich jetzt vielleicht zu unserem nächsten Thema.

00:14:05: Wir haben ein wenig über die Waldbrände gesprochen, ihr wisst seit langem was passiert wenn es massive Waldbränder gibt.

00:14:11: in Österreich besonders in der Steirmark hatten wir dieses Jahr echt eine historische Zahl an Waldbränden und auch vom Ausmaß her für uns völlig Unerwartet uns noch nie da gewesen.

00:14:21: Eigentlich hätten wir nie erwartet, dass wir sowas hier quasi in den Alpen so in der Art und Weise haben könnten.

00:14:27: Ihr wisst immer mit Waldbränden umgeht?

00:14:30: Was denkst du darüber?

00:14:31: Es geht ja nicht nur um internationale Zusammenarbeit.

00:14:33: was denkst über das Thema Waldbrände?

00:14:35: wie geht ihr mit solchen Situationen um?

00:14:37: Big challenge

00:14:38: are wildfires and maybe you saw in the news Croatia.

00:14:47: Auch

00:14:47: Waldbränder sind für uns eine enorme Herausforderung.

00:14:50: Erst vor kurzem gab es auf der Insel Bratsch bei Split wieder einen großen Brand, hunderte Feuerwehrleute und mehrere Löschflugzeuge standen im Einsatz, Menschen mussten überquert werden und es gab Verletzter.

00:15:00: Auch in diesem Sommer hatten wir schwere Waldbrände mit zerstörten Häusern und Fahrzeugen sowie Toten und Verletzen.

00:15:06: Durch den Klimawandel wird uns dieses Thema künftig noch stärker beschäftigen

00:15:10: zwei Verwaltungen und rund zehn Injury.

00:15:16: Die Wildfires sind eine große Herausforderung und wir haben es mehr und mehr, weil der Klima-Vertrag ist.

00:15:23: Ich versuche zu erklären, dass ich sagen kann, dass wir die wildfire Kontinente und meditare Wildfires haben.

00:15:39: Dabei

00:15:39: muss man zwischen Waldbrennen im Kontinentalen und im Mediterranean Raum unterscheiden.

00:15:43: Ein Feuer, das im Kontinentalen Teil vielleicht mit sechs Einsatzkräften bewältigt werden kann, kann im Mediterranean-Raum... Fünfzig oder sechzig Kräfte erfordern.

00:15:52: Klima, Vegetation felsiges Gelände und starke Winde schaffen völlig andere Bedienungen.

00:15:57: Dafür braucht es spezielle Ausrüstung, Erfahrung und entsprechende Taktiken.

00:16:01: Hier können wir sehr viel voneinander lernen nicht nur von Kroatien sondern beispielsweise auch von anderen Ländern wie Spanien oder Portugal.

00:16:07: Entscheidend ist Erfahrungen auszutauschen und über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten.

00:16:12: Wie ihr seht, haben viele dieser Wildfires during this season international Hilfe gebraucht.

00:16:22: Also sahen Sie die Spanier, Portugal und Griechenheit, Kroatien, sogar Serbien hatte wirklich große Wildfires und sie brauchten International Help über

00:16:32: es.

00:16:32: Wir vergessen den Urspray.

00:16:33: Wir hoffen, dass das nicht in diesem Massiv zurückkommen wird.

00:16:38: Wir haben Flats.

00:16:40: Wir haben Wildfire, wir haben vielleicht massive Wind.

00:16:44: Also unsere Region ist ein bisschen sehr, sehr hazardig.

00:16:49: Was über alle Grenzen hinweg müssen?

00:16:51: Wie können wir voneinander lernen?

00:16:53: Peter, ist das deine Botschaft, dass wir zusammenarbeiten müssen und nicht nur auf unsere Grenzen schauen dürfen sondern vieles gemeinsam bewältigen müssen können?

00:17:04: Ist das maybe your message?

00:17:06: Yes!

00:17:07: Aber auch remember that in Katastrophe, we as volunteer firefighters can be maybe small in the world.

00:17:16: But at this moment we will be a world for someone

00:17:19: else.".

00:17:19: Bei einer Katastrofe mögen wir als einzelne Feuerwehr oder als einzelnen Feuerwehrleute ein Kleiner scheinen.

00:17:25: Für einen Menschen der gerade unsere Hilfe braucht können wir in diesem Moment aber alles bedeuten!

00:17:30: Wir sind da, um anderen zu helfen.

00:17:32: Leben zu retten und das zu schützen was sich Menschen über viele Jahre aufgebaut haben.

00:17:36: Deshalb kennt Kameradschaft für mich keine Grenzen.

00:17:39: wir müssen zusammenarbeiten voneinander lernen und uns gemeinsam auf die Herausforderungen vorbereiten Die vor uns liegen Und wir müssen uns jeden Tag fragen wie wir noch besser werden können.

00:18:02: Peter Vielen Dank für die

00:18:20: Einladung.

00:18:21: Es war meine große Ehre, euch besuchen zu dürfen und ich hoffe sehr, dass wir uns bald wieder so...

00:18:25: Ich hoffe also, dass alle sich beobachten.

00:18:29: Feuerwehrleute kennen keine Grenzen, also es ist ein ziemlich starker Satz zum Abschluss dieses Gesprächs und vielleicht steckt da drin auch etwas ganz Grundsätzliches.

00:18:37: Gute Hilfe funktioniert nämlich nur dann wenn Menschen zusammenarbeiten und wenn Hilfe dort ankommt wo sie auch gebraucht wird.

00:18:44: Und damit Hilfe ankommt muss man zuerst einmal wissen wohin?

00:18:48: Das klingt jetzt ein bisschen banal Ist das aber offenbar nicht immer Denn Hausnummern Zufahrten oder Namen an Klingelschildern sind längst nicht überall so eindeutig wie wir glauben.

00:18:58: Genau Deshalb gibt es jetzt österreichweit die Initiative Hashtag der richtige Adresse.

00:19:03: Andreas Rieger erklärt im Gespräch mit mir, warum manchmal schon eine gut sichtbare Hausnummer einen echten Unterschied machen kann.

00:19:11: Hören wir rein!

00:19:12: Andreas mit den Hashtags die richtige Adressen Das klingt ja auf den ersten Blick noch einer sehr einfachen Sache.

00:19:20: Eine Hausnur sollte eigentlich selbstverständlich sein.

00:19:23: Warum braucht das dafür überhaupt eine österreichweite Kampagne?

00:19:27: Die Hausnumme Gibt es ein Papier immer?

00:19:29: Jeder weiß, dass wenn er die Adresse ankommt bei irgendwelchen Formularen.

00:19:31: Dann hat jeder seine Hausnummer im Kopf.

00:19:35: Leider ist aber nicht immer für alle jene ersichtlich, die halt auch zu uns nach Hause kommen.

00:19:39: Das sind in dem Fall eben die Feuerwehr, das ist der Rettungsdienst und das ist auch die Post zum Beispiel.

00:19:46: Und die tun sich dann oft schwer ums zu finden.

00:19:49: gibt es zum einen die Herausforderungen bei den Häusern, dass da Hausnummern zugewachsen sind und nicht gut ersichtlich sind.

00:19:55: Auf dem Dunkeln dann auch nicht gutersichtlich sind oder beleuchtet sind.

00:19:58: Und im städtischen Bereich ist es vor allem bei großen Siedlungen mit mehreren Stiegenhäusern und innenhöfen immer wieder schwierig wenn es dann Klingelschilder gibt wo weiß leuchten kein einziger Name draufsteht wo vielleicht maximal eine Top-Nummer drauf steht.

00:20:13: aber auch diese gibt nicht immer Aufschluss über die Bewohner.

00:20:16: Insofern sind das alles Herausforderungen, die wir uns eigentlich sparen können.

00:20:21: Die eigentlich den Einsatz verzögern – die Hilfe verzögern und die auch gerade im Fall der Post wichtige Zustellungen erschweren vor allem dann einen Mehraufwand für die Bewohner bedeuten weil dann hin von zur Post das abzuholen könnte man sich ersparen wenn man gefunden wird und dementsprechend dafür sorgt dass man eben diese Adressen deutlich sichtbar macht.

00:20:42: Ich würde interessieren, wie groß ist das Problem eigentlich?

00:20:44: Tatsächlich erleben Feuerwehren regelmäßig Situationen in denen Einsatzkräfte zwar in der richtigen Straße stehen aber das richtige Haus oder den richtigen Eingang nicht finden.

00:20:55: Gibt es hier vielleicht sogar Unterschiede zwischen Staat und Land?

00:20:59: Je größer die Städte werden, desto schwieriger wird's natürlich.

00:21:02: In einer kleinen Gemeinde kennt man die Bewohner, man kennt die Namen, man kannt die Häuser.

00:21:07: da ist die Herausforderung wahrscheinlich nicht so groß.

00:21:10: Wie gesagt, je größer es wird, desto schwieriger wird's.

00:21:12: Und wenn man da mit einer Drehleiter und einem großen Feuerwehrfahrzeug unterwegs ist in eine Gasse hinein fährt dann ist man schon drei Nummern zu weit weil sie vielleicht auch nicht nach der richtigen Reihenfolge stehen und dort in der Nacht beschlechtem Wetter wieder Verkehr zurück schieben.

00:21:27: die nächste Gasse zu erwischen eine neue Einfahrt zu nehmen ja das kostet wertvolle Zeit.

00:21:33: Das könnte man vermeiden, indem man einfach für gute Beschriftung sorgt.

00:21:37: Heutzutage werden Einsatzfahrzeuge hier aber moderne Leitstellen und Navigationssysteme sehr genau zum Einsatzwort geführt.

00:21:44: Warum reicht die beste Technik da oft doch nicht so ganz aus?

00:21:48: Weil sich halt auch immer wieder was ändern kann.

00:21:51: Es ändert sich regelmäßig etwas.

00:21:52: Die Daten, die digital zur Verfügung stehen sind schon sehr zuverlässig.

00:21:58: Aber der Teufel steckt dann natürlich im Detail, wenn ich die Wohnanlage finde.

00:22:01: Wenn der große Punkt mir auch zeigt in welchem Haus ich mich befinde bei dreißig Wohnungen in verschiedenen Stiegenhäusern in mehreren Ebenen wird es da natürlich schwierig und vor allem wir haben das dann auch zum Anlass genommen darauf hinzuweisen, wenn mal durch eine Baustelle... Das muss gar keine große Straßenbaustelle sein.

00:22:21: Aber wenn auch bei mir im Wohnkomplex einmal umgebaut wird oder irgendwas saniert wird, der Zugang anders ist.

00:22:27: Die Zufahrt sich ändert.

00:22:28: Diese Informationen können nur dann eben auch digital berücksichtigt werden und bei der Alarmierung helfen, wenn sie eben bekannt gegeben werden.

00:22:36: Die Initiative Hashtag, die richtige Adresse wird ja nicht allein von Feuerwehr und Rotem Kreuz getragen.

00:22:41: Mit der Post mit dem Städte- und Gemeindebund sind sehr unterschiedliche Barton und Player mit dabei.

00:22:47: Warum betrifft die richtige adresse so viele Bereiche unseres täglichen Lebens?

00:22:51: Wir alle wollen im Worst Case gefunden werden wir wollen aber auch im Bestcase gefunden werden und diese Initiative hat in Tirol seit dem Ausgang genommen.

00:23:01: Damals waren im Vorjahr Rotes Kreuz und die Post dabei, wir haben bei uns im Bundesverband in unserem Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung letztes Jahr mal drüber gesprochen, eigentlich könnten wir das Thema Österreich weit spielen, haben dann Kontakt aufgenommen mit der Post oder den Roten Kreuz auf Bundesebene und haben dann im ersten Gespräch gesagt naja eigentlich wollen wir damit ja auch die Bürgermeisterinnen und Bürgemeister erreichen die Amtsblätter sozusagen erreichen und haben dann auch mit Gemeindebund- und Städtebund gesprochen, die von Anfang an begeistert waren.

00:23:32: Mit aufgesprungen sind.

00:23:33: Und so haben wir eben die Möglichkeit sehr viele Menschen zu erreichen weil eben die Feuerwehr das Rote Kreuz, die Postgemeindebunden, Städtenbund sehr viel verschiedene Kanäle haben um Entscheidungsträger aber auch die Bevölkerung zu erreichen.

00:23:47: Insofern haben wir mit einem sehr kleinen kompakten Team mit sehr großen Organisationen eine sehr breite Abdeckung unserer Zielgruppen erreicht und hoffen, dass wir so gut wie alle Haushalte in Österreich kommen.

00:24:02: Machen wir abschließend noch einen ganz einfachen Selbsttest!

00:24:05: Ich komme heute Abend nach Hause und möchte wissen ob meine Adresse für Einsatzkräfte gut auffindbar ist?

00:24:12: Was soll ich da konkret überprüfen?

00:24:14: was sind die fünf wichtigsten Themen und Tipps?

00:24:17: Wichtig ist, wenn man nach Hause kommt, dass man schon von der Zufahrt aus erkennen kann das Nachvollziehbar ist.

00:24:23: Dass es die Zufuhrt ist, sprich das vielleicht schon an der Straße steht, dass es die Zufahrt zum Haus Nummer Sechzehn wie auch immer fängt dann kompliziert an, wenn es ein APC gibt.

00:24:33: Also auch da von der Zufahrt her schon eine gute Sichtbarkeit gewährleisten schauen das Schilds am Hauseingang gut sichtbar ist im Idealfall beleuchtet für nächtliche Einsätze der Feuerwehr dass am Klingelschild der Name steht nicht nur der eigene Name sondern in einem Haushalt Menschen mit unterschiedlichen Nachnamen wohnen und dass alle Nachnahmen angeführt werden.

00:24:57: ja und deswegen eigentlich schon die Wicht wichtigsten Punkte, wenn dafür gesorgt wird.

00:25:01: Dann tun sich die Einsatzkräfte aber auch die Zusteller schon um einiges leichter.

00:25:05: Andreas, vielen lieben Dank für das Gespräch und gutes Gelingen für die Aktion!

00:25:09: Vielen Dank!

00:25:10: Andreas Rieger macht den Gespräch sehr anschaunlich – dass moderne Navigation alleine nicht genügt.

00:25:16: Zu gewachsene Hausnummern unübersichtliche Wohnanlagen, mehrere Stiegenhäuser oder einfach geänderte Zufahrten können Einsatzkräften ziemlich viel Zeit kosten?

00:25:26: Eigentlich eine einfache Sache.

00:25:28: Einmal selbst vor die Haustür gehen und schauen, ist mein Hausnummer wirklich gut zu sehen?

00:25:32: Auch in der Nacht!

00:25:33: Ist die Zufahrt eindeutig und stehen die richtigen Namen an den Klingeln?

00:25:38: Man muss jetzt wirklich die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen.

00:25:41: Bei unserem letzten Thema dieser Folge geht es dagegen um ziemlich große Fragen.

00:25:46: Ja, wie sieht die Feuerwehr der Zukunft aus?

00:25:49: Können wir unser dichtes Netz an Feuerwehren auf Dauer finanzieren.

00:25:53: Wie schaffen wir es genügend Menschen für das Ehrenamt zu begeistern und müssen mir vielleicht auch klarer sein wofür Feuerwehr da ist und vielleicht viel wichtiger wofur nicht?

00:26:03: Ja genau darüber habe ich bei der dreihundertsechzigsten Präsidentsitzung des ÖBV in Kufstein mit Feuerwehrpräsident Robert Meier gesprochen.

00:26:11: Robert, wenn du auf das österreichische Feuerwehrwesen im Jahr zwanzig sechsundzwanzig schaust.

00:26:15: Wo liegen für dich im Moment die drei größten Herausforderungen?

00:26:19: Ich denke wir haben ein Jahr mit Einsatzdimensionen speziell in der Brand im Vegetations- und Waldbrandbereich erlebt.

00:26:27: Wir haben eine Druckenheit erlebt und eine Hitze erlebt Und all das ist natürlich auch ein Thema bei der Feuerwehr und hat uns auch dementsprechend gefordert, weil wir heute sehen, Einsätze werden komplexer, umfangreicher.

00:26:40: Und die Dimensionen nehmen immer neue Formen

00:26:43: an.".

00:26:43: Das

00:26:43: ist das gerade angesprochen!

00:26:44: Die Anforderungen werden höher – die Einsätze komplexern.

00:26:48: Die Fahrzeug- und Ausrüstung auch teurer.

00:26:50: Gleichzeitig geraten im viele Gemeinden finanziell immer stärker unter Druck.

00:26:55: Wie lange kann unser Feuerwehrsystem unter diesen Rahmenbedingungen noch so funktionieren wie wir es heute können?

00:27:01: Nicht einfach zu beantwortende Frage in dem Fall, aber ich gehe davon aus dass wir das schon noch sehr lange können.

00:27:06: Es muss nur bewusst sein bei allen, dass wir uns diesen Herausforderungen stellen müssen.

00:27:12: zum einen die Einsatzanforderungen.

00:27:14: denen stellt sich unsere Mannschaft.

00:27:16: hier reagieren wir.

00:27:18: für die Rahmenbedingungen sind viele Mitspieler oder Player notwendig und vor allem hier sind Gemeinden und öffentliche Hand gefragt wo es natürlich vor allem um Sicherstellung geht von Finanzierungen Und es geht auch um Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche.

00:27:32: Es geht hier schon einiges, die sichergestellt werden müssen in der Zukunft.

00:27:37: aber ich gehe davon aus dass wir ja schon noch eine lange Zukunft vor uns haben.

00:27:42: Wenn du die Möglichkeit hättest das System vollkommen neu zu denken Wo liegt für dich die Lösung?

00:27:48: Mehr öffentliche Finanzierung mehr Zusammenhalt zwischen Feuerwehnen und Gemeinden mehr Standardisierung eventuell oder vielleicht auch die Konzentration auf weniger Standorte.

00:27:57: Ja, ich glaube wir haben eine Fulgsrezept nämlich in einem flächendeckenden Feuerwesen und das ist ja einer der großen Stärken.

00:28:05: Und da sehen wir ja aktuell auch dass viele Länder uns um genau diese Stärke am meisten auch beneiden was wir natürlich haben das ist keine Frage.

00:28:14: mehr Zusammenarbeit wird notwendig werden weil sich auch die Bevölkerung verändert Die Gesellschaft verändert Das macht nicht heute vor der Feuerwehr.

00:28:21: das heißt wir werden uns sicherlich noch enger miteinander committen und letztendlich zusammenschließen müssen.

00:28:28: Dieses Kirchturmdenken ist etwas, was der Vergangenheit angehören muss und ich denke das ist ein wesentlicher Teil auch für die Zukunft.

00:28:36: bei den Finanzierungen ja das würde man schon wünschen dass wir hier einen viel öffneren Zugang haben insbesondere von der Bundesseite dass es hier mehr Finanzierung gibt nämlich dort wo die Kompetenzen auch oft liegen Und wir wollen nicht immer Bittsteller sein, sondern wir leisten für dieses Land einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit.

00:28:56: Sicherheit hat auch einen Preis, kostet auch Geld und das kann nicht immer sein, dass man so sagen hier ein Bittstellen

00:29:01: ist.".

00:29:02: Wir sprechen immer vom Ehrenamt aber was glaubt eigentlich Bevölkerung?

00:29:05: Was ehrenamt bei der Feuerwehr bedeutet, ist deiner Einschätzung ausreichend bewusst, dass hinter einem Einsatz Menschen stehen die in der Sekunde ihren Arbeitsplatz oder ihre Familie verlassen für den Einsatz oder die Feuerbeitätigkeit Freizeitopfern und dafür gar nichts bezahlt werden, gibt es einen Unterschied zwischen Stadt und Land?

00:29:24: Vielleicht sogar einen Unterschied in den Generationen.

00:29:27: Ja ich denke das ist nicht mehr.

00:29:29: jeden bewusst ist dass Feuerwehr und vor allem freiwillige Feuerwehr etwas ist wo viele Menschen sich dafür hergeben.

00:29:37: Zeit sehr viel Zeit auch Opfern und vor allen Dingen auch dass sie das unter viel persönlichen Einsatz nämlich nicht nur von sich selbst, sondern auch von der Familie und den Angehörigen funktioniert.

00:29:49: Ich denke es wird ein bisschen einen Unterschied schon machen ob es in der Stadt oder im Land ist.

00:29:53: Oder am Land ist es vielleicht am Land noch besser weil man sich vielleicht durch die kleinere Instrukturen der Gemeinden oder auch dürfen natürlich auch persönlicher kennt und vielleicht noch mehr Persönlichkeit ist was in den Städten sicherlich schon immer so sehr gegeben ist dass man sich gleich kind oder was werden dahinter steckt, hinter einer freiwilligen Feuerwehr.

00:30:14: Und ich glaube es ist wichtig das mehr und mehr auch zu transportieren, mehr klarzumachen dass freiwillige Feuerwehr von Menschen getragen wird die viel von sich her geben und dieses Bewusstsein so schärfen wird.

00:30:27: notwendig werden weil viele vielleicht jetzt in den nächsten Generationen gar nicht mal so sehr dieses System kennen gar nicht mehr kennenlernen, aber eine gute Durchdringung vielleicht in der Feuerwehr wie Jugend haben.

00:30:38: Aber es bleiben viele auf der Strecke die nicht wissen, wie Feuerwehr funktioniert und der Notruf ist schnell gewählt.

00:30:46: Jemand kommt, jemand hilft, aber man fragt nicht, wie denn das dahinter eigentlich ausschaut?

00:30:50: Und ich denke da müssen wir auch selbst einen Beitrag dazu leisten.

00:30:54: Du hast

00:30:54: das angesprochen, Feuermitglieder geben sehr viel von sich her.

00:30:57: Das steht natürlich auch auf der anderen Seite für eine hohe Verlässlichkeit.

00:31:01: ist vielleicht diese hohe Verlässlichkeit der Feuerwehren und der Feuerwehrmitglieder selbst so ein Problem geworden, was ich meine.

00:31:07: Die Bevölkerung weiß wenn etwas passiert dass die Feuerwehr kommt oder ist das auch angesprochen nur doch von der Zweiundzwanzig-Wähden.

00:31:13: Entsteht dadurch manchmal die Erwartungen daß die Feuerwehre tatsächlich das Mädchen für alles ist.

00:31:20: müssen wir der Bevölkerung vielleicht wieder stärker erklären wofür wir da sind und wofur nicht?

00:31:26: Ich glaube, das ist ein ganz essenziell wichtiger Teil.

00:31:29: Wir stehen schon vor der Situation, dass wir viele neue Anforderungen erleben die an den Feuerwehren herangetragen werden und primär uns fordern Dimensionenumfänge von Einsätzen aber nicht alles löst wirklich einen Einsatz aus.

00:31:45: was man in der Vergangenheit auch erlebt hat also diese obligatorischen zwei Zentimeter Wasser im Keller oder der Baum, der umgestürzt ist und entpuppt sich vielleicht ordentlicher aus.

00:31:56: Aber ich denke es ist wichtig, dass man schon der Bevölkerung klar macht das Feuerwehr als Einzelorganisationen nicht missbraucht wird sondern dann eingesetzt wird wenn es wirklich eng wird.

00:32:07: Wenn's notwendig ist.

00:32:09: aber man kann halt nicht der Retter für alles sein um drei in der Vorur, weil wir irgendeine Kleinigkeit oder irgendein Defekten in der Wohnung und im Haus stattfinden.

00:32:17: Es gibt mittlerweile viele Auslöser wo man immer den Weg zu Falber findet, dort wird dann schon irgendwie geholfen.

00:32:24: Das führt aber auch zur Überforderung unserer Kräfte!

00:32:27: Und diese Überforderung müssen wir vermeiden, weil wir brauchen die Konzentration auf unsere Kernaufgaben.

00:32:33: Und ich denke das muss man schon sehr klar und sehr deutlich auch für die Zukunft der Bevölkerung erklären und eine klare Obgrenzung machen dass wir nicht für alles zuständig sind sondern hier schon ein ganz klares Einsatzorganisationen wie Schwerpunkte haben und auf die werden wir uns konzentrieren müssen.

00:32:48: Sie werden uns in der Zukunft enorm fordern.

00:32:50: Du hast selbst in einem Gespräch immer sinngemäß gesagt dass wir einen Fahrzeug bestellen können Menschen aber nicht.

00:32:56: Was müssen wir bei uns verändern, damit Menschen auch in zehn Jahren, in zwanzig Jahren noch bereit sind, einen erheblichen Teil ihrer Freizeit für die Feuerwehr zur Verfügung zu stellen?

00:33:07: Weil du hast dir vorher angesprochen, dass du erzeugt bist das unser System noch lange geben wird.

00:33:12: Ja ich bin davon überzeugt.

00:33:14: aber ja es ist eine durchaus auch eine Mammut Aufgabe für die Zukunft denn wir merken natürlich, dass sich die Gesellschaft verändert sich, die Bevölkerung verändert sich.

00:33:26: Wir haben viele Aspekte, die wir genauso daher berücksichtigen müssen.

00:33:30: Also wir sehen jetzt diese Babybummerjahrgänge, die jetzt alle in die Pension gehen heißt auch für uns dass diese Masse die jetzt in der Pension geht auch in der Feuerwehrpension sozusagen angekommen sind und zwar sich oft viele sehr rüstig sich auch weiterhin beteiligen.

00:33:46: aber trotzdem zu sagen sie sind im Reserverstand.

00:33:50: wir müssen schauen hier entsprechend auch neue Mitglieder gewinnen zu können.

00:33:55: In der Jugend machen wir das sehr stark.

00:33:57: Aber wir sehen, dass wir hier zu viele wiederum verlieren – vor allem von den Mädchen verlieren wir viel zu viele.

00:34:03: D.h.,

00:34:03: da muss ich ansetzen wie kann ich diese Bindung erzeugen und schauen, dass sie in der Organisation für uns verbleiben?

00:34:11: Dazu braucht es Rahmenbedingungen.

00:34:13: Es wird wahrscheinlich auch einiges an Flexibilität brauchen.

00:34:17: Wir haben gesehen im Jugendsymposium oder bei den Befragungen, dass natürlich für junge Menschen heute Wesentlicher Grund, warum man vielleicht Feuerwehr nicht mehr so ausüben kann.

00:34:27: Die Zeit ist ein kostbares Gut und mit Zeit und Freizeit wird auch anders umgegangen.

00:34:35: Und das ist von unserer Generation noch ganz anders zu beurteilen gewesen als wir es heute haben.

00:34:40: Und genau das muss man reagieren.

00:34:41: wie können die Angebote so machen?

00:34:43: Wie können die Rahmenbedingungen so fertigen dass sich auch junge Menschen drinnen finden mit ausreichender Zeit für die Feuerwehr, aber auch mit ausreichernder Zeit für ihre Themen.

00:34:52: Ob das mit ihren Freunden oder wie immer, vor allem man merkt Schuleausbildung vielleicht später Studium.

00:35:00: es sind viele Bereiche die sich verändert haben und die aber Auswirkungen auf unsere Organisation haben.

00:35:05: Das heißt wir werden da Flexibilitäten brauchen neue Angebote wie wir junge Menschen in der Organisation halten können vielleicht wenn sie gefestigt sind, dass man sich wirklich wieder gewinnen kann.

00:35:16: Dass dazwischen eine Pause einmal möglich ist und man aber nicht vergisst das man sie trotzdem in der Organisation behält, dass der Kontakt nicht abreißt.

00:35:25: Ich denke es sind schon sehr viele Dinge die wir beachten müssen bis hin also auch sehr gezielt auch Gespräche innerhalb der Fauben mit Mitgliedern, mit neuen Mitgliederen gibt.

00:35:35: wo sind die Schwerpunkte.

00:35:37: Denn allrounder wie man vielleicht früher kennengelernt hat er alles macht denn wir das vielleicht an immer geben und dass man konzentriert auch Aufgaben mehr verteilt.

00:35:46: also ich denke es ist ein großes Bokeh das wir verwenden werden müssen um das für die Zukunft fit zu machen.

00:35:53: Das ist sicher eine Herausforderung aber es wird uns gelingen weil wir ja sehen Organisation immer noch sehr, sehr attraktiv sind für junge Menschen aber auch für jene die vielleicht Querensteiger sind und sich noch engagieren möchten.

00:36:07: Bleiben wir noch ein bisschen bei der Resilienz unserer Mitglieder.

00:36:10: Rund neunundneinzig Prozent von unseren Feuerwehrmitgliedern in Österreich leisten ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich.

00:36:16: Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Ausbildungen Übungen Verwaltung Einsatzbereitschaft.

00:36:21: Wie viel kann man, deiner Meinung nach von einem freiwilligen Feuerwehrmitglied eigentlich noch verlangen?

00:36:27: Wo liegt die Grenze?

00:36:28: Ist sie vielleicht schon erreicht und ausgerätzt.

00:36:31: Ja wahrscheinlich wird es ein bisschen einen Unterschied machen.

00:36:34: Manche Feuerwehren werden durchaus an ihre Grenzen oder stoßen vielleicht schon an gewisse Grenzen.

00:36:39: Weil natürlich das Einsatzanforderungsprofil immer mehr wird, die Anforderungen an die Mannschaften auch natürlich mehr werden.

00:36:46: Die Bürokratie doch auch mehr hat!

00:36:48: Wir sehen uns ja immer mehr mit rechtlichen Rahmenbedingungen konfrontiert, die vieles am Ende des Tages auslösen – an Dokumentation und an Berichtspflichten und so.

00:37:00: Auch der Aufgabenbereich wird nicht weniger.

00:37:05: Ich denke, man muss mehr arbeitsteilig werden.

00:37:09: Delegieren ist nicht ein Zauberwort, sondern ein wesentliches Teil unserer Führungskräfte, dass wir hier viel arbeitesteiliger auch agieren.

00:37:18: Dass wir nicht alles an wenigen konzentrieren, sondern dass wir das breit aufteilen.

00:37:22: Dass man da Aufgabenförder wirklich verteilt auf mehrere Personen.

00:37:28: Man muss diese Entlastung sehr wohl schaffen also so, Sie alles aufbühren würde.

00:37:34: Das, glaube ich, macht keinen Sinn, sondern arbeitsteilig zu sein.

00:37:39: Da sind wir aber dann auch wieder ein bisschen bei den Rahmenbedingungen, die man hoffentlich auch entflechten kann – diese unterstützenden Tools, die vielleicht nutzen können mit IT-Systemen, vielleicht auch in der Zukunft die KI besser noch zu nutzen.

00:37:52: bei manche Bereiche gibt es schon Atommaßnahmen.

00:37:56: Aber man muss sehr genau darauf achten, weil Zeit einfach einen ganz anderen Stellenwert in der Gesellschaft bekommen hat als die Verleichterung vor wenigen Jahren.

00:38:06: Wir haben in unserem Gespräch darüber geredet, dass Politik Gemeinden und Feuerwehren tun müssen um unsere Mitglieder zukunftsfit zu machen.

00:38:14: Was können wir selbst tun?

00:38:16: Was kann jeder Einzelne von uns dazu beitragen damit unser freiwilliges System auch noch in Zukunft gut funktioniert?

00:38:21: Ja was kann der Einzelnen nicht beitrogen.

00:38:23: ich glaube Die Mitwirkung, dass sich engagieren und das Mittun, Höffen unterstützen ist glaube ich mir ganz wesentlich.

00:38:31: Unsere Organisation von dieser Zeitspende ist von dem getragen, dass wir diese Ehrenamtlichen in unseren Reihen haben die sich mit ihren Kompetenzen, mit ihren Fähigkeiten, mit ihrem Möglichkeiten einbringen.

00:38:43: Ich glaube es wesentlich ist, dass auch wir diese Potenziale weiterhin gut nutzen, dass man uns breit aufstellen, dass die Arbeitsteiligkeit da ist.

00:38:53: Aber vor allem ist es wichtig, dass wir nicht vergessen.

00:38:56: Wir müssen die Gemeinschaft leben und die Kameradschaft, die für uns so wichtig ist – das wesentliche Säule -, dass man auf das nicht vergisst.

00:39:05: Klar ist bei all dem was unseren Dienstbetrieb notwendig macht eine wesentliches Säuble dieses gemeinschaftliche, dieses Miteinander und auch diese Dinge, wie wir achten müssen, dass nicht nur überbordend nur mehr die reine Faubetätigkeit im Mittelpunkt steht Und das, warum man ja auch so fein begangen ist.

00:39:24: Dass man gesellschaftlich-gemeinschaftlich was macht, unternimmt und tut.

00:39:28: Das sollte er genauso seinen Platz finden.

00:39:30: also diese Ausgewogenheit sehe ich schon als ganzes wesentliches Element.

00:39:35: Zusammenhöffel zusammenwirken und die Losten verteilen glaube ich es ganz wichtig damit man nicht einzelne mit Überforderungen dann möglicherweise verliert Und das ist aus meiner Sicht der ganz wesentlicher Teil, dass man diese Aspekte zusammenführt.

00:39:51: Das ist für mich doch ein gutes Setting für Feuerwehr!

00:39:54: Wir sind ja jetzt gerade bei der dreienundsechzigsten Präsentiersitzung hier in Kuhstein.

00:39:59: Dem Zusammenhang die abschließende Frage an dich Robert, wenn du jeden österreichischen Feuerwehrmitglied für den nächsten zehn Jahre einen Gedanken auch von dieser Sitzung mitgeben würdest und vielleicht auch einem persönlichen, welcher wäre das?

00:40:11: Also ich denke – und das erlebe ich da auch so – wir erleben Durch diese Gemeinschaft, die wir jetzt haben, lasst sie viel bewegen.

00:40:19: Man merkt, wir haben hier heute nur einstimmige Beschlüsse fassen können bei all den Themen, die durchaus anspruchsvoll sind.

00:40:26: und mit dieser Gemeinsschaft lasst Sie was bewegen.

00:40:29: Und Gemeinsicht ist so für mich und dieses Kameradschaftliche ist trotzdem ein wesentlicher Sockel damit Fachliches gut funktionieren kann.

00:40:37: Das würden jeden mitgeben dass man darauf Wert legt das dieses Miteinander Ein Erfolgsgarant dafür ist, dass Einsätze gelingen aber auch unsere Organisation gut funktioniert.

00:40:48: Und das kann jeder einzelne ganz stark beeinflussen mit seinem Tun, mit seinem Reden und seiner Anwesenheit sich einbringen.

00:40:59: Da hat jeder für sich selber das Instrument in der Hand.

00:41:02: Das denke man ist ein wesentlicher Teil, dass wir uns auf das unbedingt schauen müssen.

00:41:09: Danke

00:41:09: fürs Gespräch Robert!

00:41:11: Vielen Dank für die Einladung, sehr gerne.

00:41:15: Gregor, ich finde mit diesen tollen Gedanken von Robert können wir diese Folge eigentlich ziemlich gut abschließen.

00:41:20: Gemeinschaft und Kameradschaft – das ist der Sockel, auf dem vieles andere erst funktionieren kann.

00:41:26: Irgendwie zieht sie genau das durch unsere heutige Folge.

00:41:29: Petar spricht über Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.

00:41:33: bei der richtigen Adresse arbeiten gleich mehrere große Organisationen zusammen Und Robert Meyers sagt ganz klar, auch innerhalb der Feuerwehr werden wir in Zukunft noch noch stärker zusammenarbeiten müssen.

00:41:46: Und damit sind wir wirklich am Ende von Folge siebzehn und gleichzeitig am Anfang unseres zweiten Jahres von Hochzuhl!

00:41:53: Deshalb wirklich nochmal ein großes Dank an alle die uns in diesem ersten Jahr begleitet haben.

00:41:58: An unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner – uns natürlich ganz besonders.

00:42:03: ja an euch, die ihr uns regelmäßig zuhört.

00:42:06: Wenn euch Hurchtour gefällt, dann erzählt es ruhig weiter das es uns gibt.

00:42:11: Und wenn ihr Themen habt von denen ihr meint die sollten wir ja uns einmal genauer anschauen, dann meldet euch bitte bei uns!

00:42:17: Denn eines ist sicher der Stoff wird uns auch im zweiten Jahr ganz bestimmt nicht ausgehen

00:42:22: und neugierig sind wir sowieso.

00:42:24: Also bleibt's gesund passt auf euch auf...

00:42:27: ...und vor allem Hurchtur

00:42:30: Die steilwischen

00:42:31: Feuerwehr Nachrichten

00:42:32: für dich

00:42:33: immer nah dran kurzweilig und informativ.

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