Huach zua – Folge 14: Generationen. Führung. Zukunft.
Shownotes
In dieser Folge hört ihr Eindrücke und Gespräche vom ÖBFV-Führungsseminar in Klagenfurt zum Thema „Führen über Generationen hinweg“. Mit dabei sind unter anderem Bundesfeuerwehrrat Klaus Tschabuschnig, Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Kisser, Mag.a Christiane Zenkl von Infineon Technologies Austria, Zukunftsforscher Klaus Kofler, ÖBFV-Präsident Robert Mayer und BAss. Thomas Brugger von der BF Innsbruck. Themen sind Generationenvielfalt, Führungsausbildung, Selbstführung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Erfahrungswissen, Fehlerkultur, Wissensweitergabe und die Frage, wie Feuerwehren auch in Zukunft attraktiv und handlungsfähig bleiben. Und am ende dann die Teilnehmer-Stimmen.
Die Stimmen
00:00 Intro 00:49 Einstieg: Führen über Generationen hinweg 01:58 Grundfrage des Seminars mit BFR Ing. Klaus Tschabuschnig 03:16 Generationen im Wandel mit BFI Martin Kisser 07:21 Führung in der Generationenvielfalt mit Mag.a Christiana Zenkl 08:14 Zukunft gestalten mit Zukunftsforscher Klaus Kofler 11:52 Generationenvielfalt auf Bundesebene mit ÖBFV-Präsident Robert Mayer 18:46 Erfahrungswissen wirksam nutzen mit BAss. Thomas Brugger 22:40 Fazit von Seminarleiter BFR Ing. Klaus Tschabuschnig 25:21 Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer 32:57 Zusammenfassung und Ausblick auf Folge 15 34:26 Outro
Zentrale Kernaussagen
Führung über Generationen hinweg beginnt mit Bewusstsein und Verständnis. Unterschiedliche Generationen haben unterschiedliche Erwartungen an Kommunikation, Motivation und Mitbestimmung.
Junge Mitglieder wollen Sinn, Wertstiftung und Einbindung. Wer sie langfristig halten will, muss Feuerwehr attraktiv, lebendig und kontinuierlich erlebbar machen.
Selbstführung ist eine Grundvoraussetzung für gute Menschenführung. Wer andere führen will, muss zuerst sich selbst reflektieren können.
Zukunftsfähige Feuerwehren brauchen Offenheit, kritisches Denken, Zuhören und die Fähigkeit, mit Unsicherheit und Komplexität umzugehen.
Erfahrungswissen darf nicht verloren gehen. Es muss aktiv weitergegeben werden, durch Fachsimpeln, Übungen, gemeinsames Arbeiten und eine offene Fehlerkultur.
Die Gastgeber
Gregor F. Waltl und Tom Meier
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„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten.
Transkript anzeigen
00:00:05: Die steigischen Feuerwehrnachrichten, für dich immer nah dran.
00:00:10: Kurzweilich und
00:00:11: informativ.
00:00:14: Das wesentliche Thema aus meiner Sicht ist einmal sensibilisiert zu sein.
00:00:18: Wer es sich selbst nicht führen kann,
00:00:20: kann auch andere
00:00:21: schwerführen.
00:00:22: In einer Welt die sich immer unsicherer vielschichtiger Komplexe darstellt...
00:00:26: Es ist oft schwierig, wenn ich sage, vielleicht noch ein Aktivität im Monat, dann wird es schwieriger an jemanden zu halten.
00:00:31: Dieses
00:00:32: Fachsimplen in der Feuerwehr danach am Einsatz zusammenstehen über den Einsatzreden das bringt sehr viel.
00:00:38: Wenn man das verstanden hat dass einfach Diversität und unterschiedliche Generationen normal sind und so wie sie sind auch normal sind.
00:00:47: ich glaube dann kann man sich gut annähern
00:00:49: Führen über Generationen hinweg, genau darum geht's heute in Hoch zu dem Feuerwehr Podcast.
00:00:55: Herzlich willkommen!
00:00:56: Ja keine Ansage oder lieber mitdiskutieren, Hierarchie oder Augenhöhe und nicht erst im Einsatz sondern im täglichen Miteinander?
00:01:04: Ich glaube du merkst es.
00:01:05: wir merken es im Alltag bei der Übung in der Sitzung bei Veranstaltungen.
00:01:09: die einen wollen klare Ansagen die anderen wollen einfach wissen warum.
00:01:13: Die einen schätzen vielleicht eher die Hierarchien die Anderen wollen eingebunden werden.
00:01:18: Darüber haben Mitte April in Klagenfurt einhundertzehn Führungskräfte aus sieben Landesfeuerwehrverbänden beim ÖBV-Führungsseminat diskutiert.
00:01:27: Zwei Tage lang echter Austausch, Input und Praxis mit viel Expertise aus der Feuerwehr, Wirtschaft und auch Zukunftsforschung – und vor allem mit vielen ehrlichen Rückmeldungen aus dem Feuerwehralltag!
00:01:39: Tom war dabei, hat's zugehört und viel nachgefragt.
00:01:42: Denn die wichtigsten Erkenntnisse für unsere eure tägliche Feuerwehrarbeit wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten!
00:01:48: Denn dabei geht es schlicht und ergreifend ganz einfach um die Zukunft unserer Feuerviren.
00:01:58: Hallo zusammen bevor sie jetzt tatsächlich nach Klagen fährt und ab in die einzelnen Vorträge geht steht eine Grundfrage im Raum Was ist im Moment eigentlich die größte Herausforderung?
00:02:08: wenn es um Führung über Generationen hinweggeht.
00:02:11: Diese Frage habe ich an Seminarleiter und Moderator Bundesfeuerberat Klaus Schaboschnick gerichtet.
00:02:18: Klaus, welche Herausforderungen siehst du aktuell in der Führungs- über Generationenhinn weg?
00:02:24: Dass er jetzt das Thema, das Leitthema des ÖBV-Führungseminars ist.
00:02:29: Das wesentliche Thema aus meiner Sicht ist einmal sensibilisiert zu sein, dass wir Verständnis entwickeln wie dicken Generationen wo sind Parameter?
00:02:37: wie Generationen, wenn man so möchte funktionieren um auch auf Basis von diesem Know-how besser zu verstehen warum die Verhaltensweisen in der Generation X halt anders sind als wir in einer Generation Alpha.
00:02:52: und das Erwecken gegenseitigen Verständnis ist dafür.
00:02:55: Sensibilisierung
00:02:56: verstehen sich überhaupt einmal bewusst machen, dass unterschiedliche Generationen unterschiedlich dicken.
00:03:02: Und genau mit diesem Zugang startet dann auch der Eröffnungsvortrag Generationen im Wandel.
00:03:08: wer denkt und handelt wie von Bezirksfeuerweinspektor Martin Kieser aus Vorarlberg, der bei diesem Seminar auch der Chromotorator gewesen ist.
00:03:17: Martin Kießer beziext Feuerwehnspektor.
00:03:19: du warst der Eröffnungsreferent.
00:03:21: meine erste Frage an dich Wie unterscheiden sich die Generationen aktuell im Feuerwehrdienst?
00:03:26: Wir haben hier eine sehr heterogene Generationenwelt, nämlich wir als heutige Führungskräfte in der Generation X überspannen vier Generationen.
00:03:37: Nämlich schon bis zur Generation Alpha also praktisch von über sechzigjährigen bis hinunter zu die sechzehnjährigen.
00:03:44: Vier Generationen gleichzeitig in einem System.
00:03:47: Da ist fast klar das nicht alle dieselben Erwartungen an Führungs-Kommunikation und Zusammenarbeit haben werden.
00:03:54: Und wo entstehen aus deiner Sicht die größten Konflikte?
00:03:58: Ja, die größte Konflichte bestehen darin dass die vorhanden ganz jungen Generationen anders aufgewachsen sind und zwar viel mehr anders das wie wir Generationen die schon vorhin und da waren.
00:04:08: Das unterscheidet sich meiner Meinung nach ganz speziell in der Kommunikation In der Digitalisierung In der Selbstbestimmungsmöglichkeit und vor allem auch in der Wertstiftung.
00:04:19: Ich möchte was tun, dass Wert stiftet.
00:04:22: und wenn ich auch gleich einen Merkmal angeben kann ganz viele aus der Generationszeit sagen uns sie wollen Projektbasiert aber auch sehr mitbestimmt arbeiten.
00:04:32: Sinn- und Wertstiftung im Tun Mitbestimmung.
00:04:35: Projektbassiertes Arbeiten das sind Begriffe die man in Feuerwehrhaus vielleicht nicht jeden Tag zu hören bekommt Aber Sie beschreiben es sehr genau was viele von uns tagtäglich beobachten Und daraus ergibt sich fast automatisch die nächste Frage.
00:04:49: Welche Führungsfehler passieren häufig im Umgang mit jungen Mitgliedern?
00:04:54: Das kann man vielleicht zusammenfassen, es geht immer um die Kommunikation Wenn man nicht aufeinander zugeht und nicht merkt dass man miteinander reden muss und auf die Bedürfnisse der anderen Generation eingeht und auch sich einlässt.
00:05:07: das ist glaube ich der größte Fehler.
00:05:09: wenn man das verstanden hat.
00:05:12: Diversität und unterschiedliche Generationen normal sind.
00:05:16: Und so wie sie sind auch normal sind, ich glaube dann kann man sich gut annähern – und man kann es verstehen!
00:05:22: Natürlich spielt heute auch das Thema Digitalisierung mit hinein nicht das Nebenthema sondern direkt im Führungsalltag Wir haben heute über künstliche Intelligenz- und Digitalisierung auch schon gesprochen oder im Rahmen dieses Führungsemenars.
00:05:34: welche Rolle spielen Digitalisierung und Künstlicheintelligenz in dem Bereich von Generationenmix?
00:05:42: Sie spielen eine sehr große Rolle.
00:05:43: Wir sind noch aufgewachsen mit Lehrbüchern, mit Lehrbehelfen in Papierform und mit sehr analoger Ausbildung die Generation Alpha, die jetzt kommt.
00:05:55: Das ist die erste Generation, die komplett digital aufwächst.
00:05:58: Wissen ist heute überall verfügbar, überall niederschwellig und einfach verfügba.
00:06:03: Und wir müssen einfach akzeptieren dass sich Leute wenn sie ein Interesse haben, sich die Informationen beschaffen.
00:06:09: Zeitlich muss diese Information aber auch kurz gefasst sein und nicht mehr in einem Buch mit vierhundert Zeiten, sondern knapp bemessen so dass sie dem Ziel das ich herausfinden will dienen kann.
00:06:21: Und
00:06:21: am Ende geht es eigentlich immer konkret um die eine Frage was heißt das Konkret für Führungskräfte an den Feuerwandrausen?
00:06:26: Ein wichtiger Output von diesem Führungsseminar ist ja auch Tipps und Tricks für Fährungskäfte im Ortsfeuerwerden zu übermitteln oder zu überbringen.
00:06:36: dein wichtigster Tip für Führungskräfte auf Basis einer Ortsfeuerwehr?
00:06:40: Ja, das was ich in meinem Eingangsvortrag gesagt habe.
00:06:45: Wir müssen erkennen dass wir unterschiedlich ticken und es liegt nicht an den jungen Generationen sich an uns anzupassen sondern wir müssen verstehen wie die Generation zu motivieren sind wir mit ihnen kommunizieren müssen und daran liegt glaube auch der große Schlüssel.
00:07:00: Ich kann nicht mehr automatisch in der OrtsFeuerwehr Sachen verlangen meine Entscheidung auf die Erwartung, auf die Zielsetzungen der Jungen und das geht nur wenn wir auch versuchen den neuen Generationen aktiv in Entscheidungsprozesse mit einzubinden.
00:07:16: Ein starker Auftakt und einer der den Rahmen für alles weitere gesetzt hat.
00:07:21: nach dem Feuerwehrblick kommt eine Gruppenarbeit dann ein Blick von außen aus der Wirtschaft.
00:07:26: Frau Magistra Christiana Zenkel, HR-Chefin von Infineon Technologies Österreich hat zum Thema Führung in der Generation an Vielfalt einen Blick aus der Wirtschaft referiert und manchmal reicht ein einziger Satz um etwas sehr Wesenliches auf den Punkt zu bringen.
00:07:42: Aus Ihrer Sicht was ist im Bereich führen wichtig?
00:07:46: Aus meiner Sicht beginnt Führungen bei sich selbst und deswegen bin ich überzeugt wer es sich selbst nicht führen kann kann auch andere schwer führen.
00:07:56: Deswegen finde ich das eines der wichtigsten Führungsprinzipien, die ich aus einer HIV-Aspektive nur dreimal unterstreichen
00:08:03: kann.
00:08:04: Selbstführung – Das ist ein Motiv, dass mehrmals auftaucht und mit diesem Gedanken geht der Seminar dann einen Schritt weiter in Richtung Zukunft.
00:08:14: Zukunftsforscher Klaus Kohfler bringt mit seinen Embolsen zum Thema Wer die Zukunft schaffen will soll sie zuerst kennen den Zukunftsblick in das Seminar hinein Und erste Frage ist fast schon Das Leitmotiv seines Ganzen Vortrags.
00:08:28: Ich habe jetzt Klaus Koffer bei mir zum Gast, der über das Thema Zukunft sprechen wird im Rahmen der Führungsseminare.
00:08:36: Was bedeutet Zukunft?
00:08:38: Keinen an bevor man sich gestaltet!
00:08:40: Das ist ja eine gute Frage.
00:08:43: Wir können Zukunft nur gestalten, wenn wir sie kennen.
00:08:45: Sonst gestalten wir im Prinzip in den luftleeren Raum rein und darum ist es so wahnsinnig wichtig dass wir die Zukunft einfach kennenlernen.
00:08:53: Dass wir uns mit all den Möglichkeiten sowohl den Dingen nicht so gerne haben als auch die Dinge die wir uns wünschen auseinandersetzen.
00:09:02: Dem schließt natürlich die Frage an wie kann sich eine Organisationsmitte Feuerwehr zukunftssicher aufstellen?
00:09:08: Zum einen ist die Feuerwehr eine Zukunftsorganisation, denn sie bewegt sich ja immer irgendwo in ein Zukunftsraum rein.
00:09:16: Sie kennen ja selten die Gegebenheiten komplett und in der Tiefe, die sich vorfinden.
00:09:26: Das heißt, die Feuerwehren sind eigentlich eine Zukunft-Organisation weil sie sich eben genau auf diese Unsicheren und Unplanbarkeiten vorbereiten muss.
00:09:35: Und damit hat sie natürlich schon einen großen Vorsprung, allerdings wenn man darüber hinausblickt und schaut was dann wirklich dazu kommen kann, dann wird es natürlich spannend weil dann kommt man natürlich in ganz andere Dimensionen rein und dann kommen wir vielleicht mit einem Blick oder dann lassen wir im Wesentlichen vielleicht auch ein Blick entstehen der weit über diese Dinge hinausgeht die wir heute mit der Feuerwehr verbinden.
00:09:59: Zukunft heißt also nicht nur neue Technik oder neue Risiken, sondern auch eine andere Art zu führen.
00:10:05: Wie wird sich Führung generell in den nächsten Jahren verändern?
00:10:08: Was sind so die Trends?
00:10:10: Ja ich
00:10:11: glaube Führungen werden ganz stark im Bereich stattfinden wo wir uns eigentlich eingestehen müssen und lernen müssen in unsicheren Unplanbarkeiten zu führen und das sind ganz neue Herausforderungen.
00:10:26: Wir kennen vielleicht auch gewisse Dinge nicht, es ist einfach der Komplexität und der Fehlschichtigkeit geschuldet.
00:10:33: Das werden neue Herausforderung die wir lernen müssen ja.
00:10:36: Welche Fähigkeiten oder Skills brauchen Führungskräfte von morgen unbedingt?
00:10:41: Ich glaube wir müssen lernen zuzuhören, wir müssen Lernen kritisch zu denken ,wir müssen lernen mit der Komlexität umzugehen, vielleicht auch die Beidhändigkeit zu praktizieren, damit meine ich auf der einen Seite das zu verwalten und weiterzugestalten.
00:11:00: Das wir kennen, dass uns erdet und auf der anderen Seite offen sein für neue Angehensweisen, für neue
00:11:08: Überlegungen.".
00:11:09: Und dann kommt noch eine sehr, sehr klare Warnung von ihm.
00:11:12: Abschließende Frage – wo bestehen die größten Risiken wenn man sich nicht weiterentwickelt?
00:11:17: In dieser Zeit oder in dieser Welt?
00:11:20: einfach gesagt das Stillstand, aber ich glaube Stillstand heißt eigentlich Untergang.
00:11:26: Wir sind gefordert.
00:11:28: in einer Welt die sich immer unsicherer vielschichtiger Komplexe darstellt geht es eigentlich nur indem wir uns kontinuierlich weiterentwickeln sowohl im Großen als auch im Kleinen.
00:11:38: ansonsten wird mit der Zukunft eine Herausforderung.
00:11:42: Und mit diesem Zukunftsblick kommt der Seminar zurück auf einen Ankehrenbereich der Feuerwehr.
00:11:48: Erfahrung, Wissen und das was wir daraus machen!
00:11:51: Mit dem Gespräch mit Feuerwehrpräsident Robert Meier richtet sich der Blick nun auf die Bundesäbene und auch hier zeigt sich sehr schnell dass das Thema Generationen nicht irgendwo am Rand mitläuft.
00:12:03: Es ist schön jetzt den Präsidenten des österreichischen Bundesfeuerwehrverwandten das ein Mikrofon zu haben.
00:12:08: Robert meier du Was dir auch bei allen Dreiführungseminaren dabei so, wie jetzt auch in Klagenfurt.
00:12:14: meine erste Frage an dich.
00:12:16: Welche Rolle spielt Generationen Vielfalt auf Bundesebene?
00:12:21: Ich glaube sie spielt auf jeder Ebene eine bedeutende Rolle.
00:12:25: Wir haben Führungskräfte auch Dorf-Ebenen und auch Generationenübergreffend hat auch auf Bundeshebene genauso die selbst Herausforderungen aus meiner Sicht.
00:12:34: Andererseits sind wir auch jene die mitgestalten Rahmen zu gestalten Und daher sehe ich auch die Rolle im Bundesverband sehr gleich und ähnlich.
00:12:42: Wir müssen uns mit den Themen auseinandersetzen, haben auf der anderen Seite die Herausforderungen vor uns in den eigenen Reihen zu schauen.
00:12:50: wie gehen wir da?
00:12:51: Mit den Generationen – auch in unseren Gremien um.
00:12:55: Ich denke es sieht sich in jede Ebene gleicher aus.
00:12:58: Wie wichtig ist eigentlich Führungsausbildung für Funktionäre?
00:13:01: Ohne Ausbildung geht's gar nicht!
00:13:03: Also Ausbildung und fundierte Ausbildung sind essentiell bedeutend Bei aller Wichtigkeit unserer Technik und der Taktik, aber es braucht wirklich die Ausbildung primär.
00:13:14: Eine gute und fundierte Ausbildung und natürlich im Führungskräftebereich einmal mehr bedeutend weil dort auch sehr viel Verantwortung liegt.
00:13:20: Und dann die große Frage wie hält man junge Menschen in der Organisation?
00:13:24: Wie meinst du kann man jungen Menschen langfristig für das Feuerwehrwesen begeistern?
00:13:29: Das ist eine spannende Frage und fast ein bisschen eine Frage mit einer Klauskugel.
00:13:35: Wann ich es alles wüsste, dann war er wahrscheinlich der Mastermind.
00:13:38: Was aber nicht dies, die glaube ich... Es wird viele Anstrengungen dazu brauchen, die Organisation attraktiv zu halten.
00:13:45: Wir sind das aktuell, aber wenn man nach vorne schaut wie können wir Menschen an die Organisation binden?
00:13:51: Dann denken wir uns an mehrere Aspekte natürlich die Gemeinschaft und unsere Werte, die durchaus eine Bedeutung haben.
00:13:58: ist es auch darum zu schauen Attraktivität schaffen, weil ich habe nicht jeden Tag einen Einsatz.
00:14:04: Ich brauche aber trotzdem etwas wo ich die Mitglieder an die Organisation binde.
00:14:08: Da haben wir viele Angebote.
00:14:09: da ist das Bewerbswesen, etwas Leistungsprüfungen, etwas... Das sind viele Möglichkeiten wie man vorher auch permanent sozusagen am Kochen hält und das ist aus meiner Sicht wichtig.
00:14:20: Wir leben heute Generationenübergreifend im Wahrheit und ich glaube es ist etwas Wichtiges dass wir auch weiterhin darauf setzen.
00:14:26: wenn wir gewinnen beides Wir gewinnen auf der einen Seite die Erfahrungen, wir gewinnen aber auf der anderen Seite die Neuerungen und ich glaube auch da ist dieser Zusammenhalt dann umso besser.
00:14:36: Also es wird noch viele Anstrengungen brauchen weil die Herausforderung für junge Menschen immer schwieriger werden also mit schulischer Ausbildungsstudium weil sie sind gerade in der Zeit ob sechzehn im Aktivstand der Eintritt dann in das aktive Feuerwehrwesen so viel Eindrücke.
00:14:52: aber diese Eindrücke die sie haben und vor allem die Herausforderungen, schulischen Natur, privater Natur, was auch immer.
00:14:58: Die müssen wir mitbegleiten damit wir sie da nicht verlieren.
00:15:01: Und halten heißt wichtige Maßnahmen zu setzen und es ist oft schwierig, wenn ich sage vielleicht noch eine Aktivität im Monat dann wird es schwieriger an jemandem zu halten.
00:15:11: das muss man schon schauen dass man kontinuierlich die Leute bei der Stamme hält.
00:15:16: Wenn man ihn fragt was er einer jungen Führungskraft mitgeben würde kommt wieder derselben Kern zurück.
00:15:22: Wir beide kennen der Generation X, also Generation X an.
00:15:26: Was würdest du einer Führungskraft aus der Generation Alpha mitgeben wollen?
00:15:34: Immer den Menschen im Mittelpunkt halten.
00:15:36: Das Wesentlichste für uns ist dass wir aufeinander zugehen und wirklich als Mensch im Mittelpunkt wird es ja oft einfach nur so erwähnt.
00:15:44: aber das ist das Essenzielle, das Gespräch, das persönliche Diese Werte, die dahinterstehen.
00:15:50: das sehe ich schon so dass sie einfach Bedeutung haben weil unsere Organisation von dem lebt.
00:15:56: Auf der einen Seite wir stehen für den Menschen ein, weil wie ihnen helfen dann wenn es eng wird andererseits ist der Mensch in der Organisation bedeutend und darauf zu achten ist glaube ich ein hohes Gut, was man es macht und kann und das sehe auch als wichtig für die Zukunft bei aller Notwendigkeit auch Digitalisierung und anderen Zugängen.
00:16:15: aber Man muss sich gegenseitig noch spüren und man muss gegenseiteg trotzdem als sie noch aufeinander zugehen.
00:16:23: Und reden miteinander, das ist trotzdem wichtig.
00:16:25: also das meiner Sicht ist bedeutend und würde jemanden mitgeben der neuen Führungen in Führungsebenen einsteigt.
00:16:33: Ich wäre kein guter Host wenn ich dir nicht diese Frage stellen würde welche strategischen Themen stehen aktuell im ÖBV im Fokus?
00:16:41: Ja, strategisch stehen einige Dinge an.
00:16:43: Wir entwickeln gerade eine Strategie im Katastrophenschutz.
00:16:47: Es geht um Positionierung und Rollen ganz klar und damit leiten sich dann aber trotzdem mehrere Bereiche dann ab also wie wir verschiedenste Bereiche organisieren wollen.
00:16:57: Wir haben das Fähigkeitsmanagement in der finalen Runde
00:17:00: d.h.,
00:17:01: wir haben uns österreichweit gleich organisiert, wie unsere internationalen und nationalen Einheiten aufgestellt sind.
00:17:08: Insbesondere national, dass man immer vom selben Rett was heißt ein Pumpenzug in Oberösterreich?
00:17:14: Was heißt den Pumpenzuge in Niederösterreich oder in der Steiermark oder einem anderen Bundesland?
00:17:18: also hier die Fähigkeiten klar zu definieren.
00:17:20: beispielsweise Wir arbeiten ganz stark im Vorkurschuss freiwillige Feuerwehren geht es darum eben Wie können wir halten?
00:17:27: Wie können in der Organisation weiterhin begeistern und sie da, in die Organisation zu begleiten.
00:17:33: Da ist auf Hochschuss freiwillige Feuerwehren, die jetzt ja ganz intensiv dabei.
00:17:37: Wir setzen um das Kind- und Jungschutzkonzept im Bereich der Feuerwehr Jugend und für junge Erwachsenen in unserer Organisation.
00:17:43: Wir haben weit über dreißig Tausende unseren Feuerwehnen und da haben wir eine hohe Verantwortung.
00:17:50: daher auch hier ein wichtiger Meilenstände passiert im vorigen Jahr noch Ja und wir arbeiten weiter an gemeinsamen Ausbildungsformaten in der ÖFCAD, in unserer Akademie die wir gegründet haben.
00:18:02: Die hohen Zulauf mittlerweile hat in den verschiedenen Ausbildungsebenen schaut das wollen wir weiterentwickeln, weitertragen und hat dann starke Verbindungen auch mit den bereits angesprochenen Strategien.
00:18:13: natürlich ob dies im Katastrophenschutz ist oder ob es in der Storbsarbeit ist also all das wird sich da drinnen ebenfalls wiederfinden.
00:18:21: Ja, das war ein kurzer Splitter über einige durchaus große Projekte die so im Laufen sind und vieles andere mehr.
00:18:28: Es bemühen sich unendlich viele in den verschiedensten Gremien des Bundesfeuwerverbandes wo ich sehr dankbar bin weil wirklich viel es sich bewegt und toll bewegt.
00:18:39: Das ist etwas Schönes weil es geht um das Feuerwehrwesen in ganz Österreich.
00:18:42: Herzlichen Dank für das Gespräch Robert!
00:18:44: Herzlichen Danke fürs Gespräch auch!
00:18:46: Der Mensch im Mittelpunkt, Gespräch, persönlicher Zugang und genau dort setzt auch der letzte große Fachblock des Seminars an.
00:18:55: Brandassistent Thomas Brucker von Berufsfeuerwehr Innsbruck nimmt sich eines Themas an das wahrscheinlich jede Feuerwehr sofort versteht.
00:19:03: Erfahrungswissen und wie wir es wirksam nutzen können.
00:19:06: Bei mir jetzt Thomas Bucker vom Berufs-Feuerwehr Innensbruck, der beim ÖBV Führungsseminar zum Thema Erfahrungswissens spricht.
00:19:15: Was bedeutet eigentlich Erfahrungswissen?
00:19:17: Wirksam nutzen konkret in der Feuerwehr.
00:19:21: Das ist eine ganz spannende Frage, mit der ich mich beschäftigt habe.
00:19:24: Stellen Sie sich vor, sie fahren zu einem Tiefgaragenbrand.
00:19:27: Sie sehen, dass überall Rauch rauskommt.
00:19:29: Es stehen Personen am Balkon.
00:19:31: und jetzt frage ich Sie wie entscheiden Sie?
00:19:34: Entscheiden Sie aufgrund von Faktenwissen, aufgrund theoretischen Wissen oder nehmen Sie ein Bauchgefühl und leiten die ersten Maßnahmen aufgrund Ihrer Erfahrung ab?
00:19:44: Und das Thema wird uns in Zukunft begleiten und ich glaube, wir müssen Erfahrungen nutzen.
00:19:50: Es ist ja nicht immer das was die alten Unteranführungszeichen gemacht haben schlecht sondern wir sollten von diesen Erfahrungen profitieren.
00:19:58: Die Fragestellung für den ÖBV-Führungsseminar ist eine ganz tolle, die uns ja in Zukunft begleiten wird.
00:20:05: Erfahrung ist also nicht einfach etwas, dass man hat, sondern etwas, das wirkt.
00:20:10: gemacht werden muss.
00:20:12: Das bringt mich zur Frage, welche Rolle spielen Führungskräfte beim Wissensmanagement eigentlich ganz generell?
00:20:17: Im Rahmen von meiner Offiziersausbildung habe ich gelernt dass das die Weitergabe von Wissen über Generationen ganz wichtig ist und so macht es meiner Meinung nach die Berufsvorheber ganz gut.
00:20:29: Da sitzt ein erfahrener Anzer oder Gruppenkomminent am Fahrzeug und ein junger kann von den Erfahrungen profitieren weil er ihn einfach im Einsatz mitnimmt und dieses klassische Learning by doing oder Training on the job, wie man es auch nennt, hilft dabei einfach dieses Wissen weiterzugeben.
00:20:46: Und trotzdem geht Wissen verloren?
00:20:48: Geht eigentlich viel Wissen im Alltag verloren und wenn ja warum?
00:20:52: Man muss jetzt ein bisschen schmunzeln weil ich da an die Medienlandschaft denke.
00:20:59: Wir brasseln so viele Informationen auf uns Menschen ein.
00:21:02: wir haben soziale Medien Zugang zu Informationen, die wir filtern müssen.
00:21:09: Und ich glaube das der Faktor Mensch eine wesentliche Rolle spielt.
00:21:12: man kann nicht alles wissen Man weiß aber wo man nachschauen kann.
00:21:16: Das kennt man nur so aus der Schule.
00:21:17: wenn man nicht gut gelernt hat Dann hat man ein Albus wo man auch schauen kann.
00:21:22: Ja Wissen geht verloren und Wissen muss erhalten bleiben.
00:21:25: Und wie gibt man Wissen weiter sodass es wirklich ankommt?
00:21:28: Welche sind eigentlich ganz praktikable Methode wirklich funktionieren um Wissen weiterhin zu geben
00:21:33: Was wir gemerkt haben oder was auch ein Ergebnis meiner Studie war, dieses fachsimplen Inderfeuerwert dann nach dem Einsatz zusammenstehen über den Einsatz reden.
00:21:42: Das bringt sehr viel und auch das Übungssetting muss man sich anschauen weil wir üben immer einen großen Maßstab.
00:21:48: Wir haben riesige Übungen wo es um Gebäudeprende geht.
00:21:52: gleichzeitig passiert der Verkehrsunfall.
00:21:54: aber faktisch ist in einer kleinen Gruppe miteinander zu interagieren und alt und jung wieder zusammenzubringen.
00:22:01: Und wenn wir das in einem ersten, ganz einfachen Schritt übersetzen, bedeutet er das.
00:22:05: Abschließende Frage weiß ich auch, ob es Benefit für die Ortsfeuerwehr geht und was ist ein einfacherer Schritt für jede Feuerwehr um Wissen zu bewahren und weiterzugeben?
00:22:13: Die Kenntnis darüber, dass unsere Generationen unterschiedlich dicken.
00:22:17: Das heißt so wie das früher war unserer älteren Führungskräfte, die seien anders aufgewachsen als die jungen Führungskräfte.
00:22:24: So fehlt oft das Verständnis zwischen jung und alt.
00:22:27: dass diese Brücke wieder schlägt und der Verständnis aufbauen kann, hilft es sehr wohl und sehr schnell.
00:22:34: Dass diese Wissensvermittlung wieder besser
00:22:35: funktioniert.".
00:22:36: Und damit schließt sich der Kreis zum Start dieses Seminars.
00:22:40: verstehen, Brückenschlagen nicht nur wissen weitergeben sondern auch die Menschen dahinter verstehen.
00:22:45: Zum Ende des Seminars zieht Seminarleiter Klaus Schabuschnik persönlich Bilanz.
00:22:51: Herr Bundesfeuerberat wir sind nahe zum Ende des Führungsseminars angekommen.
00:22:55: was ist so dein persönliches Fazit?
00:22:57: Mein persönliches Fazit ist, dass Sensibilisierung zum Thema gelungen ist.
00:23:03: Dass wir unsere Perspektive gemeinsam erweitert haben durch spannende auch durchwegs polarisierende externe Inputs
00:23:15: und
00:23:15: dass wir das Feuerwehrwesen auch mit dieser Facette nachhaltig weiterentwickeln werden mit den verdichteten Erkenntnissen aus diesem Dreiführungsseminal.
00:23:25: Und die Frage ist natürlich sofort, wie geht das jetzt weiter?
00:23:28: Nach dem Führungsseminat ist vor dem Fährungs-Seminar.
00:23:31: es gibt natürlich Gedankenideen.
00:23:33: Ich werde jetzt einmal das Feedback abarbeiten und dann schön langsam zu einer Mähnungsbildung kommen und gegen Ende des Jahres eine Entscheidung treffen.
00:23:43: Also ich denke mal dass das sehr gut ausfallen wird als Feedbackshop von den Stimmen, die jetzt eingefangen haben.
00:23:49: Ist das ein bisschen beruhigend?
00:23:51: Natürlich!
00:23:52: Das ist beruhigend, warum.
00:23:54: Das Ziel vom Referatsleiter ist, dass man den Führungskräften und das Warnet-Reyhundert an der Zahl etwas mitgibt.
00:24:01: Dass sie sagen am Ende des Tages okay die zwei Tage Führungsseminar waren was wert.
00:24:05: ich habe was dazu gelernt.
00:24:06: Ich habe mich reflektiert aber auch Kameradschaft gelebt und deswegen ist es natürlich beruhigernd und es freut mich Wenn es so ist.
00:24:15: und wenn das so ankommt, dann ist natürlich auch wieder Motivation für den Jahr im Jahr.
00:24:20: Es bleibt
00:24:20: jetzt eigentlich nur zu hoffen dass das was die Erkenntnisse der Führungskräfte von da war und auch bei den anderen Standorten was war, dann direkt in die Ortsfeuer werden weitergeleitet wird?
00:24:30: Das ist ein möglicher Kanal.
00:24:32: aber wie wir auch in diesem Seminar gelernt haben ist das ein mögliches Kanal.
00:24:37: Ich denke schon dass wir das im ÖV-Präsidium bewerten werden.
00:24:41: Was lernen wir daraus?
00:24:42: welche Maßnahmen sind vielleicht auf oberster Ebene notwendig.
00:24:47: Das könnten verstärkte Ausbildungsmaßnahmen sein, das könnten auch Webinare sein um nachhaltig zu wirken und über verschiedene Kanäle möglichst viele Personen und Führungskrifte zu erreichen.
00:24:59: Und einer davon ist natürlich – und das würde ich mir auch wünschen – Informationsweitergabe vielleicht mit den Erkenntnissen dieses Seminars.
00:25:07: Wir nutzen ja einen weiteren Kanal, den wir zur Verfügung haben in dem In Hochzuhr sehr intensiv darüber berichten.
00:25:14: Das freut mich sehr, das ist eine tolle Plattform und ich wünsche, dass es sich weiter so gut entwickelt.
00:25:19: Danke vielmals!
00:25:21: Und damit endet der offizielle Teil.
00:25:23: aber der vielleicht stärkste Teil kommt jetzt die Stimmen jener, die dabei waren.
00:25:28: und genau mit diesen Stimmen soll dieser Beitrag jetzt doch enden.
00:25:31: Was nimmst du dir persönlich von diesem Führungsseminar mit?
00:25:35: Also ich glaube, dass wir heute
00:25:37: die Führungsäbene so geht's von Österreich
00:25:40: vom österreichisch-bundesfeierverband wirklich sehr viel mitnehmen
00:25:42: können.
00:25:43: Wir haben da alle Vorträge gehabt,
00:25:45: wir können das draußen in der Praxis sicherlich sehr gut umsetzen und umsetzten für unsere Feuerwehnen in Kärnten oder in Österreich.
00:25:53: Persönlich bin ich mit.
00:25:54: Die Vorträgen waren sehr gut
00:25:57: und die werde ich probieren,
00:25:58: dass auch umzusetzen.
00:26:00: Wir arbeiten mit
00:26:01: der Jugend sehr eng zusammen
00:26:04: aber
00:26:05: gewisse Sachen nimmt man sicher mit
00:26:07: nach Hause und wird es
00:26:08: auch weitergeben.
00:26:10: für jeden Fall ganz viel Austausch mit unterschiedlichen Führungskräften, unterschiedlicher Generationen und ich glaube aus jeder Generation kann man sich gewisse Anhaltspunkte mittenheimern.
00:26:21: Es geht halt darum so wie wir am ersten Tag bei dem Vortrag schon gehört haben dass man diese Generationen dann untereinander oder in der Mannschaft verbindet.
00:26:30: Also für mich ist ein persönliches Désumé das in dem Seminar super aufgezeigt wurde die Generationen, Situation in der Feierwehr.
00:26:40: Diese Breite, die wir da abbilden auch wirklich das tägliche Geschäft beeinflussen kann aber wie man auch aktiv gestalten kann mit dem Wissen dass wir dort mitnehmen bei dem Seminar.
00:26:48: Hat es ein persönliches Aha-Erlebnis oder Schlüsselerlebnisse gegeben?
00:26:52: Für mich hat es ein paar Schlüssel Erlebnisses gegeben und zwar Dort auch vor allem, wo man sich selber einordnen beginnt in die Generationen.
00:27:00: In den Vorgehensweisen und in den Handlungsweisen aber auch vor allen Dingen dort, wenn es dann darum geht wie kann ich eigentlich Jüngere erreichen?
00:27:06: Und vor allem wo erreichen wir das jetzt nicht?
00:27:08: Das waren sicher die wesentlichen Schlüsselerlebnisse.
00:27:11: ja Wir haben im jetzigen Schlussbeitrag sehr viel über das Thema Fehlerkultur gehört.
00:27:16: Wie siehst du das?
00:27:17: So wie es Hauchtaar Thomas Brucker, den ist schon sehr lange kein und war sehr lang über dieses Thema auch schon diskutieren in der Feuerwehr.
00:27:24: Der Fehler, wir kennen das zum Beispiel aus dem Bewerbswesen ist etwas Negatives.
00:27:27: Aber wir müssen das umdrehen können und aus den Fehlern lernen.
00:27:31: Und es ist ein wichtiger Schritt, dass wir überhaupt weiterkommen in der Feuerwehr.
00:27:34: Wir brauchen das!
00:27:36: Das müssen wir machen und da haben wir noch viel Verbesserungspotenzial.
00:27:39: Also kein Erfahrungswissen oder Fehlerkultur?
00:27:42: Erfahrungen, Erfahrungslernen basiert durch Fehlermachen.
00:27:47: Diese Fehler müssen auf die einen Seite zulassen.
00:27:49: natürlich dort wo Menschenleben gefährden geht das nicht aber Den ganzen Tag fehler aus denen lernen wir, über dem jetzt man offen rennt.
00:27:57: Da braucht sich keiner schenieren sondern den müssen wir hernehmen und als Organisation lernen.
00:28:01: aber da brauchen wir ein Prozess und wir brauchen auch die Einstellung dazu dass wir das tun.
00:28:05: und das ist ja besonders wichtiges Thema und mit dem müssen wir uns mehr widmen.
00:28:10: Herr Landers Feuerwehrinspektor!
00:28:11: Als ehemaliger Abschnittsfeuerwehrkommandant was ist so dein persönliches Resümee von diesen beiden Tagen?
00:28:17: Also mein persönliches
00:28:18: résumé
00:28:20: vor allem die Erkenntnis, dass man als ehemalige Führungskraft
00:28:24: einer
00:28:25: Babybummer-Generation grundsätzlich mit Personen zu tun hat.
00:28:28: Die nachfolgenden Generationen angehören das es dadurch andere Methoden
00:28:34: des
00:28:35: Wissens, des Lernens und auch der Sprache gibt und dass man sich das erst einmal bewusst sein muss damit hier keine Konflikte in der Führungen stehen.
00:28:43: Was ist dein persönliches AHA Schlüsselerlebnis gewesen?
00:28:47: Mein persönliches Aha
00:28:49: Erlebnis
00:28:50: war jetzt
00:28:51: der selben gehörte Vortrag
00:28:53: vom Thomas Brucker, der ganz klar darstellt dass wir uns in der
00:29:00: Feuerwehr oft
00:29:01: anders einschätzen als wie wir tatsächlich wahrgenommen werden in unserer Mannschaft.
00:29:05: KRD-Kommandant der Steinmark, Tom Fesselt bei mir.
00:29:08: Tom du hast es schon öfter beim Führungsseminar dabei ist also heute nicht dein erstes Mal.
00:29:14: aber was ist Dein Fazit von diesem Seminar?
00:29:18: Ja, ich glaube,
00:29:19: jeder denkt, er weiß was
00:29:20: das Thema Generationenkonflikt
00:29:21: heißt
00:29:22: und das habe
00:29:22: ich vom Jahr glaubt.
00:29:23: Und
00:29:23: die Binnen als besseren belehrten waren, weil erst einmal sich mit dem wirklich beschäftigt hat – das ist bei diesem Seminarz passiert.
00:29:28: Da kriegt man tiefer einen Einblick
00:29:29: und dann weiß man auch wie man jetzt daheim reagieren kann und auf was man schauen muss, was ihn vorher gar nicht bewusst war.
00:29:35: Das ist glaube ich ein sehr wichtiger Punkt.
00:29:37: Birne Neugewälterkommandant der Uni Feuerwehr Theograatz Du warst ja schon öfter bei Führungsseminaren das ÖBV dabei.
00:29:46: Diesmal durch das Thema führen über Generationen hinweg, was ist dein persönliches Resümee?
00:29:51: Mir
00:29:51: hat die ganze Veranstaltung ausgezeichnet gefallen.
00:29:54: Das Niveau der Vorträge steigt
00:29:56: laufend.
00:29:58: Es ist nicht mehr nur ein reiner Kameradschaftsaubend
00:30:00: mit Beiprogramm sondern genau umgekehrt.
00:30:03: und gerade der letzte Vortrag
00:30:05: von heute Vormittag hat mich richtig geflasht wo ich sage... Das braucht noch eine gewisse Zeit, um darüber nachdenken.
00:30:13: Was war dein persönliches AHA-Erlebnis?
00:30:16: Das AHA Erlebnis war dass es viele
00:30:20: andere auch
00:30:21: in der Feuerwehr gibt die Wissenschaft das
00:30:23: ein notwendiges und hilfreiches Tool
00:30:26: für die Bewältigung der Zukunftsaufgaben sieht
00:30:29: Und das beruhigt etwas wenn
00:30:30: man nicht eine reine Inselnpartie ist.
00:30:33: Interessante Themen, die uns
00:30:36: momentan beschäftigen
00:30:38: Wahrscheinlich noch mehr beschäftigen werden, geht davon
00:30:42: aus.
00:30:44: Sehr interessante Inputs von den Vortragenden – sehr viel
00:30:48: zum Mitnehmen und nicht
00:30:51: nur
00:30:51: mitnehmen
00:30:52: und vergessen sondern auch
00:30:54: zum Mitnehmern und umsetzen.
00:30:56: Daniel du bist Generation Y, also du bist zwischen sechstundachtzig und neunundneinzig geboren.
00:31:03: Bist du das erste Mal beim Führungsseminar in dieser Situation dabei?
00:31:07: Was nimmst Du Dir persönlich mit?
00:31:09: Persönlich mitnehmen wir nochmal das komplette Netzwerk, was da die ganzen Leider mal keinen lernen und was da in Österreich einmal laufen.
00:31:18: Vor allem auch die komplette Struktur wie es genau abläuft bei einem Bundesschau-Band.
00:31:26: Dann waren die Fahrträge sehr gut vorbereitet also das TIPTOP vor allem jetzt der Letzte.
00:31:32: der war echt Wir waren Hammer.
00:31:34: Da haben wir am meisten mitgenommen heute.
00:31:37: Es sind tolle Vorträge gewesen, wo
00:31:40: man andere
00:31:41: Gesichtspunkte hat und andere Sichtweisen.
00:31:44: Und natürlich auch die einzelnen Gespräche mit den anderen Verbänden und
00:31:47: Erfahrungen zu sagen, das ist
00:31:49: super!
00:31:49: Das Wichtigste ist die Kameradschaft
00:31:51: der Pflege her.
00:31:52: Was wurden so das AH-Schlüsselerlebnis im Bezug auf Führen über Generationenhinweig?
00:32:00: Die Unterschiede
00:32:00: sind die Auffassung,
00:32:02: die Problemstellungen und auch die Ausspruchsweisen wie
00:32:05: die
00:32:08: unterschiedliche Bochen.
00:32:09: Das wahrnehmen
00:32:10: wir nicht.
00:32:10: Alex Hanna hat ein persönliches Fazit zu dieser Führungsseminar?
00:32:15: Wirklich sehr ausgezeichnet aufbereitet, die Vorträume perfekt und wichtig ist dass man jetzt selber über das Wissen was man mitbekommen hat, dass man darüber nachdenken selbst reflektiert, wie man es dann umsetzt.
00:32:28: Gerald, dein persönliches Fazit über das Führungsseminar?
00:32:33: Ja
00:32:33: ich habe eigentlich für mich sehr viel selbst mitgenommen muss ich sagen.
00:32:37: Nicht nur in meiner Funktion in der Feuerwehr sondern auch für mich
00:32:40: als
00:32:41: Leiter im Otten-Schutz-Service-Zentrum muss ich sage Mitarbeiter-Building diese Generation zu überschreitenden Verbindungen.
00:32:49: also ich hab da sehr viele weil ja glaube ich schon über mich selbst ein bisschen Reflexion drüber laufen lassen muss und finde es mir auch super sehr gut
00:32:57: Führen über Generationen hinweg, das ist kein Schlagwort.
00:33:00: Das ist Alltag und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis aus dem Seminar – dass gute Führung heute nicht bedeutet alle gerecht zu behandeln sondern zu verstehen, dass Menschen unterschiedlich dicken und dass genau darin die Aufgabe liegt und auch die Chance einander zuzuhören von einander Zu lernen Fehler anzusprechen Erfahrung weiterzugeben Und Alt und Jung nicht gegeneinander zu denken Sondern Miteinander.
00:33:29: Danke Tom.
00:33:29: und am Ende bleibt wohl die zentrale Erkenntnis, dass das Thema Generationen weit über eine Altersunterschiede hinausgeht.
00:33:37: Und dass erfolgreiche Führung in Zukunft vor allem eines braucht – nämlich das Verständnis für Menschen und ihre unterschiedlichen Zugänge zur Feuerwehr bzw zum Ehrenamt!
00:33:47: Und um wichtige Erkenntnisse geht es auch in unserer nächsten Folge.
00:33:51: Da sprechen wir über den fordernden Einsatz beim Waldbrand in Eisbach rein und über Erkenntnisse für Mensch, Maschine und Zaktik – und wie blick ich noch einmal zurück?
00:34:01: Vierzig Jahre die Reaktorkatastrophe von Chernobyl!
00:34:05: Was war damals?
00:34:06: die Aufgabe der freiwilligen Feuerwehren in den Strahlenschutz-Stützpunkten.
00:34:10: Wir sprechen damit Zeitzeugen und wir ziehen auch daraus Lehren für den heutigen Einsatz unserer Spezialkräfte!
00:34:17: Also, wir freuen uns darauf – bis zum nächsten
00:34:33: Mal!
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