Huach zua – Folge 12: Tunnel, Fahrzeuggipfel & Öffentlichkeitsarbeit

Shownotes

Die Kapitel von Folge 12

00:13 Intro 01:06 Kurzmeldung Tunnel 02:45 Kurzmeldung Öffentlichkeitsarbeit 04:53 Kurzmeldung Fahrzeuggipfel des ÖBFV 06:17 Kurzmeldung Blaulicht 08:19 Langformat Tunnel 19:50 Langformat Öffentlichkeitsarbeit 43:13 Outro

Die Gastgeber

Gregor F. Waltl und Tom Meier

Der Inhalt

Im Kurzformat

Tunnel-Einsätze in der Steiermark Herausforderungen bei unterirdischen Verkehrsanlagen und Einblicke in Ausbildung und Taktik.

Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr Mehr als Social Media – warum Kommunikation heute strategisch, rechtssicher und sensibel sein muss.

Kostenexplosion bei Feuerwehrfahrzeugen Bis zu 30 % Preissteigerung – welche Lösungen jetzt diskutiert werden.

Blaulicht: Ein Blick in die aktuelle Ausgabe Einsätze die in Erinnerung bleiben, darunter ein schwerer Lkw-Unfall und die Herausforderungen bei den massiven Schneefällen am 20.2.2026.

Im Langformat Beitrag 1: Einsatz im Tunnel – Technik, Taktik, Training Mit OBI Mag. Gilbert Sandner, MSc. geht es tief hinein in die Welt der Tunneleinsätze.

Themen

  • Spezialisierte Tunnel- und Portalfeuerwehren
  • Ausbildung und Training im Tunnels Trainingszentrum am Erzberg
  • Herausforderungen bei langen Tunnelanlagen wie dem Koralmtunnel
  • Verhalten im Ernstfall – Tipps für Autofahrer

Ein praxisnaher Einblick in einen der anspruchsvollsten Einsatzbereiche der Feuerwehr.

Beitrag 2: Öffentlichkeitsarbeit – Verantwortung statt Nebenjob

Im Gespräch mit BR Andreas Rieger, MA wird klar: Öffentlichkeitsarbeit ist längst ein zentraler Bestandteil der Feuerwehrarbeit.

Themen

  • Rolle des Sachgebiets Öffentlichkeitsarbeit im ÖBFV
  • Kommunikation nach innen und außen
  • Rechtliche Fragen: Bildrechte, Datenschutz, Einsatzkommunikation
  • Social Media und Verantwortung
  • Zukunft der Feuerwehrkommunikation zwischen KI und Authentizität

Ein Gespräch über Vertrauen, Haltung und die Wirkung von Kommunikation.

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**„Huach zua.“ – Die steirischen Feuerwehrnachrichten. **

Transkript anzeigen

00:00:07: Die steibischen Feuerwehr

00:00:08: Nachrichten.

00:00:09: Für dich, immer nah dran, kurzweilig

00:00:11: und informativ!

00:00:15: Servus und grüß euch willkommen zur zwölften Folge unseres Feuerwehr-Podcasts.

00:00:19: Das sagen wieder Tom Meyer.

00:00:21: Und ich bin Gregor Eifvakel.

00:00:23: schön dass ihr wieder mit dabei seid.

00:00:24: Heute haben wir wieder eine richtig voll mit viel feuerbar gebackte Folge für euch.

00:00:28: es geht etwa um Tunnel Einsätze oder um die Frage wie wichtig ist eigentlich Öffentlichkeitsarbeit für uns Feuerwehren?

00:00:35: Wo liegen die Chancen, wo die Risiken?

00:00:37: Darüber sprechen wir intensiv.

00:00:39: Außerdem Feuerwerferzeuge werden immer teurer – bis zu dreißig Prozent Kostensteigerung in nur zwei bis drei Jahren!

00:00:46: Der ÖBV hat dazu zu einem Gipfel geladen mit ersten Ergebnissen.

00:00:50: Wie gewohnt starten wir aber erstmal mit den aktuellen Kurzmeldungen kompakt und auf dem Punkt Und dann tauchen wir in zwei ausführliche intensive Gespräche ein.

00:00:59: Also bleibt dran lehnt euch zurück.

00:01:01: Los geht's mit Folge zwölf.

00:01:05: Die Stermark ist ein Land der Zundel und Unterflurtrassen oder wie es bei uns Feuerwehren heißt unterirdischen Verkehrsanlagen.

00:01:13: Und das nicht erst seit der Eröffnung des CoM-Tunnels, dazu steht für die Portalfeuerwehren also Feuerwehre, die mit speziellen Fahrzeugen und Geräten zur Tunnelrettung ausgerüstet sind am Erzberg mit dem Tunneltrainingszentrum TTZ, ein wohl europaweit einzigartiges Trainingszentrem zur Verfügung.

00:01:31: Für den Bereitsfeuerwerb beauftragten für unterirdische Verkehrsanlagen im Bereich Grazumgebung OBI Gilbert Zandner von der FF Gössendorf eine extrem wichtige Einrichtung.

00:01:41: Wenn ich mir an Standortregeln heute und wir sagen in Dundleins uns immer erkunden, löschen und suchen und retten dann ist es egal ob Der Kamerau des Niederösterreichs aus Salzburg, aus der Steiermark kommt.

00:01:52: Wir kennen uns zusammenwürfen und dann funktioniert dieses Thema

00:01:56: auch.".

00:01:56: Der CoM-Dondl mit seinen thirty- drei Kilometern ist natürlich eine besondere Herausforderung – das hat sich auch beim Alarm am Eröffnungsdach im Dezember gezeigt!

00:02:05: Ganz ganz herausfordernd in dieser Anlage glaube ich persönlich bei einem Zwischenfall mit einem Personenzug einfach die hohe Anzahl an Personen, die aus dir so einer Anlage gerettet werden müssen.

00:02:17: Gilbert, und wenn ich einmal als Betroffener oder Beteiligter bei einem Unfall im Tunnel involviert bin.

00:02:23: Wie verhält man sich eigentlich am besten?

00:02:25: Wenn die Durchsagen kommen das Fahrzeug zuverlassen zum Beispiel in einem Dundlbrand über die Beschallungsanlage im Dundel.

00:02:31: Das Fahrzeug stehen lassen den Schlüssel stecken lassen und dann in der nächsten Querschlag zu gehen.

00:02:36: Danke Gilbert Sandner!

00:02:37: Das ausführliche Gespräch mit vielen Infos zur Taktik und Technik gibt es gleich im Anschluss an die Kurzmeldungen

00:02:44: Ein Einsatzfoto, ein kurzer Text und fertig ist die Öffentlichkeitsarbeit.

00:02:48: Zumindest glauben das viele!

00:02:50: Tatsächlich steckt aber deutlich mehr dahinter.

00:02:53: Genau darüber habe ich mit Andi Rieger gesprochen.

00:02:56: Er ist Pressesprecher des ÖBV und Geschäftsführer der ÖBV MedienGBH.

00:03:02: Und er ist mein Nachfolger als Leiter vom Sachgebet-Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung im Bundesvorherberverband.

00:03:09: In diesem Sachgebiet arbeiten Vertreter aus ganz Österreich zusammen, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsame Leitlinien etwa für Medienarbeit, für die Krisenkommunikation oder auch für rechtliche Fragen rund um Fotos oder das Thema Social Media.

00:03:25: Dein Öffentlichkeitsarbeit beginnt in der Feuerwehr nicht erst bei einer Presseaussendung, sie beginnt eigentlich schon viel früher nämlich überall dort wo Feuerwehrmitglieder auftreten über ihre Tätigkeit sprechen oder online miteinander kommunizieren sowohl nach Innern als auch noch Außen.

00:03:41: Jede und jeder trägt damit zum Bild der Feuerwehre in der Öffentlichkeit bei.

00:03:46: Und genau deshalb sei eines besonders wichtig an die Riga.

00:03:50: Ich glaube, das darf uns nicht verloren gehen.

00:03:52: Deshalb ist es authentisch bleiben, also eigene Texte echte Fotos verwenden unumgänglich.

00:03:57: Also ich sehe das wirklich als ein ganz großes Thema.

00:04:00: Ein großes Thema ist auch die Kommunikationsethik.

00:04:03: Lassen wir uns nicht von den Medien treiben, bleiben wie unserer Linie treu, denk meinen Täter und Opferschutz und nehmen da ein bisschen die Geschwindigkeit raus.

00:04:11: Gerade bei Einsätzen, bei denen Menschen verungöcken oder ihr zu Hause verlieren?

00:04:15: braucht er es Fingerspitzengefühl.

00:04:17: Feuerwehrkommunikation soll informieren, aber ohne zu dramatisieren und immer mit Respekt gegenüber Betroffenen und

00:04:24: Angehörigen.".

00:04:25: Der ÖBV hat zuletzt auch FAQs veröffentlicht, etwa zu Bildrechten, zu Datenschutz oder zur Einsatzfotos.

00:04:33: Sie sollen Feuerwehren helfen sicher und verantwortungsvoll zu kommunizieren – und auch wenn neue Technologien wie künstliche Intelligenz in Zukunft eine immer größere werdende Rolle spielen.

00:04:44: Entscheidend bleiben laut Antiriga vor allem authentisch bleiben, Hausverstand und ein respektvoller Umgang miteinander!

00:04:53: Die Kosten für Feuerwehrfahrzeuge sind in den letzten Jahren massiv gestiegen und die Gemeinden stoßen finanziell immer mehr an ihre Grenzen.

00:05:00: Der Bundesfeuerwehrverband hat deshalb Mitte März zu einem Krisengipfel geladen, die Zahlen sind durchaus alarmierend.

00:05:07: ein konventionelles Löschfahrzeug kostet heute bis zu einen Hundertfünfzigtausend Euro mehr als noch vor zwei bis drei Jahren.

00:05:14: eine Preisteigerung von bis zu dreißig Prozent.

00:05:17: Feuerwehrpräsident Robert Meier spricht von einer dramatischen Kostenentwicklung, insbesondere angesichts angespannter Gemeindehaushalte.

00:05:25: Als Ausweg setzen die Feuerwehren unter anderem nun auf gemeinsame Beschaffung auch Bundesländer übergreifend.

00:05:31: Dieses Modell habe sich bereits bewährt – bei Einsatzkleidungen und Pumpen wurden Österreichweit, also Robert Meyer durch gemeinsame Einkäufe-Einsparungen von bis zu einem Drittel erzielt.

00:05:41: Der zweite Hebel mehr Standardisierung.

00:05:44: besonders kostspielig sind nämlich individuell spezifizierte Fahrzeuge.

00:05:48: Oberösterreich geht hier mit gutem Beispiel voran, die Feuerwehren einigten sich bereits auf gemeinsame Modelle zum Beispiel das Model Oberösterreich bei Tanklöschfahrzeugen.

00:05:58: Weniger Sonderwünsche mehr Einheitlichkeit – Das ist die Devise!

00:06:02: Am Krisengipfel nahmen Landesfeuerwehrverbände Hersteller sowie Gemeinde und Städte Bundsteil.

00:06:08: In thematischen Kleingruppen wird nun weiter Antrag wegen vor allem aber leistbaren Lösungen und auch neuen Beschaffungswegen gearbeitet.

00:06:17: Bevor wir mit unseren beiden längeren Beiträgen weitermachen, schauen wir noch kurz ins aktuelle Blaulicht und dafür haben wir uns den Geschäftsführer vom Blaulich selbst dazu geholt.

00:06:26: Abschnittsbrandinspektor der Verwaltung Schenner Ebert Hofer.

00:06:29: Welche Themen stehen diesmal im Mittelpunkt der neuen Ausgabe?

00:06:33: Diesmal haben wir ein schweres Hauptthema und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

00:06:38: Es hat Ende Februar massenhaft Schnee gegeben, die eben vielerorts zu erheblichen Beinträchtigungen geführt haben.

00:06:44: um gestützte Bäume Verkehrsbehindlungen und großflächige Stromausfälle hat es gegeben.

00:06:50: Das sind unsere Einsatzkräfte wirklich in Dauereinsatz gestanden, über mehrere Tage hinweg.

00:06:55: Es war eine enorme Belastung.

00:06:57: Besonders eindrucksvoll sind die Einblicke jener Personen, die in dieser Ausnahmesituation die Koordination übernommen haben sowie Brandrad Ingenieur Heinz Rheinbacher als Leiter der Landeszentrale Florian Steiermark.

00:07:11: Und er spricht eben von einer außergewöhnlichen hohen Anzahl an Notrufen und einer intensiven Alarmierungstätigkeit.

00:07:18: Die Bewältigung dieses Einsatzaufkommens, erforderte präzise Abläufe und ein höchstmaßigen organisatorischer Abstimmung.

00:07:26: Und

00:07:27: wenn du dir eine oder zwei Geschichten herausbecken müsstest welche Beiträge sollte man sich diesmal unbedingt anschauen?

00:07:34: Besonders hervorheben würde ich den LQW-Krisch auf der A-Zwei bei dem der Lenker im Führerhaus eingeklemmt worden ist.

00:07:42: Der Zugang zum Verletzten war durch eine Betonwand erheblicher Schwert, Betriebsmittel sind ausgeflossen.

00:07:48: es bestand also Brandgefahr und wie man sich vorstellen kann war diese Lage eine außergewöhnliche belastende Herausforderung für den Einsatzleiter.

00:07:56: Einzelzeiter war Brandmeister Werner Langmann Und im Gespräch mit Blaulicht bezeichnete er den Vorfall als den schwierigsten Einsatz seiner langen Feuerwehrkarriere.

00:08:04: Ihm, wie auch alle weiteren eingesetzten Käfte gilt da wirklich eine unengeschränkte Hochachtung.

00:08:10: Ewald danke dir für den Einblick und euch sagen wir ein Blick ins aktuelle Blaulich zahlt sich auf jeden Fall aus!

00:08:19: Für die Steiermark ist wohl das Land der Tunnel aufgrund der geografischen Nage, der topografischen nage.

00:08:24: Aufgrund auch der wohlverkehrstechnische Lage in Österreich aber auch wohl europaweit.

00:08:31: Das stellt uns Feuerwehren vor ganz besondere Herausforderungen und darüber möchte ich jetzt sprechen mit dem Gilbert Sandner vom Bereichsfeuerwehrverband Grad zum Gehwung.

00:08:40: stellvertretender Leiter von Arbeitskreis Tunnel.

00:08:44: Gilbert, liebe herzlichen Dank dass du Zeit hast.

00:08:47: Wie schon angesprochen die Steinmark ist nun mal ein Land der vielen Tundl.

00:08:53: das macht besondere Herausforderungen für alle die es nicht betrifft für alle Feuerwehren.

00:08:57: Es gibt so Begriffe wie Tundelfeuerwehr, Portalfeuerwehr.

00:09:01: was steckt da dahinter?

00:09:03: Ja, wie du schon angesprochen hast ist die Steiermark Dundelland.

00:09:06: Nummer eins kann man eigentlich sagen.

00:09:08: In dem Bereich braucht es natürlich auch speziell geschulte Einsatzkräfte, speziellgeschulte Feuerwehren.

00:09:13: diese mit dieser Thematik Dunkel-Brandbekämpfung oder Einsätze generell in Dunkelanlagen wir bezeichnen sehr gerne unterirdische Verkehrsanlagen dann beschäftigen die einerseits Spezialausrüstung zu verfügen haben aber auch auf der anderen Seite sie entsprechend auch Spezial Ausbildung unterziehen also neben den normalen Artenschutzgeräteträger in den Ausbildungen an der Feuerwehren-Zivilschutzschule auch weiterführende Ausbildung dann Besuchen absolvieren, um für den Tonleinsatz entsprechend fit zu sein.

00:09:41: Ich kann mich ganz dunkel noch an meine Kommandantenprüfung erinnern.

00:09:44: da hat es auch so Richtwerte gegeben ab wann braucht's eine Zundelfreuerwehr?

00:09:49: Ab wann braucht zwei Portalfeuerwehren also Anfang und Ende des Zundels?

00:09:54: was sind dort die Richtworte und welche Ausrüstung hatten so eine Feuerwehr?

00:09:58: Prinzipiell sagen wir, dass bei einem Dundellänge von einem Kilometer bei jedem Portal eine Dundelbasis-Einheit zur Verfügung stehen muss.

00:10:06: Die Dundelfasis-Einhalt besteht aus vier Feuerwehrenprinzipeln oder vier Fahrzeugen, das ist ein Führungsfahrzeug zum Führen dieser Basiseinherr in diesem Bereich ein Vorausfahrzeug.

00:10:17: Ein Kfs-Dunnel, wie es bei uns in der Steiermark ist als erstes Fahrzeug auf diesen Fahrzeugsand verlastet.

00:10:22: Vier Atemschutzgeräte teilweise vier Sauerstoffkreislaufgeräten oder vier Langzeitpressluftatmen.

00:10:28: Wir haben dann das sogenannte Zweitfahrzeug.

00:10:29: Das ist meistens ein HLF III Dundel mit sechs Atmenschutzgerät für den Dundeleinsatz, da sind sie immer sechs Langzeitpressluftabmah in diesem Bereich.

00:10:38: und dann kommt das Trittfahrzeug.

00:10:39: Das ist unter Anführungszeichen ein normales gängiges Löschfahrzeug aber auch mit drei Langzeit-Pressluftatmann ausgestattet.

00:10:47: Sprich wir fahren bei so einem Szenario jetzt von jeder Seite mit entsprechend dreizehnarten Schutzgeräteträgern an wobei wir so in dieser Summe dann im Dundleinsatz selbst von jeder Seite Zehengeräteträger in den Einsatz bringen oder versuchen zu bringen?

00:11:04: Ich liebe jetzt sofern, dass es möglich ist.

00:11:06: Ganz generell ein Einsatz in einem Tunnelverkehrs- und Fahrzeugbrand wie auch immer... Was ist denn so das Spezielle, wenn man das überhaupt so ganz über einen Kamm schärmen kann?

00:11:17: Gibt's viele Hauraszenarien, wenn wir uns am dauerndunneln, Montblancdunnel und Co.

00:11:21: denken ja die Dunkel.

00:11:23: Die Technik hat sich schon immens verbessert und das haben wir in Österreich wirklich Vorreiter, was die Dundelsicherheit betrifft.

00:11:30: Aber wo sind genau solche speziellen Herausforderungen?

00:11:33: Oftmals sehr lange Dundelanlagen, acht, zehn Kilometer wie man sie auch an der Steiermark haben oder entsprechend noch länger wenn man den Korndunnel denken als Eisenbahn-Dundleanlage.

00:11:43: Oftmals unklare Situationen.

00:11:45: viele Personen, die in der Dundle Anlage drinnen sich befinden können ja und das macht schon immens herausfordernd für die Einsatzzeit.

00:11:53: Wohl man sagen muss, ein Dundel ist ein Bauwerk.

00:11:55: So gut können wir keine Gebäude.

00:11:56: Also wenn wir einen Keller brauen, die in einem Mehrbeteilhaushaus denken, dann kennen wir den Keller nicht.

00:12:01: Unser Dundleanlage kennen wir, da wissen wir welche Querschläge haben wir, wir haben entsprechende Feuerlöschen drinnen.

00:12:06: also da kommen schon wieder viele Punkte für die Feuerwehren zugute um den Einsatz entsprechend sicher standardisiert und effizient gestalten zu können.

00:12:15: aber man muss sich mit dem Thema heute intensiv auseinandersetzen und beschäftigen.

00:12:19: Auseinandersetzen auch mit der Ausbildung, nehmen den eigenen Geräten ja auch an unserer Feuerwehr und Zivilstudio in Lebring eine eigene Ausbildungsreihe.

00:12:29: Was brauchst du für Ausbildungen?

00:12:31: Ja, also die Basisausbildung ist zumindest mal für jenes Personal das in der Anlage oder in der Dundlanlage selbst interveniert.

00:12:38: Die Atemschutz-Geräteträger Ausbildung.

00:12:41: Danach geht es entsprechend weiter in die sogenannte Dundlgrundausbildung, die wird auf Bereichsebene durchgeführt.

00:12:47: Das sind ca.

00:12:48: sechzig Übungseinheiten zu je fünfzig Minuten wo man sie mit Atem-Schutzausrüstung und Spezialausrüstungen von den Fahrzeugen beschäftigt ja mit Lüftungstechnik, mit Löschtechnik.

00:13:01: Also da gibt es ganz, ganz viele Bereiche.

00:13:03: Wenn man diese Ausbildung abgeschlossen hat, steht dann quasi die Tür offen um einerseits weiterführende Ausbildungen an der Feuerwehr und Zivilschutzschule zu besuchen diesen sogenannten Lösch-Einsatz in untedischen Verkehrsanlagen wo man sehr viel Taktik und Technik lernt und mitnimmt in diesem Bereich und andererseits ermöglicht das den Schritt wirklich in die große Dundleanlage und Downführungszeichen trainieren gehen zu können.

00:13:24: und das ist das Zentrum am Berg des Dundeltrainingszentrum vom ÖBFV, das entsprechend über die ÖFK organisiert wird und abgewickelt wird.

00:13:31: Vielleicht ein Wort dazu, das ist glaube ich doch europaweit eine tolle Trainingseinrichtung.

00:13:36: die sind in dieser Art und Weise sonst kaum wo gibt.

00:13:39: am Erzberg du warst ja öfters schon mit dabei dürfte einmal als Redakteur als Reporter mitverfolgen.

00:13:46: das ist auch unglaubliche Geschichte, aber echter uns realitätsnäher kann man das glaube nicht üben?

00:13:51: Na definitiv also.

00:13:53: In dieser Anlage können die Führungskräfte und Ottenschutzgeräte-Träger entsprechend das Handwerk beüben.

00:13:59: Da gibt es die entsprechende Maßstab gegebenen Abstände, lange Wege, Wegstrecken, die zu absolvieren sind.

00:14:06: Wir haben die Dundlkuppaturen, die genauso passen, also da kann man wirklich auf Herz und Nieren trainieren.

00:14:14: Und wenn er mal was Neues hinhaut, ja zurück an den Start ist nochmal versuchen da entsprechend auch viel an Know-how und Erfahrung sammeln.

00:14:23: In einer geschützten Umgebung gehen wir gerne, da können wir an Grenzen gehen, da kann man Grenzen ausladen dort in diesem Bereich damit sie im Einsatz nicht überschreiten.

00:14:32: Und wir können einfach schauen was funktioniert gut?

00:14:34: Was funktioniert nicht so gut?

00:14:36: Das Wichtigste ist, man sieht in dieser Anlage, da trainieren ja nicht nur die Steirer oder wir Steirern, wir trainieren doch meistens in gemischten Teams.

00:14:44: Wenn ich mir einen Standort regle heute und wir sagen im Tunnel einsatz immer erkunden löschen und suchen und retten, dann ist es egal ob der Kamerau aus Niederösterreich, aus Salzburg, aus der Steiermark kommt.

00:14:55: Wir kennen uns zusammenwürfen und dann funktioniert dieses Thema auch.

00:14:59: Und ich habe vorher angesprochen, wenn wir in einen Standard-BKW braunen fahren, dann bringen wir eigentlich zwanzig Geräteträger in den Einsatz.

00:15:07: Der ist an einem Dienstag vor mir da.

00:15:08: gewährleisten zu können zu jeder Tages- und Nachtzeit wirklich und in den Sommerferien immer diese Kameradinnen und Kameraden dort haben.

00:15:18: Ist schwierig braucht man uns auch glaube ich selbst nicht vorm Burgeln.

00:15:22: Aber wenn ihr an die Standards denkt und funktioniert ist, dass ich das Auto mit verschiedensten geschulten Geräteträgern vollbringe.

00:15:30: Und dann effektiver zu meiner Suche bringen

00:15:32: kann.".

00:15:32: Glebethos-Schang-Sprocken sonderfällt ganz sicherlich die KM Bahn der KM Tunnel selber mit thirty-fünf Kilometer in gesamter Strecke.

00:15:39: Ich glaube es sind rund fünfzig Kilometer.

00:15:42: Jetzt kommt da eine Semmering-Basis-Tunnel mit twenty-fünfundzwanzig glaubekoma sieben Kilometern noch dazu.

00:15:47: Das ist schon nochmal eine Dimension darüber... Was ist da das Feuerversichtsspezielle?

00:15:53: Das Feuerversichtsspezielle ist definitiv das Interventionskonzept dort mit dem Servicejet, also wie ich sage, umgangssprachlich immer gern den Rettungszug in diesem Bereich.

00:16:04: Wo wir mit Betriebsfeuerwehr zusammenarbeiten und ganz herausfordern.

00:16:09: in dieser Anlage glaube ich persönlich Bei einem Zwischenfall mit einem Personenzug einfach die hohe Anzahl an Personen, die aus dir so einer Anlage gerettet werden müssen.

00:16:20: Die Länge dazu macht es nur herausfordernd.

00:16:23: Wenn wir das zu einem Straßentundl vergleichen haben wir natürlich dort auch Querschläge.

00:16:27: in einen Straßendundl in der zweiten sicheren Röhre bringe ich Personen relativ rasch raus.

00:16:32: Das wird heute im Korb und Tuntel relativ schwierig sein.

00:16:34: Deswegen gibt's ja die nothalteste Und das sind schon Herausforderungen für die Einsatzkräfte, die es dazu bewältigen gibt.

00:16:41: bei einem Szenario

00:16:42: Ich kann sagen, wir haben einen Schuss vor dem Buch bekommen mit dieser Staubentwicklung im Kalmtonnel am Eröffnungssag.

00:16:50: Eines muss man glaube ich sagen die Rettungskonzepte oder das was die Freiwilligen Feuerwehren betrifft.

00:16:54: Das hat ausnahmslos super funktioniert!

00:16:57: Also das hat da wirklich im Dezember perfekt und professionell funktioniert, muss man wirklich sagen.

00:17:02: Da merkt man, dass einerseits die Ausbildung, die in den letzten Jahren absolviert worden ist und auch die Übungen vor Ort gemeinsam mit allen Einsatzorganisationen mit der ÖBB wirklich Früchte getragen haben.

00:17:14: Und dieser Alarm hier im Dezember Wie am Schnürchen eigentlich von Seiten der Einsatzkräfte funktioniert, muss man wirklich festhalten.

00:17:22: Geht

00:17:22: vielleicht die letzte Frage für viele Autofahrer?

00:17:25: Ist es ein Horrorszenario-Unfall im Zondel?

00:17:28: Ein Stau im Tundl?

00:17:29: Ein Fahrzeugbrand vielleicht in dem Zondl?

00:17:31: Gibt's so Tipps, den man aus Vorherwärtssicht vielleicht auch an die Autofahrerinnen und AutofAHrer mitgeben kann?

00:17:37: verhält man sich bei so was?

00:17:39: Also wir wissen, dass vor allem in Richtungsverkehrsdunnel die meisten Autofahrer an der Unfallstelle vorbei fahren und den Dundl noch verlassen wenn es irgendwie möglich ist.

00:17:48: Ist dies entsprechend nicht möglich dann wäre unsere Empfehlung wirklich das Fahrzeug auf der rechten Spur zu parken ja.

00:17:55: Wenn die Durchsagen kommen des Fahrzeugs zu verlassen zum Beispiel in einem Dundlebrand über die Beschallungsanlage im Dundel.

00:18:01: Das Fahrzeug stehen lassen, den Schlüssel stecken lassen und dann in dem nächsten Querschlag zu gehen gewährleistet für uns.

00:18:09: Als Feuerwehr sehe ich, dass wir rasch zum Einsatzort kommen.

00:18:11: also unser Credo ist immer löschen um zu retten.

00:18:14: eine Dunkelanlage ist prinzipiell auf ein Selbstrettungskonzept ausgerichtet.

00:18:18: somit können wir rasches zum Brandhaut vordringen und die Löschmaßnahmen schnell einleiten dadurch Schäden an der Dunkelstruktur verhindert bessere Verhältnisse zum Flüchten wenn man die Rauchausbreitung schnell und da binden können.

00:18:30: Und auf der anderen Seite, wenn die Selbstrettung funktioniert... Der Dundl ist mit ganz viel Sensorik ausgestattet.

00:18:36: Sobald irgendwer eine Tür zu einem Gewehrschlag aufmacht geht er in Regionalen Verkehrsmanagement zentrale eine Kamera auf, wir wissen dass dort Personen sind und wir können auch das Entfluchten des Dondels dann entsprechend mitplanen für uns im Einsatzkonzept.

00:18:50: Das macht es einfach einfacher als wie wir hätten jetzt Personen die jetzt auf der Fahrbahn irgendwo herum ihren Worten schauen.

00:18:56: Und nun schauen wenn wir vorbeifahren mit dem Auto ist wird vielleicht noch gefährlicher weil heute geschaut wird, dass man wir sollen immer gern Zug zum Dortzug zum Feuer dort noch einen Zusammenbringen ja wäre das natürlich für uns die wünschenswerteste und optimalste Variante.

00:19:08: Und ich glaube, er kann froh sein dass wir in Österreich doch von der Tunneltechnik und der Sicherheitsausstattung her wohl zumindest Europameister sind.

00:19:16: Definitiv!

00:19:18: Leider muss oft was passieren damit entsprechende Fortschritte passieren.

00:19:22: aber wie du schon angesprochen hast in Österreich sicher den Luxus wirklich top ausgestattete Dundleanlagen zu haben Beziehungsweise auch Dundl-Anlagen, wenn sie generell saniert werden, dass die immer auf den neuesten Stand kommen.

00:19:35: Da können wir schon wirklich froh sein als Feuerversicht, dass man so Infrastruktur dann zurückgreifen kann und dass man eine für uns auch für die eigene Sicherheit zur Verfügung haben.

00:19:44: Liebe Zandner, lieben herzlichen Dank!

00:19:45: Das war glaube ich viel Licht am Ende des Zundels.

00:19:51: Andi viele verbinden die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren mit Einsatzfotos und ganz kurzen Texten dazu.

00:19:59: Das schafft man eben mit links.

00:20:01: Wie begegnest du dieser Einschätzung und was gehört das Sicht des Sachgebiets I-III eigentlich noch alles dazu?

00:20:08: Und in diesem Zusammenhang habe ich euch mitgefragt, was ist das Sachgebit I-II überhaupt.

00:20:12: Das Sachgebet III heißt Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung im Bundesfeuerwehrverband.

00:20:19: In diesem Sachgebiet sind Mitglieder aus allen Bundesländern von Landesfeuerwerferbänden, von Berufsfeuerwehren die sich im Bereich der Öffentlichkeit und Kommunikation engagieren oder hauptberuflich machen, sprich die Medien- und Pressesprecher der Landesfeuerwehrverbände und Berufsfeuerwehren.

00:20:37: Und wir versuchen gemeinsam entweder den kurzfristigen Abstimmungen wenn es mal spontan in das gibt über Chatgruppen oder telefonisch aber auch bei zwei Präsenzsitzungen im Jahr allgemeine Themen der Öffentlichkeitsarbeiterkommunikation die Feuerwehr betreffend abzustimmen gegenseitig von unseren Erfahrungen zu lernen, uns auch in herausfordernden Zeiten unterstützen.

00:20:59: wenn ein Bundesland von einem Unwetter beispielsweise besonders stark betroffen ist können.

00:21:03: andere nicht betroffene Bundesländer und Kameradinnen, Kameraden auch kommunikativ unterstützen.

00:21:08: Wir können gemeinsame Lehrmeinungen entwickeln – auch das ist ganz wesentlich, dass wir die Öffentlichkeitsarbeitslehrgänger in ganz Österreich so gut wie möglich harmonisieren, dass man überall vom gleichen sprechen.

00:21:20: Das betrifft auch Kommunikationsstrategien vorgehensweisen in der Medienarbeit Und ganz ein großer Punkt ist da zum Beispiel auch das rechtliche Thema.

00:21:29: Es gibt so viele Neuerungen, so viele aktuelle Ereignisse und Vorfälle mit unterrechtlichen Aspekten und die versuchen wir dann eben gemeinsam aufzuarbeiten und auch Strategien zu entwickeln wie man umgeht, gemeinsam Empfehlungen auszusprechen damit sich die Feuerwehröffentlichkeitsarbeit so rechtssicher wie möglich bewegen kann.

00:21:54: Das sind gemeinsame Kampagnen.

00:21:56: Ob das Recruiting-Kampagnien für die Mitglieder sind, ob das Sensibilisierungs-, Bewusstseinsbildungskampagniens sind – das ist natürlich auch viel zielführender wenn da alle mitarbeiten.

00:22:07: Ganz allgemein zum ersten Teil deiner Frage.

00:22:10: Kommunikation in der Feuerwehr hat aus meiner Sicht in den letzten Jahren schon sehr stark an Bedeutung gewonnen.

00:22:15: Gibt es um diesen internen Bereich?

00:22:17: Also die Kommunikations innerhalb der Feuerwehre mit den eigenen Mitgliedern aber eben auch die Kommunication nach außen zu Öffentlichkeit zu Medien usw.

00:22:27: Also das ganz wichtig.

00:22:28: und so ganzen nebenbei haben glaube ich jetzt auch schon ganz viele Feuerwehrkommandanten überrissen, dass es eben nicht geht nur so nebenbei.

00:22:37: Und jeder der selbst einmal in so einer Situation war, dass man vor der Kamera vom Mikro gestanden ist und ein Interview geben muss oder ein Interview Training absolvieren durfte Spätestens dann weiß man oder merkt man spürt man Man doch schon eine Ausbildung braucht, dass es der Profis braucht und die meisten sind dann sehr froh wenn sie jemanden im Umfeld haben, der diese Arbeit abnehmen kann.

00:22:59: Gott sei Dank ist auch das Bewusstsein gestiegen, dass da ein falsches Wort, eine falsche Formulierung, eine missverständliche Formulierung ja sehr viel verhauen kann.

00:23:08: Dementsprechend bin ich doch froh, dass dieses Bewusstsein in der Feuerwehr gewachsen ist und auch bei den Entscheidungsträgern immer weiter wächst.

00:23:15: Wo beginnt Öffentlichkeitsarbeit deiner Meinung nach?

00:23:18: Und wo hört sich denn auf?

00:23:20: Hört sie überhaupt auf?

00:23:21: Die Öffentlichkeitsarbeit hört eigentlich nie so richtig auf, weil wir mit dem Eintritt in die Feuerwehr werden das erste Mal am Stammtisch oder daheim im Freundeskreis erzählen.

00:23:30: Ich bin bei der Feuerwehr und dann vielleicht sogar noch in Uniform unterwegs bin.

00:23:34: Spätestens dann mache ich Öffentlichkeit für die Feuerwehre durch mein Auftreten, durch mein Erscheinungsbild, durch meinen Verhalten.

00:23:41: Das ist ganz wichtig, dass wir das schon von der Grundausbildung wegkommunizieren.

00:23:44: Wir haben jetzt ein neues Modul geschaffen, das in Kürze zur Verfügung steht.

00:23:49: Das heißt Feuerwehr in der Öffentlichkeit, dieser Online-Modul mit Quiz-Elementen und unser Ziel ist, dass jeder und jede, deren die Feuerwehr aufgenommen wird dieses Modul einmal durchspielt.

00:24:00: Da geht es um ganz allgemeine Dinge da geht's nicht um Öffentlichkeitsarbeit sondern da gehts einfach darum wie kann ich als neues Vorarbeitmitglied die Öffentlichkeitsarbeit mitbeinflusen, positiv mitgestalten und was sollte ich am besten vermeiden?

00:24:13: Also gab das ein ganz wesentlicher Aspekt dass man von Anfang an das Bewusstsein entwickelt.

00:24:18: Die Öffentlichkeit macht jeder da ist jeder verantwortlich und jeder kann einen Beitrag leisten.

00:24:24: wir alle kommunizieren in jedem Moment ob wir das wollen oder nicht.

00:24:28: es ist einfach so.

00:24:29: Wir werden wahrgenommen als Feuerwehr.

00:24:31: wir haben auch Vorbildrolle in der Gesellschaft ein hohes Vertrauen Und das darf natürlich unter keinen Umständen gefährdet werden.

00:24:39: Deshalb gehört Öffentlichkeitsarbeit von früh bis spät rund um die Uhr in jeder Situation und auch von jedem Mitglied einfach mit dazu.

00:24:47: Der ÖBF hat kürzlich FAQs zur rechtlichen Frage im Bereich der Öffentlicheitsarbeit veröffentlicht, welche Themen tauchen dort auf?

00:24:56: Warum sollte man sich das wirklich genauer anschauen?

00:24:58: Gibt es eigentlich so typische Unsicherheiten bei den Feuerwehren, wenn es um Bildrechte und Datenschutz oder um die Einsatzkommunikation geht.

00:25:06: Wir haben diese Fragen und Antworten erarbeitet gemeinsam mit Medienrechtsexperten, mit den Rechtsexpertern des ÖBV Aufgrund der vielen Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren schon sammeln konnten.

00:25:17: mit Einzelfällen ist natürlich immer schwierig das zu verallgemeinern weil jeder Fall ist ein bisschen anders und sehr eigen.

00:25:23: Das heißt allgemeingültige Antworten gibt es da sehr schwer oder eigentlich gar nicht.

00:25:27: aber wir haben durch diese Erfahrungen einen sehr guten Zugang wie man gewisse Herausforderungen sehr pragmatisch und praxisnah löst, ohne das zu theoretisch zu machen.

00:25:38: Und mit diesen Fragen und Antworten haben wir das geschaffen um Feuerwehren, um Feuerwehröffentlichkeitsarbeitern etwas anzubieten wo sie sich erkundigen können, wo Sie sich schlau machen können wie sie in gewissen Situationen vorgehen können.

00:25:50: da kann man sich ein bisschen orientieren Man kann sich vielleicht dann selbst besser in seiner Situation einschätzen was der richtige Weg wäre.

00:25:58: und das Angebot steht natürlich auch dass wir dann für Fragen, für konkrete Fragen auch zur Verfügung stehen.

00:26:03: Also das war für uns einfach wichtig da was anzubieten weil diese Fragen ob es jetzt Lehrgänge an Feuerwehrschulen sind?

00:26:10: Ob das unsere ÖV-Grad Kommunikationslehrgänger und Veranstaltungen sind?

00:26:14: Rechtliche Fragen kommen immer!

00:26:16: Und wir haben gerade bei den PR-Lehrgängen in den ersten drei Tuchführungen glaube ich immer einen dreistunden Block mit Medienrechtsexperten gehabt.

00:26:26: Frage antwort vor Ort.

00:26:29: Wir haben da kaum Pause gemacht, es waren so viele Fragen.

00:26:31: Es wollte niemand Pause machen und wir hätten dann noch viel länger sitzen können.

00:26:35: also da war einfach spürbar man brauchte Antworten die allgemein gültig wie möglich.

00:26:40: deshalb haben uns auf das Thema konzentriert.

00:26:43: Riesenthema ist zum einen mit der großen Überschrift des Urheberrechts welche Fotos darf ich verwenden?

00:26:49: Welche darf ich weitergeben wenn ich Fotos aus dem Internet hole die vielleicht sogar kostenlos sind?

00:26:55: Darf ich die verwenden und wenn ja unter welchen Bedingungen, also muss sich irgendwelche Quellen angeben.

00:27:00: Das sind so diese klassischen Fragen.

00:27:02: aber auch was darf ich aus der Einsatzfotografie veröffentlichen?

00:27:07: Was ist Dokumentation für Versicherung, für polizeiliche Ermittlungen und welche Fotos sind geeignet für die Medien, für Medienansprechpartner?

00:27:15: Muss ich Kennzeichen verpixeln?

00:27:17: Ja genau!

00:27:17: Also das sind so Diese Fragen die kommen.

00:27:20: das kann unter Umständen dann schon auch teuer werden wenn man sich da falsch verhält Und mit diesem FAQ-Bereich hat man da mal ein bisschen was abgefedert.

00:27:28: und wie gesagt wenn es Zusatzfragen gibt, stehen wir natürlich auch zur Verfügung.

00:27:33: Wir wollen natürlich nicht dass das den Vorherwein teuer kommt.

00:27:36: Das kostet nicht nur Geld, das kostet auch sehr viel Zeit und Nerven und das zahlt sich einfach nicht aus.

00:27:40: deshalb bliebe einmal vor ein bissel genauer einlesen und informieren bevor man dann hinten nach mit Rechtsanwälten und Vergericht vielleicht sogar dann als was erstreiten muss, wo man drauf kommt.

00:27:51: Der Fehler liegt eigentlich bei uns und das hat man mit ein bisschen einer Info, mit bisschen Recherche auch vermeiden können.

00:27:57: Meine Beobachtung ist ja – ich muss sagen leider – dass viele glauben, dass das Internet- und Social Media einen Raum ist, wo ich alles posten darf.

00:28:04: Weil es gibt die Meinungsfreiheit.

00:28:07: Deilst du diese Einschätzung auch?

00:28:09: Und was ist deine Antwort darauf, dass man eben nicht alles und jedes Posten darf weil das Internet eben kein rechtsfeuerer Raum ist und dass das auch für Organisationen wie die Feuerwehren gilt.

00:28:22: Das Internet ist auf jeden Fall kein rechtsfreier Raum, das hat jetzt aber nichts mit der Meinungsfreiheit zu tun.

00:28:27: man kann diese Meinung haben, man kann noch eine Meinung nach außen hin vertreten Aber nur mit Respekt anstand und Höflichkeit.

00:28:34: wenn wir dann mit Beleidigungen Diskriminierung anfangen Mopping anfangen Dann ist man da absolut falsch, das ist nicht nur menschlich, ethisch falsch.

00:28:43: Das ist auch juristischer Problem und es kann natürlich zu Strafen kommen!

00:28:47: Wir haben unter Anführungszeichen Gott sei Dank mittlerweile schon Erkenntnisse wo Personen wirklich verurteilt wurden und Geldstrafen oder sogar Freiheitstrafen bekommen haben weil sie sich online einfach daneben benommen haben.

00:28:59: Und das ist jetzt Kakaovalierste liegt.

00:29:01: Das ist auch keine Einschränkung der Meinungsfreiheit, das ist einfach eine Höflichkeit und das gehört einfach dazu egal ob es im echten Leben ich jemanden gegenüber stehe und ich dem nicht ins Gesicht schreien kann.

00:29:12: Kann ich das auch nicht auf Social Media mit fünf Rufzeichen machen?

00:29:15: Und das is was vielleicht bei sehr vielen noch nicht drinnen ist.

00:29:18: Was was angenommen wird dass das so geht aber auch da für mich ganz ein wesentlicher Punkt hinweisen drauf.

00:29:25: Es kommt auch in diesem Online-Modul die sich vor erwähnt habe Hinweisen darauf, erklären, sensibilisieren.

00:29:31: Ja und so wie ich halt im normalen Leben behandelt werden will, sollte ich ihm auch die anderen behandeln.

00:29:36: Und wie gesagt nicht nur wenn sie mir gegenüberstehen sondern auch wenn man sich online begegnet.

00:29:40: Kurz zusammengefasst Wenn man mit einem Profilfoto auf dem Social Media Kanal in Feuerwehr Uni vom Auftritt.

00:29:47: dann ist man nicht mehr rein privat online.

00:29:49: Was steht denn für eine Einsatzorganisation?

00:29:52: Man wird mit dieser in Verbindung gebracht.

00:29:54: Das ist gut das ist eine Wärmung Kann aber auch schlecht sein, wenn man sich daneben benimmt.

00:29:58: Dann fällt es nicht nur auf einen persönlich sondern auf die ganze Organisation zurück und das wollen wir natürlich dann nachvollziehbarerweise nicht.

00:30:06: Presseinformationen von Feuerwehren entstehen ja sehr oft um schwierige Lebenssituationen von anderen herum.

00:30:12: Beispielsweise ist jemand Verunfallt, der beispielsweise verletzt oder sogar tötig verteilt worden oder es brennt bei einem Zuhause oder der Keller steht unter Wasser.

00:30:21: Wie schafft man hier eigentlich eine respektvolle Sprache, die informiert?

00:30:26: aber die nicht von Sensation getrieben ist.

00:30:29: In der Feuerwehröffentlichkeitsarbeit geht es darum, dass wir unsere Tätigkeiten kommunizieren.

00:30:34: das was wir machen.

00:30:35: wenn wir jetzt beim Einsatz bleiben geht's darum welche Tätigkeit hat die Feuerwehr bei einem Unfall gemacht?

00:30:41: Was war das Szenario?

00:30:42: wie haben wir das abgearbeitet?

00:30:44: da sind Verletzungsgrad einer Person oder die Unfallursache nicht unser Thema.

00:30:49: Das gehört nicht zur Feuerwehr.

00:30:51: das ist auch nichts was wir kommunizier.

00:30:53: Wenn wir unsere Tätigkeiten kommunizieren, haben wir natürlich gewisse Aspekte zu berücksichtigen und so sind da schon beispielsweise eben auch der respektvolle Umgang mit den Gegebenheiten.

00:31:04: Wir dürfen jetzt den Opferschutz und aber auch vergessen viele auf den Täterschutz nicht vernachlässigen, keine Schuldzuweisungen machen, nicht zu dramatisieren und überemotional zu werden.

00:31:15: Das heißt es ist nicht dass man eine Geschichte erzählen darf das man das nicht gut formulieren kann interessant formulieren können.

00:31:22: Wir haben ein bisschen den Anspruch, auch respektvoll mit diesem Thema umzugehen.

00:31:27: Nicht zu technisch, nicht so emotional.

00:31:29: Da braucht man ein bissel eine Gespür und Erfahrung.

00:31:31: Und ein Riesenthema gerade im Bereich Social Media ist natürlich die Geschwindigkeit.

00:31:35: Viele erwarten sich ja überspitzt formuliert fast schon live-stream vom Einsatz damit man das Live mitverfolgen kann.

00:31:42: Da ist mein Tipp einfach ein bisschen die Geschwindigkeit rausnehmen, bei größeren Geschichten sich mit den anderen Einsatzorganisationen abstimmen.

00:31:50: Man braucht da nicht innerhalb der ersten paar Minuten wenn man vielleicht zähl ja noch gar nicht den Überblick hat.

00:31:54: Noch während der Chaosphase quasi eine erste Presseinfo, da reicht vielleicht einmal wirklich kurz seine Überschrift aber noch nicht mehr.

00:32:02: also da vielleicht auch ein bisschen Schwindigkeit herausnehmen und wie gesagt bei den Fakten bleiben, das dauert manchmal immer ein bisschen länger.

00:32:09: Ein Aspekt, den ich da jetzt auch noch erwähnen möchte ist beispielsweise Angehörigenverständigungen.

00:32:14: wenn es wirklich zu Todesopfern kommt dass Angehäurige das sowas nie aus den Medien erfahren sollten also der Polizei die Zeit geben dem Roten Kreuz den Rettungsorganisation und die zeit geben auch für die Verständigung der Angehöhrigen dann gemeinsam kommunizieren Also da auch den Druck rausnehmen.

00:32:29: Wir haben den Druck nicht, wir haben nicht den Anspruch das sofort zu kommunizieren.

00:32:34: Behördenkommunikation ist kein Live-Ticker und da ist diese Abstimmung mit den anderen Organisationen was es Zeitfenster betrifft aber auch was den Inhalt betriffe ein wesentlicher Schritt und respektvoller Umgang.

00:32:47: Auch da wiederum so wie ich behandelt werden will soll dich auch die anderen behandeln.

00:32:52: Ich sollte mir überlegen ob bei einem schweren Unfall, bei einem Hausbrand etc.

00:32:56: ob ich das von mir, meinem Haus und meiner Familie in der Zeitung lesen will oder nicht.

00:33:01: Und dann kommt man meistens eh drauf dass es vielleicht ein bisschen zurückhaltender kommuniziert hilfreich ist.

00:33:07: Hat sich das Bewusstsein für die ÖA in den letzten Jahren eigentlich verändert?

00:33:12: Ja, also aus meiner Sicht eindeutig.

00:33:13: Es gibt immer mehr Feuerwehren, die diese Funktion der Öffentlichkeitsarbeiter besetzen und sich für den Bereich interessieren, sei es jetzt die Ausbildungen an Landesfeuerschulen oder unsere Ausbildung über die ÖFCAT, die Feuerwehr im Katastrophenschutzakademie.

00:33:28: Dann haben wir vor allem den Bereich Krisenkommunikation und interne Kommunikation behandelt, wo wir einfach mit einem Muster-Krisenkommunicationsplan auch ein Zeichen dafür gesetzt haben wie man sich auf solche schwierigen Situationen vorbereitet.

00:33:42: Da haben wir einen Workshop im Rahmen der ÖBV Führungsseminarei gemacht vor mittlerweile zwei Jahren und haben auch klar gemerkt dass die höchsten Entscheidungsträger, die höhsten Führungskräfte in der Feuerwehr ein sehr hohes Bewusstsein für richtige Kommunikationshaben.

00:33:56: Also dementsprechend hat die ÖA an Bewusstsein eindeutig zugelegt, Gott sei Dank.

00:34:02: Mittlerweile kommen auch sehr viele Führungskräfte aus dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit weil eben auch als Führungskraft Kommunikation und so weiter ein wesentlicher Faktor ist im Gut führen zu können.

00:34:14: Gibt es deiner Meinung nach Themen in Feuerwehrwesen wo Öffentlichkeit arbeit eigentlich zur Führungen Aufgabe wird?

00:34:21: Und was würdest du einem Kommandanten sagen der meint

00:34:25: dass

00:34:26: Mit der ÖA das machen wir einfach so nebenbei.

00:34:29: Zum Führen gehört immer auch kommunizieren, wie will ich als Kommandant durch eine Wehrversammlung führen?

00:34:34: Eine Beförderung aussprechen, eine Angelobung abnehmen, eine Sitzung leiten oder mit dem Landesverband oder mit einem Bürgermeister ein Budget-Finanzen verhandeln oder einen Streit zwischen Kameraden schlichten und auch einen Einsatz leiten wenn ich sage Ich kommuniziere nicht oder ich vernachlässige die Kommunikation Ich stelle es die Kommunikation nicht ganz gleich mit der Öffentlichkeitsarbeit, aber das hängt doch sehr stark zusammen.

00:34:57: Und die Öffentlichkeit geht eben auch nach Ihnen zu den eigenen Mitgliedern.

00:35:01: Da geht's um Verständnis, da gehts um Abholen und Motivation Aber es geht eben auch nach Außen zur Medien und zur Bevölkerung.

00:35:09: Und das ist auch Aufgabe eines Kommandanten, er kann sich jemandem zu Hilfe holen aber in gewissen Fällen braucht's einfach den Kommandant der spricht.

00:35:16: Die Öffentlichkeitsarbeit ist in dem Bereich einfach ein Fulltime Job geworden.

00:35:20: Also brauchts in den meisten größeren Feuerwehren nicht einen beauftragten sondern ein ganzes Team, dass sich dem Thema widmet.

00:35:28: nur so nebenbei.

00:35:29: in der heutigen Zeit funktioniert das nicht mehr.

00:35:32: ob man das mag oder nicht, ob somit gefällt Das ist einfach die Zeit und wenn man es gescheit machen will, dann muss man sich dem auch dementsprechend mit den Ressourcen darauf einstellen.

00:35:42: Wie und vor allem wohin wird sich die Reise der Öffentlichkeitsarbeit für Feuerwehren entwickeln?

00:35:47: Welche Rolle werden da zentrale Leitlinien- und Serversangebote wie etwa jetzt die FAQs künftig spielen oder vielleicht auch die KI?

00:35:57: Künstlichen Intelligenz schon ein Stichwort geliefert, das ist ein Riesenthema.

00:36:01: Da muss ich für mich persönlich aber gestehen dass ich mich noch sehr wenig damit beschäftigt habe weil ich einfach gerne eigene Bilder verwahrend oder auch gerne selber schreibe.

00:36:10: also für mir ist es noch kein so großes Thema auch wenn ich mich diesem Thema sicher in nächster Zeit mehr widmen muss und auch werde Und wir merken das jetzt auch schon mit KI-Texten und KI Grafiken, die spielen eine unglaublich große Rolle jetzt auch schon in der Feuerwehrkommunikation.

00:36:26: Wir müssen – und das ist ein bisschen mehr Angst dabei – wir müssen nur aufpassen dass unsere Inhalte dadurch nicht zu austauschbar, zu langweilig und standardisiert werden weil wir dann einfach diese Emotionen nicht mehr so drinnen haben dieser persönliche Touch und dieses Gespür für einen Text und dass man vielleicht auch ein bisschen spürt wer den Text formuliert hat.

00:36:45: Das könnte dann verloren gehen.

00:36:47: Da glaube ich, dass das dann eher schwierig wird weil das alles dann so ein Einheitsbrei ist und es auch nicht mehr so vertrauensvoll glaubwürdig und offen ehrlich ist.

00:36:56: Das sind immer so ein bisschen geschummelt vom Eindruck her und da müssen wir sehr vorsichtig damit umgehen.

00:37:01: Gerade bei den Einsatzfotos merkt man dass diese Glaubwürdigkeit halt doch von dieser oft nicht unbedingt guten Qualität der Fotos abhängt.

00:37:10: Der Foto um drei in der Nacht bei Schneesturm, das wird nicht hochqualitativ sein aber es ist echt, das ist authentisch.

00:37:16: Das muss nicht hochklant sein da braucht ja keine grafischen Verbesserungen.

00:37:20: dann merkt man einfach das ist jetzt einfach passiert und es ist schnell gemacht worden und da war jetzt kein Fotostudio vor Ort.

00:37:27: Durch sich die Servicedangebote angesprochen werden sicher stärker genutzt Vielleicht weniger jetzt im grafischen Bereich, das in der Verbandtheitsgrafik aufbereiten und zur Verfügung stellen muss.

00:37:37: Aber ich glaube sehr wohl im rechtlichen Bereich und dem KI-Bereich.

00:37:40: also diese ganze Knowhow Geschichte mit Leitlinien, mit Infoblättern etc.

00:37:45: Ein paar Punkte habe ich da eh schon angesprochen aber das hilft immer ein bisschen Orientierung geben.

00:37:50: Das muss sich nicht jeder selbst erarbeiten, da gibt es im Gremien wie zum Beispiel unser Sachgebiet.

00:37:55: eins drei.

00:37:55: Dass ich diesen Themen widmen kann und dass das auch mit Juristen abklären kann und Experten abklaren kann.

00:38:01: also da kann man sicher als Servicestelle Bundesverband oder Landesverband ein bisschen dazu beitragen, dass diese Ressourcen gebündelt werden und man gemeinsam Dinge erarbeitet die auch den Vorteil dann haben, dass sie österreichweit gültig bzw.

00:38:15: anwendbar sind.

00:38:16: Also da sehe ich sicher noch Potenzial.

00:38:19: Wir hören es auch immer wieder, wenn wir in Österreich unterwegs sind.

00:38:24: Dass man sich das eine oder andere noch wünscht, das nehmen wir dann natürlich gerne auf!

00:38:28: Alles gleichzeitig schaffen wir nicht, aber wir sind da schon dahinter, dass man da Gas geben.

00:38:32: Auf allem weiß ich das alles ja auch so schnell weiterentwickelt.

00:38:35: also da könnte man eigentlich alle paar Monate ein Update rausbringen weil es wieder irgendwas Neues gibt.

00:38:39: Gerade bei den rechtlichen Geschichten ist es oft so, dass sehr viele Neuerungen in Kraft treten und da gibt's aber noch keine Fälle die vor Gericht endgültig entschieden worden sind.

00:38:49: Insofern tut muss sich da auch schwer mit Empfehlungen, weil halt da sehr viel noch offen ist.

00:38:54: Aber wie gesagt, wir sammeln das.

00:38:55: Wir hören das sehr aufmerksam zu und wenn es Neuigkeiten gibt und Updates gibt sind wir sehr bemüht dass man die an den Feuerwehren kommunizieren und diese Hilfestellung anbieten.

00:39:04: Wenn wir mit Stand jetzt in eine Blickrichtung von zwei bis drei Sekunden werfen also knappe zehn Jahre welche Faktoren werden deiner Meinung nach in Zukunft entscheidend sein damit Feuerwehrkommunikation weiterhin als glaubwürdig wahrgenommen wird und welche Kompetenzen im Bereich der ÖA sollten sich die Feuerwehren beziehungsweise an der ÖAA interessiert eigentlich aufbauen.

00:39:26: Das Jahr zwanzig fünfunddreißig ist jetzt nicht so weit weg, trotzdem tun wir uns ziemlich schwer aufgrund dieser ganzen rasanten Entwicklungen einzuschätzen was dann sein wird um da irgendwie eine Vorschau zu machen.

00:39:37: für mich und da bin ich vielleicht sehr traditionell unterwegs aber sind es doch ein paar Punkte wo ich sage wenn wir die beachten auch in zehn, fifteen, zwanziger Jahren noch Dann können wir schon ein bisschen der Ruhepol auch sein.

00:39:49: Der Ruhepole ist aus meiner Sicht in Zeiten wie diesen extrem wichtig, etwas was man sehr stark mit Brauchtum und Tradition verankert, mit einer großartigen Geschichte auch verankern kann.

00:40:00: Ich glaube das darf uns nicht verloren gehen, bis es authentisch bleiben also eigene Texte echte Fotos verwenden unumgänglich.

00:40:08: Also ich sehe das wirklich als ganz ein großes Thema.

00:40:10: Ein großes Thema ist die Kommunikationsethik.

00:40:13: Lassen wir uns nicht von den Medien treiben, bleiben wie unserer Linie treu.

00:40:17: Denk mal einen Täter und Opferschutz und nehmen da ein bisschen die Geschwindigkeit

00:40:20: raus.".

00:40:21: In der Kommunikation hilft uns die KI in Zukunft auch nicht – und er hilft uns auch nicht wenn wir uns hinterm Schreibtisch verstecken ist das Netzwerk zu pflegen.

00:40:30: Das Netzwerk in der Feuerwehr, das Netzwerken der Öffentlichkeit zu den Medien- und Partnerorganisationen in der Krise Köpfe kennen.

00:40:37: Wir müssen uns gegenseitig kennen austauschen und ein Vertrauen entwickeln damit wir gut und professionell kommunizieren können.

00:40:44: Und das ganze im Idealfall natürlich auf Augenhöhe, Wir brauchen uns nichts gefallen lassen.

00:40:49: Wir sind aber auch nicht besser als die anderen.

00:40:51: ganz wesentlich und es geht leider sehr oft verloren ist der Hausverstand.

00:40:55: Empathie in andere hineinversetzen an gesunden Zugang versuchen will ich so gesehen werden.

00:41:03: ja Hausverstammt und das habe ich vorher schon mal kurz erwähnt an Gang runter schalten Das spricht jetzt nicht Immer unbedingt für die Öffentlichkeitsarbeit.

00:41:11: Aber wenn wir das als menschenlange und gescheit machen wollen, als Individuen dann braucht es Erholung Es braucht Ruhe, es braucht Gelassenheit.

00:41:19: Man darf nicht immer alles so ernst nehmen.

00:41:21: Wesentlich um gut kommunizieren zu können ist auch eine positive Verzugung einer eigenen Motivation.

00:41:26: Wenn man selbst nicht für die Sache kämpft und motiviert ist wird man das auch nicht rüberbringen.

00:41:30: Das wird nicht mehr glaubwürdig sein.

00:41:32: Also da auch gerne mal einen Gang unterschalten, sich pausen können ganz bewusst zur Erholung damit man das lange und vor allem gut machen kann.

00:41:40: Und gerne!

00:41:41: Damit zusammenhängt es.

00:41:42: für mich – und das sage ich sehr gerne und sehr oft mittlerweile – ist aber das Positive-Denken.

00:41:47: Wir haben als Feuerwehr sehr viele schlimme Erlebnisse, wir haben aber auch ganz, ganz viele schöne Geschichten zu erzählen.

00:41:53: und das sollte man machen weil das motiviert nicht nur uns diejenigen, die das erzählen sondern auch diejenigen die das hören, die dass erleben unser Umfeld.

00:42:01: Das gibt Selbstvertrauen, das gibt Selbstbewusstsein.

00:42:04: Das stärkt uns als Feuerwehr und nachdem wir so viele sind in Österreich, stärkt es aber die Gesellschaft ganz allgemein.

00:42:10: Und da können wir doch einen ganzen wertvollen Beitrag zusätzlich leisten.

00:42:14: Diese Kompetenzen zusammengefasst gilt zu vermitteln, zu schulen, zu trainieren – und das ist für mich ein wesentlicher Aspekt, dass man da einfach im Austausch bleiben auf Augenhöhe miteinander kommuniziert.

00:42:25: Ja jetzt habe ich schon wieder viel zu lang geredet, aber das wäre aus meiner Sicht Gerade im Bereich der Kommunikation schweift man doch ein bisschen aus und will es vielleicht noch etwas intensiver behandeln.

00:42:35: Aber ja, das wäre es aus meiner Sicht, worauf wir in Zukunft auch noch achten sollten.

00:42:40: Auch wenn du jetzt gerade gemeint hast, dass dieses Gespräch hier schon lange gedauert hat für mich fühlt es sich im Moment gar nicht so an.

00:42:46: Manche Themen denke ich brauchen einfach den notwendigen Raum und die dafür notwendige Zeit damit sie wirklich etwas sagen können.

00:42:53: Und genau das haben wir jetzt im Gespräch bekommen Deine ehrlichen Gedanken wirklich spannende Einblicke und viele Perspektiven, die einfach zum Weiterdenken einladen.

00:43:03: Also herzlichen Dank für dieses sehr auffernandt kurzweite Gespräch und euch natürlich wie immer Danke fürs Zuhören.

00:43:10: Danke schön fürs Interview, danke fürs Gespräch.

00:43:14: Und das war's ja also schon!

00:43:16: Unsere zwölfte Folge von Hurchzur?

00:43:19: Boah da war wieder einiges mit dabei Tom!

00:43:21: Von Dundleneinsätzen über das blau-dicht steigende Kosten bei Feuerwehrfahrzeugen bis hin zur Frage wie wichtig gute Öffentlichkeitsarbeit eigentlich ist und was dabei alles zu beachten ist.

00:43:32: Ich glaube man hat heute auch gesehen wie vielfältig unsere Arbeit ist und oft geht es eben nicht nur um den Einsatz selbst sondern auch um das gesamte Runterum.

00:43:40: Wenn euch die Folge gefallen hat, dann empfehlt uns gerne weiter an Kameradinnen und Kameraden oder an alle, die sich für das Thema Feuerwehr interessieren.

00:43:48: Und wem er gilt's wenn ihr Feedback habt Themenvorschläge und und und einfach bei uns melden?

00:43:53: Wir hören uns in der nächsten Folge wieder!

00:43:56: Bis

00:43:56: dahin basst auf euch auf...

00:43:58: ...und bleibt gesund!

00:43:59: Fürtheich

00:44:08: Die steigischen

00:44:09: Feuerwehr Nachrichten

00:44:10: – für dich

00:44:11: immer nah dran kurzweilig

00:44:13: und

00:44:13: informativ.

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